Frühsport – Wie wir in den Tag starten…

Nein, jetzt kommt kein Gesülze über die Vorzüge des Trainings auf nüchternen Magen, Einheiten vor Sonnenaufgang, heroische Leistungen im Morgengrauen. Keine Angst.

Nichtsdestotrotz reden wir von der ersten Einheit des Tages. Und das ist: Das Frühstück.
Diese Einheit kann teils die quälendste sein: Wenn es früh losgehen soll beispielsweise. Oder etwa dann, wenn ich gestresst bin und mir die Ruhe fehlt. Dann nämlich fällt mir das Essen schwer.

Nichtsdestotrotz habe ich festgestellt, dass – bei mir zumindest – ohne ein gutes Frühstück rein gar nichts läuft. Ich muss gut und viel essen am Morgen. Und brauche Abwechslung.

In letzter Zeit habe ich mir tatsächlich ein weit gefächertes Sortiment zusammen gestellt:

Mal esse ich Müsli, das ich am Vorabend vorbereite, mal Buttermilk- oder Sweet Potatoe-Pancakes, mal Oatmeal, mal Sweet Rice Porridge. Es gibt belegte Brote, manchmal mit Rühr- oder Spiegelei, Omelett, gelegentlich sogar Bratkartoffeln dazu. Selten esse ich Toast, wie heute die Nutella-Hüttenkäse-Sandwiches.

Dabei ist es kein Zufall oder der unsachgemäße Umgang mit Anglizismen, weshalb hier unverhältnismäßig häufig englische Bezeichnungen auftauchen. Hauptsächliche Inspirationsquelle nämlich ist weiterhin mein heißgeliebtes “The Feedzone Cookbook” von Biju Thomas & Allen Lim, außerdem neuerdings “The Smitten Kitchen Cookbook” von Deb Perelman, deren Weblog ich seit Jahren hin und wieder verfolge.

So bin ich auch erst auf die “deftige Frühstücksküche” gestoßen. Inzwischen stört es mich nicht, bspw. mit einem “Ham and Swiss Sandwich” in den Tag zu starten oder schlicht und einfach mit “Rice and Eggs”.

Vorhang (noch nicht) auf!

Wir sind enorm aufgeregt und freuen uns sehr: Unser Designexperte, genauergesagt Informationsdesigner, Michael Gibis, hat die Bombe platzen lassen, könnte man sagen, und uns unglaubliche Entwürfe geschickt.Obwohl wir ohnehin schon große Stücke auf ihn halten, hat uns doch überrascht, wie treffend und wunderschön das Ganze geworden ist.

Ich, die ich darüber schreibe, bin insofern tatsächlich so etwas wie sprachlos (buchstäblich kommt das allerdings wohl nicht vor bei mir), als dass ich nicht weiß, was ich sonst dazu sagen soll.

Es bleibt also nur beim folgenden: Ihr werdet schon sehen (, wenn auch noch nicht sofort). Seid also gespannt!

 

In trockenen Tüchern…

… sind so einige Dinge inzwischen.

Fangen wir aber mit der vielleicht weniger spektakulären, für mich aber trotzdem erfreulichen Geschichte an: – Juhu, juhu, ich freu’ mich sehr darüber! – Das Päckchen kam heute früh an. Es handelt sich um meine nagelneue Gore Paclite Shell Regenshorts. Zum drüberziehen und trockenbleiben. Genial! Lange habe ich auf eine Gelegenheit gewartet und danach gesucht, sie günstig zu erstehen. Sie passt bestens (gleich über die reguläre Kleidung gezogen, dann dürfte das auch über den Schichten an Winterklamotten auf dem Rad funktionieren) und wird sich hoffentlich auch in der Praxis beweisen.

Hintergrund: Seit der Trainingsplan sagt, was jeweils zu tun ist, fällt es mir deutlich leichter, bei Regen zu radeln. Wenn’s schüttet, hat das natürlich weiterhin keinen Zweck. Aber leichter Niesel oder “evtl.-bald-schon-Regen”-Wetter bzw. “Zwischendurch-ein-paar-Schauer-möglich” schrecken mich nicht mehr groß. Nun wird auch der Po dabei trocken bleiben.

Zurück in die Zukunft

Heute steige ich wieder in’s Training ein. Nicht auf dem Rad. Nicht auf der Rolle. – Zu fuß! Befehl vom Chef.

Es hat eben zu schneien begonnen und ich freue mich darauf.

Die Grippe hat einige erwischt, viele deutlich härter bzw. langwieriger als mich, habe ich gehört. Auch viele Sportler aus unterschiedlichsten Disziplinen wurden dadurch “lahmgelegt”. Irgendwie tröstet  mich das. – Ich hoffe, ihr bleibt verschont!

Flora und Fauna

Was ich fast am meisten liebe am Radfahren, worüber ich immer wieder nur staunen kann und mich auf’s Neue begeistern, ist die Natur, die ich durchfahre und sind die Tiere, die ich beobachten und teils erstmals zu Gesicht bekommen darf:

In letzter Zeit habe ich häufiger Rebhühner gesehen, Graureiher natürlich und Gänse verschiedenster Gestalt. Außerdem ist mir neulich erst ein Buntspecht begegnet, Hasen sieht man häufiger, gelegentlich Rehe, einem Fuchs habe ich “Guten Tag” gesagt, habe eine ganze Kolonie Bieber entdeckt (nach der ich seither gelegentlich schaue), vor kurzem ist mir ein Silberreiher vorgekommen (ich habe im Nachhinein recherchiert), vor längerem auch Störche. Bei den Vögeln bin ich mir leider häufig unsicher, worum es sich handelt.

Wie ihr seht, habe ich auch bei schlechtem Wetter und wenn sonst kein Mensch unterwegs zu sein scheint, wunderbare Begegnungen zu vermelden.

 

Frischluft schnuppern

Ich war draußen! Heute früh auf dem Weg zur Arbeit habe ich erstmals endlich wieder das Haus verlassen. Und gleich gedacht, wie gern ich heut’ trainieren würde. Bei dieser unglaublich klaren Luft. Später wurde das Ganze etwas relativiert: Ich bin längst noch nicht so stark wie gedacht. Trotzdem war es schön – und trotz der zusätzlichen Strapazen: Das Geschäftsauto ist in der Werkstatt, weshalb ich über’s Wochenende jeweils 2x täglich über 1h hin und 1h zurück pendeln darf zu meinen derzeitigen Patienten, die aber weit oben am Berg wohnen, wo der Winter in aller Pracht Wald und Flächen verzaubert. Dort wiederum bin ich ein paar Stunden beschäftigt. Das Staunen war die Sache wert und wird es heute abend wiederum sein. Allerdings musste ich mich vorhin nochmal ein wenig hinlegen, so kaputt war ich nach der 1. Fahrt für heute.

Drecksack!

Eine Aktion von deuter, die ich genial, zugleich unerlässlich finde.

Weil mich der Müll überall gelinde gesagt ankotzt. Weil ich nicht nachvollziehen kann, wie man seine Abfälle in die Landschaft entsorgen kann. Weil ich unglaublich hilflos wütend bin angesichts der zunehmenden Vermüllung der Natur. Weil ich das nicht hinzunehmen gedenke. Und Gnade Gott dem, den ich dabei erwischen sollte.

Ich sag’ nur: Drecksack!

“Schlechter Einfluss”

Die Influenza hat mich, fürchte ich, gepackt. Ich bin also krank. Lange mehr oder weniger weiträumig darum herum geschifft, wähnte ich mich fast schon in (falscher) Sicherheit. Trotz der mich umgebenden Mehrheit an erkälteten, fiebrigen, was weiß ich noch alles, zuhauf ungehemmt niesenden und hustenden Gestalten.

Jetzt also Bett, Fieber, Halsweh und Nichtschlafenkönnen. Nase zu, der Kopf sowieso. Und die Wochenplanung! Verdammt viele äußerst wichtige Termine schweben in größter Gefahr. So sieht’s aus. Mein Begriff von Relevanz hat sich radikal gewandelt. Zeiten des Umbruchs sozusagen…