Lahme Beine

Ich habe ein paar Tage schon nichts mehr von mir hören lassen. Der Grund hierfür ist (leider) relativ simpel: Ich kann gerade nicht bzw. fast nicht trainieren. Mein Knie macht Schwierigkeiten, der MRT-Termin konnte erst für nächste Woche anberaumt werden und ich versuche mich nicht runterziehen zu lassen von dem Gedanken, dass gerade doch alles so gut lief und ich nun schon die dritte Woche warte und wenig tun kann. Knieprobleme kannte ich bisher nicht, habe aber immer gut darauf geachtet, Ausgleichstraining zu machen etc. Nun, es wird sich zeigen, was genau los ist.

Rapha Women’s 100

Rapha women's 100

Kennt ihr Rapha? Die Mädels und Jungs machen nicht nur (meines Erachtens) sehr schöne und hochwertige Klamotten für’s Radfahren und haben mehrere erfolgreiche Teams am Start, sondern liefern darüber hinaus auch sehr schöne Textbeiträge, Kurzfilme und Veranstaltungen, die einem jeden Radsportler Herzblut und Motivation geben.

In diese Kategorie – Motivation und Herzblut – fällt aus meiner Sicht auch das “Rapha Women’s 100“, eine weltweite Aktion am So, 7. Juli 2013:

Lasst uns uns – diese Geschichte richtet sich speziell an die Damen der Schöpfung – in den Sattel schwingen und gemeinsam 100 km radeln, jede dort, wo sie herkommt bzw. in der Nähe irgendwo. Lasst uns in der Gruppe Spaß haben und die Gelegenheit nutzen, andere Frauen kennen zu lernen, die Spaß am Radfahren haben.

Wer möchte dabei sein? – Bitte bei mir melden und Ideen, Vorschläge, “Anmeldungen” vorbringen. Eine Route, Treffpunkt etc. können wir die Tage vereinbaren. Was meint ihr?

Ich freue mich!

Gebügelt

Da ich grad’ kurzzeitig nicht fahren kann und nur im Studio den Oberkörper trainieren, kann ich ein paar andere Dinge “aufarbeiten.” Bspw. habe ich endlich einen Berg Bügelwäsche komplett abgearbeitet. Ein paar Teile waren bisher immer liegen geblieben.

Nichtsdestotrotz wird es Zeit, dass ich wieder auf’s Rad komme: Mir tut alles weh und ich träume sogar schon – sehr wirklichkeitsnah – vom Training. Es wird also wirklich Zeit!

Regenerative Knödel

Ich muss euch unbedingt noch vom letzten Abend in Österreich erzählen. Wir hatten – auf eine entsprechende Empfehlung hin – auf der Knödelalm einen Tisch reserviert. Am Donnerstag, so erfuhren wir, spielten die “Ziamwiam” dort auf. Zugegebenermaßen war ich anfangs etwas kritisch. Aber von der Knödelalm hatten wir nur bestes gehört, da wollten wir unbedingt hin, uns am letzten Abend etwas Leckeres gönnen.

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Die Knie und das Leben

Mein Leben wäre nicht mein Leben, wenn es immer glatt liefe. So habe ich seit meiner Rückkehr vom Langlaufen eine Entzündung im Knie. Nicht weiter tragisch, aber doch hinderlich, zumindest merke ich es beim Gehen teilweise etwas. Auf dem Rad spüre ich fast nichts davon, habe mich aber dennoch entschlossen, heute einen Erholungstag einzulegen, zumindest vor der Arbeit. Mitsamt Kühlen und Beinhochlegen. Andererseits möchte ich weiter voll durchstarten, denn das Training der letzten Tage hat trotz wettertechnischer Unbilden Spaß gemacht und ist mir gut “von der Hand” gegangen.

Maßvoll und sich vertragen.

Noch gar nicht erwähnt habe ich die Überraschung, die mich nach der Rückreise in Form eines kleinen, unscheinbaren Päckchens zuhause erwartet hat: Eine neue Testhose von Leverve, die, wie’s scheint, permanent am Optimieren Ihrer ohnehin schon überragenden Schnitte sind. Aktuell geht es natürlich um Damenhosen, und zwar für anspruchsvolle Radfahrerinnen, die häufig und lange im Sattel sitzen. – Ich bin gespannt!

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Frau Holle macht Überstunden.

Die Gute rackert sich offenbar gewaltig ab: Es schneit. Es regnet. Es hat Glatteis.

Ich wär’ ja gern im Trockenen gefahren. Der Temperatursturz der letzten Tage ist schon ein bisschen böse. Aber so ist das nun einmal.

Wo die fleißige Alte sichtlich alles gibt, wie sollte ich es ihr da nicht gleichtun wollen?

Sobald man draußen ist, macht es ohnehin nichts mehr aus und man hat einfach Spaß. Also: Neue Regenshorts drüberstreifen und auf geht’s!

Später kurz essen, dann arbeiten.

Tränen des Winters

Ein bisschen melodramatisch, der Titel, eigentlich enorm. Will sagen: Der Schnee schmilzt. Sehr rasch sogar. Somit ist nicht klar, ob nach dem heutigen Ruhetag die Loipen im Tal auch die nächsten Tage noch ausreichen werden. Das ist schade, denn es gibt noch ein paar Strecken, die ich sehr gern gelaufen oder auch noch einmal gelaufen wäre.

Es gibt jedoch ein paar Alternativen, die allerdings etwas entfernt liegen. Notfalls bleiben die Höhenloipen. Da schmilzt so schnell nichts weg.

Bilder der letzten Tage.

Sonne und Schnee.

Katja hat der Alltag wieder. Schule, Klausuren, Abi-Vorbereitung.

Ich selbst, Arnhild, hingegen habe endlich mal Ferien. So halb zumindest: Skilanglauf- und Univorbereitungs-Einheiten geben einander die Hand, eines – jeweils auf seine Weise – so anstrengend und erfolgreich wie das andere. Sonnenverwöhnt waren bisher sowohl das Draußensein als auch der Panoramablick aus dem Fenster. Das tut gut. In solch einem Paradies schafft es sich gerne.