Fäden in der Hand

Dein Leben. Es setzt sich aus unzähligen Fäden zusammen, vielfach verwebt und gekreuzt. Wahrscheinlich sieht das Ganze nicht unbedingt ganz so kunstvoll aus wie ein Spinnennetz. Nichtsdestotrotz ist es ein hochkomplexes Ding, wunderschön in all seinen Einzigartigkeiten und Facetten. Schau sie dir an, die groben Stränge, die feinen Zwischenverbindungen, die vielfach gewebten Hauptbereiche, geflickte Stellen.

Was daran ist dir besonders wichtig? Welche Lebensbereiche bedeuten dir am meisten? Weshalb ist das so? Wo soll mehr wachsen? Was willst du ändern? Welche Dinge sind dir gar nicht recht? Was könntest du daran ändern? Welche Fäden willst du neu spinnen? Welche kleinsten Veränderungen könnten der Start sein in eine neue Richtung?

Es ist alles eine Frage von Prioritäten, von Aufmerksamkeit, Konzentration und schließlich: Anfangen. – Nimm die Fäden in die Hand.

Samstag

Ich habe ich lang’ nicht mehr gemeldet. Dabei ist hier einiges los. Genauer gesagt, soviel, dass ich zum Schreiben gar nicht komme: Uni und Arbeit und zwischendurch Training und Physio, Arzttermin und Telefonate und Planen und Überlegen, Erledigen. Ein paar Handgriffe auf dem Balkon entspannen mich, morgens, abends oder zwischendurch kurz. Oder einfach ein Blick auf das gekeimte Saatgut. Ich bin schon gespannt, was die Tomaten machen werden die Tage.

Glücklicherweise hatte ich schon zeitig das Motorrad aus dem Winterschlaf geholt, denn diese Woche wurden die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region komplett bestreikt, so dass ich nichtsdestotrotz überallhin kam. Es war nur etwas umständlich mit dem ganzen Kram, den man da (vernünftigerweise) immer an hat.

Das Wetter heute ist radfahrtechnisch nicht der Hit bzw. nicht besonders einladend: Finster, kühl und Regen. Aber mal schaun; Irgendwas kann man immer tun: Zuhause ein paar Übungen, ins Studio oder einfach trotzdem aufs Rad. – Wie sieht es bei euch aus?

Vergleichspolitik – II

Die letzten Tage konnte ich mehr auf’s Rad steigen, haben außerdem meine in der Physiotherapie gelernten Übungen zunehmend ihren Platz im Alltag gefunden: Funktionelle Übungen zur Stabilisation mit dem Schwerpunkt, die Glutei, also den minimus und den medius (die beiden “unteren” Pomuskeln, die für die Außenrotation zuständig und beim Radfahren wie dem regulären Kraftraining vernächlässigt werden), aufzutrainieren. Dazu kommen Dehnübungen, die externe Mobilisation der Kniescheibe, … Vergleichspolitik – II weiterlesen

Leben

Ich kann es mir nicht anders erklären, doch ich muss den Winter über vergessen haben, wie schön eine sonnigwarme Trainingseinheit doch sein kann! Wie schön sie wirklich und wahrhaftig einzig und allein dadurch wird, dass die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, die Temperaturen unglaublich sind. Völlig entspannt sind wir also zu mehreren – wir hatten heute mehrere interessante Zeitgenossen an Bord – dahin pedaliert, haben uns von der Sonne bescheinen lassen und den fast schon Frühsommer genossen. So war das.

Meinen wunderbaren fast nicht mehr neuen Standmixer habe ich auch wieder genutzt und diesmal nur aus Wasser, gefrorenen und frischen Früchten einen genialen Smoothie gezaubert, eine ideale Erfrischung nach der Heimkehr. Ich glaube wirklich, Tisch und Stühle sollten schleunigst aus dem Keller geholt und die “Balkonsaison” eröffnet werden!

Vom Regen in die Traufe

Ich geb’s zu, ich war mit verantwortlich, gewissermaßen, für die Antikaltwetterfront in der Bevölkerung. Irgendwann will man ja auch warm haben. Jetzt aber wird es mild, immer milder, dafür aber verdammt nass und enorm windig. Die Natur braucht das, Arnhild allerdings eher weniger.

Jetzt hab ich den ganzen Morgen schon gebügelt, aufgeräumt und was weiß ich noch alles gemacht: Es ist immer noch erst 09:00 Uhr und der Regen will nicht aufhören. Und das am einzigen arbeitsfreien Tag.

Vielleicht muss ich einfach mal wieder meine Regenhose testen. Was meint ihr? – Möglicherweise ist das Wetter aber auch einfach nur in Stimmung für die genialen Produkte unseres neuen Sponsors, wer weiß? Heute zumindest wäre ideales Testwetter. Mehr dazu in Kürze.

Muskelkater

Im Krafttraining gestern habe ich mich erstmals wieder an den Beinen versucht. Ich habe also den Oberkörper trainiert und meine Lieblingsbeinübungen “eingebaut”. Für den Anfang reicht das. Außerdem sanft, also weniger Sätze, weniger Wiederholungen, minimales Gewicht. Nur um in die Übungen wieder hinein zu kommen. Hat sich gut angefühlt.

Heute allerdings weniger: Muskelkater, oh ja, den habe ich! Das ist aber nicht so tragisch. Ansonsten werde ich heute höchstens zwischen Physio und arbeiten kurz auf’s Rad kommen. War schon gestern alles knapp, aufgrund von erfreulichen, doch zeitfressenden unerwarteten Zwischenfällen. Aber es kam alles unter. Das ist doch die Hauptsache.

Frühling, ja du bist’s!

So. Jetzt aber. Vorgestern zog ich los mit der Mission, nicht nur das Radtraining “abzuspulen”, sondern auch dem Frühling zu Leibe zu rücken (Bildbeweise waren gefragt). Trübe Aussichten allerdings: Grau, bitterkalt, unangenehm. Die liebe Nachbarin riet mir noch, eine wärmere Jacke überzuziehen (sie sollte Recht behalten und ich war rasch sehr froh, ihren Rat befolgt zu haben!).

Ich fuhr also los, hatte jedoch lange keinen Grund, die Kamera zu zücken. Erst am Rheindamm wurde ich fündig: Ein blühender Obstbaum. Einen Ort weiter dann die Hecke. Und später noch Gänseblümchen en masse! Es blieb weiterhin diesig und feuchtkalt, aber ich hätte irgendwann andauernd anhalten können und Bilder schießen, soviel blühender Beweis des kommenden Frühlings war zu finden!

Euch einen schönen, sonnigen und milden Sonntag! Ruht euch gut aus für die kommende Woche.

Baustelle

Irgendwo im/am Haus wird wieder einmal gebaut. “Baustelle” ist aber auch das Training: Jeder Neuanfang , wenn auch hier nur teilweise, schafft ein bisschen Lärm und Schmutz, bildlich gesprochen. Gestern war es schön draußen: Sonnenschein, milde Temperaturen, höchstens am Wind hätte ich etwas aussetzen können. Ansonsten bin ich einfach gerollt, habe die frische Luft und die Umgebung genossen, außerdem die Bewegung. Abends noch gearbeitet: Ein guter Tag.