Reset

“Jetzt ist alles in Ordnung.”, könnte man meinen. In bester Ordnung. Abgesehen von den gefühlt 500 Baustellen, die man so hat im Leben, ungeordnetem Chaos. Die letzten Wochen waren geprägt von “Wenn ich doch wieder auf’s Rad könnte!”-Gedanken. Jetzt ist es soweit: Ich darf und soll und kann wieder auf’s Rad, hochoffiziell bescheinigt. Die ersten Physiotermine stehen ebenfalls.

Statt jedoch freudig alles zusammen zu packen und los zu fahren, sitze, stehe, gehe ich hier herum und überlege. Grübeln ins Nichts. Führt zu nichts.

Ein paar Bilder, ein paar Kurbelumdrehungen. Das soll das Ziel sein dieses Tages. Mehr nicht. Kein Druck. Keine Angst. Und wenn es weh tut, ist das auch nicht schlimm. War angekündigt. – Bis später!

Im Steigflug.

Heute konnt ich unerwartet eine Menge “Ballast abwerfen”: Ich war in der Fachklinik. Vorher ging’s mir gar nicht gut. Hinterher schon.

Fazit: Es ist nicht alles gut, aber deutlich besser als gedacht und noch einmal sehr viel besser als es sein könnte. Eigentlich ist es sogar die optimale Variante, fast zumindest.

Dankbar. Erleichtert. Hoffnungsvoll. Zufrieden.

Und endlich wieder Training! Richtig.

Umtriebig

Ich trainiere. Nicht auf dem Rad. Das geht noch nicht. Also neue Ziele im Krafttraining: Richtig gute Klimmzüge. Schöne Liegestütze. Viele sowieso. Solange der Schwerpunkt zwangsweise auf dem Oberkörper liegt, konzentriere ich mich darauf und mache das Beste draus.

Katja geht es ganz anders und nichtsdestotrotz ähnlich: Sie liegt in den “letzten Zügen” der Abitursvorbereitung und kann darum derzeit dem Radfahren wenig Zeit widmen oder auch nur einen überflüssigen Gedanken daran verschwenden.

Derweil wird mein neuer Rahmen – ich freu’ mich so sehr darauf – die Tage lackiert werden. Die genialen Teile von Acros kommen und was weiß ich noch alles…. Juhu!

Gemischte Gefühle also: Hoffnung und Energie vs. Unruhe und Trainingsrückstand.