Sitzfleisch

Das muss ich mir erst wieder erarbeiten, fürchte ich. Während die Beine nämlich immer besser mitspielen (ich brauche jedoch weiterhin Geduld und muss mich von XXX überholen lassen), habe ich – wieder mal – übelste Sitzbeschwerden. Es handelt sich nicht um die Sitzknochen, sondern um wunde und Druckstellen.

Mit der Sitzposition bin ich zufrieden, auch mit den Hosen, die ich trage. Weder trage ich eine “Zwischenschicht” zwischen Haut und Hose noch eine Hose mehrmals hintereinander (soll ja Leute geben, die…).

Ich werde wohl endlich die Sattelfrage neu aufrollen müssen, seufz.

Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen? Welchen Sattel habt ihr? Wo habt/hattet ihr Schmerzen/Sitzbeschwerden und wie habt ihr das gelöst?

Sesseltag

Genau genommen saß ich nicht einmal in meinem Sessel heute. Dabei habe ich 1. Ruhetag (“Beine hochlegen!”) und 2. ist das Wetter absolut Mist (Dauerregen, nasskalt), und außerdem noch, also 3., muss ich vor allem sitzende Tätigkeiten verrichten heute. Also: Vielleicht schaffe ich es noch für ein paar Minuten, wer weiß?

Wie dem auch sei, ich will euch eigentlich erzählen, was meine SealSkinz-Produkte so können. Denn auf diesen Sponsor bin ich sehr stolz und auch weitestgehend begeistert von dem, was ich bereits testen konnte (was mich stört, werd’ ich euch erzählen). Damit ihr euch euer eigenes Urteil bilden könnt, liste ich einfach auf, verlinke alles brav – und ihr könnt frei entscheiden, ob ihr so etwas braucht oder haben wollt: Sesseltag weiterlesen

Kostprobe

Erstmals habe ich heute samt und sämtlich großes Geschütz aufgefahren, zumindest was die Ausrüstung angeht: Meine neuen Leverve-Sachen – dank niedriger Temperaturen konnte ich neben Hose und Trikot endlich auch Armlinge, Beinlinge und sogar die Windweste spazieren fahren – gepaart mit den Handschuhen und Socken von SealSkinz.

Meine Leverve-Sachen sind super, viel mehr will ich heute auch gar nicht verraten, denn da sie im Teamdesign gestaltet und eigens für uns produziert wurden, möchte ich das Ganze mit einer ausführlichen Fotobeweisführung untermauern.

Es war trocken (und blieb es Gott sei Dank auch!), von daher hatte ich keine wasserdichten Handschuhe an, sondern die Ventilated Cycle Gloves, eher leichte, luftige Langfingerhandschuhe, moderat gepolstert. Mein bisheriges Fazit: Unaufdringlich und praktisch. Obwohl ich etwas zu schmale Handflächen habe für den Schnitt, sitzen sie gut, ich habe einen guten Griff am Lenker und nichts verrutscht oder reibt.

Die SealSkinz-Socken – ich habe die Mid Weight Mid Length Socks gewählt – hatte ich nicht wegen ihrer Wasserdichtigkeit an, sondern als Ersatz für Überschuhe, die ich sonst an kühlen Tagen auch gegen den Wind trage. Beim Anziehen fühlen sie sich erst einmal seltsam an, irgendwie “künstlich”, wie einer dieser Hightechschlafsäcke. Nach wenigen Sekunden aber spürt man sie schon nicht mehr, und ich habe weder geschwitzt darin noch gefroren noch hatte ich über mangelnde Winddichtigkeit bzw. Atmungsaktivität zu klagen. Einzig ob sie tatsächlich wasserdicht sind, werde ich ein anderes Mal überprüfen (worüber ich nicht unglücklich bin, denn bei diesen Temperaturen und dem starken Wind wäre ich nur ungern nass geworden).

Wetterfrosch auf Abwegen

Der Wetterfrosch muss Migräne haben. Oder verliebt sein. Oder beides. Oder so.

Auf jeden Fall regnet es, es ist kalt. Die Kleiderwahl für die morgige Hochzeit (bin eingeladen) zumindest gestaltet sich vielleicht gar nicht schwierig: Neopren für alle! Das Ganze fällt wohl buchstäblich ins Wasser. Das ist wie bei einer Generalprobe: Wenn die blöd läuft, wird der Rest ganz ausgezeichnet. Also heiter Sonnenschein satt für die Ehe. Was will man(n und frau) mehr?

Nach einer Odyssee rund um den Globus – der Paketdienst hat die Sendung die Reise gleich 2x antreten lassen – hat uns in dieser verregneten Zeit ein Lichtblick in Form von einem unscheinbaren Paket erreicht: Alle möglichen und unmöglichen Wunderbarkeiten, wie sie nur von unserem Sponsor SealSkinz erdacht und hergestellt werden können. Feinste englische Werkarbeit, sie sie bekanntermaßen inzwischen selten geworden ist. Meine wunderschöne wasserfeste Mütze, leuchtend rot ist sie, werd’ ich gleich auf dem Weg ins Studio einweihen.

Die übrigen Sachen – Handschuhe aller Art, Socken und Strümpfe in verschiedensten Dicken und Längen, Mützen, Kappen und so weiter – werden wir in nächster Zeit testen und das eine oder andere auch vorstellen, keine Frage.

Seiltänzer

Wunderbar, wenn man’s beherrscht, schwierig, intensiv, Konzentration, hartes Training, Mut, Beharrlichkeit, Fallen und wieder aufstehen. Wenn das Netz nicht wäre,…

Seiltanzen. Das Leben.

Zwischen solchen, die heiraten, solchen, die sterben werden, solchen, die gewinnen, anderen, die durchdrehen, wieder anderen, die nicht weiter wissen, müden und beglückten, beharrlichen und mutlosen, wandle ich selbst. Irgendwo mittendrin.

Und in all seiner Banalität wie Wichtigkeit hat mein Training seinen Platz in dem Ganzen.

“Have patience!”

Nicht so leicht, das mit der Geduld. Während sich einerseits alles Mögliche zusammenfügt, die Klamotten (wunderbar schön, ihr werdet schon sehen!) geliefert, der Rahmen fertig und sonst noch viel, ist andererseits nichts los: Mit mir. Ich warte noch immer auf’s Gesundwerden. Derweil kann ich spazieren gehen, fühle mich soweit gut, darf sicher auch einsteigen ins Training diese Woche, so hoffe ich. Aber das lange, große, schwarze Trainingsloch droht mich hinterrücks zu verschlingen – oder so ähnlich. Auf jeden Fall ist es nicht einfach, selbst bei übelstem Dreckswetter (Stichwort “Rund um Köln”) zuzuschauen, wie andere ein Rennen bestreiten mit der Gewissheit, dass das bei dir persönlich längst nicht drin ist. Kostet Kraft. Ich werde mich ganz schön bremsen müssen die nächsten Tage.

“Und du so?”

PS: Im “Dies & Das”-Album kannst du Bilder kucken von meinen neuesten Rezepterrungenschaften. In diesem Bereich nämlich kann ich mich vorbereiten aufs Training…

Sehr langes Wochenende

So ein langes Wochenende (mit Unterbrechungen) kann einem ganz schön lang werden, wenn man das, was man gern täte, nicht tun kann. Meine persönliche “Heilsarmee” – bestehend aus Hals- und Nasenmedikamenten aller Art – verliert jedoch so langsam an Wichtigkeit und ich kann mich zunehmend darauf freuen, wieder auf’s Rad steigen zu dürfen. Und das, obwohl es mir graust vor den ersten Tagen, an denen gar nichts gehen wird. Klar, denn ich war ja erst wieder eingestiegen, zaghaft und seeehr langsam war ich unterwegs, da hat mich die vermaledeite Erkältung “kalt erwischt” und ich fange noch einmal langsamer, zaghafter wieder an, ab Montag hoffentlich. An Rennen wage ich nicht zu denken. Ich will erst einmal wieder den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Gesund sein.

Gefreut habe ich mich über meinen tollen neuen Rahmen, der nach dem Bekleben schon super aussieht und gerade in der Lackiererei auf den letzten Schritt wartet.

Gefreut habe ich mich auch über zwei unerwartete Lieferungen in der letzten Woche: Zwei Gewinnspielpreise in Päckchenform, eines besser als das andere.

 

Atempause

Noch immer bin ich krank: Beim Training letzte Woche kündigte sich das wohl schon an, denn ich konnte nicht verhehlen, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Was, durfte ich am Samstag dann feststellen: Auf dem Rad habe ich plötzlich zu schwitzen begonnen (ungewöhnlich angesichts moderater Intensität und Außentemperatur) und mein Hals begann zu schmerzen. Somit blieb es bei unfreiwillig knappen 30 Minuten “Training”. Atempause weiterlesen