Je schwerer der Anstieg desto schöner ist die Aussicht!

Das ist irgendwie mein Spruch, der mich schon seit 2010 begleitet. Immer wieder sage ich ihn mir  innerlich auf und weiß dass es wirklich so ist…..es ist nicht immer alles rosig und aalglatt…..die Wege führen oft über schwere hoppelige Untergründe, manchmal geht es schnurstracks geradeaus, ohne Hindernisse…..das Leben ist einfach eine Berg- und Talfahrt. Aber fakt ist: egal wie es ist….das ZIel ist meist immer überraschend schön. Egal, wie der Weg dorthin war….am tollsten jedoch ist die Aussicht nach einem harten Anstieg, sei es beim radfahren oder auch im tatsächlichen Leben. Ich genieße daher jede Minute davon und weiß dass ich mich immer auf was freuen kann, egal wie es mir in diesem Moment geht.

Rückblickend auf das Jahr 2013 kann ich sagen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Beruflich, privat und sportlich gesehen war es ein voller Erfolg, auch wenn der Anstieg dorthin sehr hart war……Ich wünsche allen, die das lesen und allen anderen :) einen genialen Start ins neue Jahr, voller neuer Ziele und Hoffnungen, Träume und Erfolge…….

Sportliche Grüße

Berlinde

Stillstand zwischen den Jahren

Nichts geht: Keine Neuigkeiten der Teams, nichts Neues auf den Seiten der Profis, wenig Neues auch bei mir. Zwischen den Jahren scheint alles zu ruhen. Ein wenig zumindest.

Wir bewegen uns natürlich trotzdem: Die Sonne scheint. Wie schön! – Wir sitzen auf dem Rad. Wir quälen uns im Studio. Wir planen die Saison. Wir haben große Träume.

Wer im nächsten Jahr etwas anders machen möchte, sollte vielleicht schon das aktuelle “neu” beenden: Eine gepflegte Runde am 31. (oder schon heute, wo’s doch so mild ist und trocken draußen?), auf dem Rad, zu Fuß, mit Freunden, in Ruhe alleine? Das motiviert.

Ich hingegen “muss” packen: Eine kurze Silvesterreise. Ich wünsche euch einen guten Rutsch! Und erst recht einen gelungenen Start ins neue Jahr!

Beine wie Steine

Weihnachten war anstrengend. Sagt mein Körper. Weihnachten war schön und es war sehr gut, zuhause gewesen zu sein, alle gesehen und gesprochen zu haben. Sage ich.

Aber selbstverständlich bin ich müde: Abend für Abend saßen wir da und haben geredet, diskutiert, gelacht bis weit nach Mitternacht und nur zögerlich wurde dem Schlafbedarf Tribut gezollt. Außerdem zwischendurch ein paar Dinge erledigt, Besuch bekommen,…Gegessen wird bei uns nicht übermäßig: Besonders lecker zwar, aber nicht zuviel.

Immerhin sind wir auch bei Regen und Schlamm ausgiebig spazieren gegangen. Test bestanden: Auch nach mehreren Tagen und teils gut 1,5 h in flottem Tempo blieb ich wohlauf, war hinterher nicht müde. Ich wollte endlich auf’s Rad, doch die Stimme im Kopf hat gewarnt, es regnete stark und stürmte. Somit war ich gestern erstmalig wieder im Studio. Habe hart trainiert, weil ich es vermisst hatte. Was das Gewicht angeht, konnte ich mich zurück halten und hatte trotzdem Spaß. Heute wie zu erwarten war, verdammt müde Knochen. Und das beste kommt noch: so richtig tut’s immer erst am 2. Tag weh. Draußen regnet es sich ein. Wir werden sehen.

Kurz und knackig…

…war heute unser “nachweihnachtliches” Training. Mein Trainingspartner und ich quälten uns durch die wichtigsten Beinübungen um dann nach weiteren Muskelgruppen abschließend noch 30min auf dem Rad zu verweilen. Ich muss zugeben mich ätzt das sitzen auf einem unbequemen Rad echt an und ich suche schnell nach einer Alternative. Die Räder im Studio lassen nämlich sehr zu wünschen übrig und ich verstehe nicht wie man freiwillig länger als nötig darauf km abspulen kann?!

Die Muskeln sind müde und ich bin total entspannt. Herrlich, dieses Gefühl

2013 – Schwere Kost verdauen: Ein Rückblick

Manche Dinge anzuschauen fällt mir schwer. Dazu gehört grundsätzlich das vergangene Jahr. Weil es schwierig ist, einen Überblick zu bekommen. Weil manche Dinge nicht gut liefen. Und an die denke ich – selbstverständlich – immer zuerst. Und weil mich diese negativen Aspekte im Jahr 2013 sehr viel Kraft gekostet haben. Außerdem, weil man Unangenehmes wohl sowieso ungern anschaut und erst recht ungern davon berichtet. Ich versuch’s trotzdem. Rückblickend verstehe ich nicht, warum ich nicht viel früher die Notbremse gezogen habe, warum ich dachte, ich müsste so einfach weiter machen, obwohl der Erfolg längst ausgeblieben war: 2013 – Schwere Kost verdauen: Ein Rückblick weiterlesen

Nix los.

Manchmal bekommt man den Eindruck, im Winter sei nichts los: Team-Seiten tot, kaum Neues aus der Profi-Szene, schlechtes Wetter draußen, Motivation auf dem Nullpunkt.

Bei mir war der Herbst ganz ordentlich und zum Winter hin hatte ich das Gefühl, so langsam immer besser in die Trainingsroutine zu kommen. Ich hatte Spaß am Rad- und Gewichttraining.

Dann kommt eine plötzliche und eher langwierige Erkältung/Grippe dazwischen: Halsschmerzen, dann Fieber, Gliederschmerzen, Kopfweh. Später Schnupfen, trockener Husten, immer wieder die vermaledeiten Kopfschmerzen, schlapp, müde. Seit sicher einer Woche (eine gefühlte Ewigkeit) sitze ich nun zuhause, musste mir wichtige Termine absagen, konnte selbstverständlich nicht trainieren und war selbst in den letzten Tagen noch nach dem Gang zum Bäcker und zur Post erschöpft wie nach einem großen Rennen.

Andererseits kann ich zumindest seit wenigen Tagen durchaus ein paar Kleinigkeiten erledigen, ruhige Dinge, nichts Anstrengendes (und das nicht mal für den Kopf), ein paar kurze Arbeitseinsätze, Telefonat mit dem neuen Sponsor, ein paar Mails,…

Heute dann der Besuch bei einem anderen neuen Sponsor; ein gutes Gespräch, motivierend, erfreulich. Obwohl ich müde bin, mir etwas zu kalt ist, freue ich mich daran. Und daran, dass ich nebenbei noch ein paar letzte Geschenke ergattern konnte.

Vor allem aber freue ich mich, dass mein Laptop völlig unerwartet nun doch wieder läuft. Das ist genug Weihnachtsgeschenk für mein beglücktes Herz (obwohl ich mich auch auf weitere freue), kann ich euch sagen!

Habt frohe Weihnachten, falls ihr hier  nichts mehr von uns hört!