Anfänger müssen leiden…

Heute hatte ich mein erstes Training als Übungleiterin für Kraft und Fitness. Ich hatt’ tagelang überlegt, ob ich was falsch machen werde, ob meine Leute gelangweilt sein werden oder es ihnen schlichtweg einfach nicht gefallen wird…

Aber Fehlanzeige: Sie waren begeistert und voll bei der Sache: Die Kraftübungen waren anstrengend, aber abwechslungsreich und fordernd. Ich denke sie werden morgen etwas spüren :-)

Ich persönlich hatte natürlich nicht viel Trainingseffekt davon, aber das ist ja auch nicht das Ziel. Und mein Ziel hab ich somit erreicht :)

Schönes Wochenende!!!

Sofasurfen

“Ruhetag” klingt so ruhig, entspannt. Im Sinne von körperlicher Ruhe kriege ich das inzwischen auch tatsächlich so ziemlich auf die Reihe: Ich verbringe richtig viel Zeit auf dem Sofa, buchstäblich. Währenddessen aber wird selbstverständlich gearbeitet, nur eben vom Sofa aus. Klingt vielleicht  nicht so, aber auch das ist meist ein langer, anstrengender, ermüdender Tag: Wenn man stundenlang konzentriert am Laptop hängt, Texte ausarbeitet, recherchiert, wasweißich überarbeitet. – Andere Dinge haben dann meist keinen Raum mehr. Heute muss aber auch ein bisschen Haushalt reinpassen in den Tagesplan. Ich kann nur hoffen, dass meine Beinchen sich in der Zwischenzeit ordnungsgemäß ausruhen werden.

Morgenmensch

Heute ist Sonntag. Ich genieße den Morgen, während ich zum Bäcker laufe. Es ist ruhig und alle schlafen noch. Der Wortlaut der Verkäuferin: “Naa, bist du ausgeschlafen?” bringt mich zum schmunzeln. Ich bin ein Morgenmensch.

Ich liebe die Ruhe am Morgen (bis auf meine eigene *lach*).

Ich liebe den Sonnenaufgang.

Ich liebe den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee.

Ich liebe es, morgens früh durch den verlassenen Wald zu joggen und meinen eigenen Atem zu hören.

Ich liebe es, wenn die Vögel zwitschern.

Ich liebe die eisige Kälte am Morgen.

Ich liebe es, wenn ich weiß, dass ich noch den ganzen Tag vor mir habe und ihn sinn- und genussvoll planen kann – ohne schlechtes Gewissen, etwas nicht geschafft zu haben.

Heute ist Sonntag…..ich habe noch viel vor….

 

Enge Maschen

Enge Maschen für mehr Halt: Ich soll häufiger Rückmeldung geben, wie es mir geht. Das erstaunt mich. Im Kopf “störe” ich mit jeder E-Mail. Was für ein Mist! Der Trainer will wissen, wie es mir geht. Das freut mich sehr. Er will es wirklich wissen!

Der neue Plan ist da: Tu dies, achte auf das, vermeide jenes. Richtlinien, Halteleinen, Perspektive. Vorgaben, die wohl tun. (Darum brauchen Kinder Regeln – das nur nebenbei – damit sie genau dieses Gefühl haben, sich sicher fühlen.)

Ich freue mich: Heute früh war ich im Studio, habe mich konzentriert auf jede Bewegung, mich gefreut an den altbekannten wie den neuen Übungen: Repertoire erweitern, Vorhandenes verbessern. Es wird nicht leichter, nur immer besser.

Heim. Essen. Kaffee. Entspannen. Umziehen. Jetzt auf’s Rad.

Unterwegs einkaufen

Besonders im Winter kommen kurze Erholungsfahrten gern zu kurz: Bis ich mich angezogen habe, dauert es eine Weile, Schicht um Schicht übereinander. Das für eine Stunde lockeres Rollen zu bewerkstelligen, dafür braucht es schon ein bisschen Überwindung. Darum fahre ich gern “irgendwohin”, suche mir also ein Ziel. Heute beispielsweise habe ich erst einmal meinem Schatz die erstaunlich vielen Dinge gebracht, die er bei mir hatte liegen lassen (und selbstverständlich dringendst benötigte). Auf dem Weg dort hin habe ich im Kiosk im Nachbarort das neue Tour-Magazin gekauft. (Ich habe irgendwann einmal beschlossen, wenn ich denn mal Zeitschriften kaufe, das möglichst im Einzelhandel zu tun. Und die Leute, die in diesem Kiosk arbeiten, sind allesamt sehr nett.) Somit hatte ich das nötige Kleingeld für den “Eierautomat” ein paar Kilometer weiter. Erst aber die vermissten Sachen abgeliefert, so war der Rucksack beinah’ leer, weiter zum “automatisierten” Hofladen (find’ ich praktisch, da kann man jederzeit holen, was man braucht): Eier, Kartoffeln, Zwiebeln. Alles in den Rucksack. – Hühner gekuckt, Hofhund begrüßt, weiter gerollt. – Nun wieder in Richtung Heimat. Schätze auf dem Rücken: Also behutsam über die Gleise gequert. Heimkommen, duschen, entspannen. Tee trinken. Essen in den Ofen schieben. Blog betexten. Bilder dazu. So geht das.

Gut, dass ich gefahren bin. Obwohl’s nur eine kleine Runde war.

Ein Durchbruch

Vorgestern Crossfit. Das war toll, richtig toll: Hart und schön. Wie haben wir geschwitzt, wie haben wir gelacht! Ja, schön war das. So langsam läuft’s etwas besser, weiß ich, was ich wann tun muss.

Gestern dann naturgemäß müde ins Training gegangen. Windschatten suchen und Puls kontrollieren, hieß die Devise. Das lief gut. In den Odenwald ging’s später, das tat weh. Lief aber gut. Nette Begleitung. Dazu das Wetter bestens. Und zur Belohnung eine tolle Abfahrt. Juhuuu!

Hätte man mich von außen gesehen: Ein leidlich respektables Dranbleiben. Hoher Puls, lahme Beine. Aber ich weiß und spüre, dass es gut war. Dass die Kurve nach oben zeigt. Dass Kopf und Körper mitmachen. Geheimer Durchbruch sozusagen.

 

Immer wieder

…denke ich mir aufs Neue: “Wieso erst jetzt?”….Immer wieder denke ich das, wenn ich aufs Rad gestiegen bin….Wieso? – Weil ich ständig “wichtigeres” zu tun habe bzw. das Gefühl und die Gedanken habe, dass ich ja eh keine Chance habe….

Ich weiß, dass ich nicht gut bin und noch lange nicht die Erfahrung habe, die meine Teamkolleginnen mitbringen. Aber ich weiß auch eins: dass ich, wenn ich ein Ziel vor Augen habe, dieses auch erreichen werde. Ich bin ehrgeizig, stark und hart im nehmen. Ich bin sehr sicher damit, dass das Jahr 2014 endlich MEIN Jahr wird :).

Um auf meinen Grund des Beitrages zurückzukommen….(ich bin ja schon ganz verwirrt ;-) ): Ich liebe es, auf dem Sattel zu sitzen. Ich liebe es, zu schwitzen und die Oberschenkel zu spüren wenn es steil hoch geht. Und ich liebe es, wenn mein Körper voll von Adrenalin ist und ich einfach nicht anders kann als grinsen. Ja, genau das liebe ich!

Und genau das soll auch immer wieder so sein, immer wieder möchte ich dieses Glücksgefühl erleben. Es bedarf manchmal nur einem kleinen, aber esten Arschtritt, damit Berlinde versteht, dass sie das Zeug dazu hat!!!!