Kaffee und Marmelade – Überlegungen am Sonntag morgen

Es ist Sonntag morgen, zudem der 1. Advent. Ich bin um 7 aufgestanden und hätte bis dahin längst ausgeschlafen gehabt, wäre mein Nachbar nicht aus unerfindlichen Gründen auf die Idee gekommen, nachts um 3 Wasserflaschen aus dem Keller zu holen (, was ich nur deshalb weiß, weil ich nach gut 10 Minuten heftigen Rumpelns und Lärmens fest davon überzeugt war, Einbrecher verjagen zu müssen). Da war ich gerade wieder eingeschlafen, nachdem kurz zuvor irgendjemand in der Wohnung über mir offenbar aus dem Bett gefallen war (oder wahlweise auch ein Exemplar des Jahresberichtes des Bundes Deutscher Steuerzahler): Eine verrückte Nacht.

Ich überlege manchmal, ob ich tauschen wollte: Wieder eher früh heim kommen als früh schlafen gehen, lang liegen bleiben als lang radfahren gehen, spät frühstücken statt möglichst viel futtern vor dem Training. Aber nein, das möchte ich nicht. Am Sonntag vermisse ich zwar tatsächlich einen Gottesdienst, ein Familienfrühstück, die Stunden am Kamin, aber man kann wohl nicht alles und gewiss nicht alles auf einmal haben.

Ich bin wie immer etwas träge heute früh, und es wird mir schwer fallen, rechtzeitig auf dem Rad zu sitzen. Aber ich freue mich auf die Runde mit der Gruppe. Wenn ich zuerst ins Studio ginge, wie es trainingstheoretisch sinnvoll wäre, müsste ich alleine fahren. Also tauschen wir, obwohl ich jetzt schon ahne, dass mit so müden Beinen das Krafttraining (Beine….) kein Spaß werden wird.

Spätestens jetzt sollte ich mir mehr Gedanken zum Thema Weihnachten machen: Inhaltlich sowieso, doch auch, was die Geschenke und Pläne angeht. Ich wünsche Euch einen geruhsamen 1. Advent, oder auch nicht, wie es Euch lieber ist. Auf jeden Fall einen schönen Tag mit Menschen, die Euch wichtig sind. Das ist nicht zu unterschätzen, würde ich sagen. Ich glaube, dass ich mir nicht mehr wünschen sollte, die Weihnachtszeit wäre weniger hektisch. Denn letztlich ist es genau das: Besinnung, Innehalten, Nachdenken, Frieden finden trotz des ganzen Lärms, der Hektik, und Nachbarn, die ausgerechnet letzte Nacht meinten, aus dem Bett fallen zu müssen.

Es wird kalt.

Im Herbst und Winter muss ich mich überwinden, ins Training zu starten, Tag für Tag auf’s Neue. Wenn ich dann draußen bin, ist das kein Problem mehr.

Worauf ich aber achten muss, ist, ausreichend zu essen im voraus, und bei längeren Einheiten wiederum genug dabei zu haben. Zudem wähle ich isolierte Trinkflaschen, so dass ich nicht unfreiwilligermaßen auf Eistee zurückgreifen muss. Davon bekomme ich Magenschmerzen.

Auch habe ich im Winter sehr trockene Haut und damit’s nicht schmerzhaft wird unterwegs, muss das Gesicht gut eingecrèmt sein. Das klingt banal, kann einem aber das Training verderben: Wenn beim Atmen die Nasenflügel brennen, die Lippen aufspringen oder die Wangen wund werden, ist das sehr unangenehm. Dafür gibt es derweil beim Drogeriemarkt meines Vertrauens spezielle “Outdoor Protection”-Gesichtscrème, mit der komme ich gut zurecht.

Auch häufen sich Erkältungen, wenn die Schleimhäute zu trocken sind. Es lohnt sich also für Leute wie mich ebenfalls, regelmäßig ein Nasenspray (simple Kochsalzlösung, geg.falls mit Panthenol o. Ä.) zu verwenden.

Welche Tricks helfen Euch im Winter?

Aus und vorbei und weiter geht’s!

Die Prüfung ist vorbei und bestanden. Alles lief sehr gut, Befürchtungen im Vorfeld hin oder her; im Nachhinein bin ich froh darum: Froh drum, aus Interesse mehr gelesen (und mich vermeindlich zu sehr verzettelt) zu haben, froh drum, weiter zumindest teilweise den Sport betrieben zu haben, froh drum, wie’s letztlich gelaufen ist. Froh und dankbar bin ich und ebenso froh, dass es jetzt rum ist:

Die Liste! Es gibt diese Liste, auf die ich all das geschrieben habe in den letzten Wochen, was ich “danach” erledigen oder unbedingt tun oder genießen wollte. Die ist super cool und endlos lang und ich darf das jetzt alles wieder (oder muss es endlich hinter mich bringen, wie man’s nimmt). Als Allererstes geht’s jetzt mal ins Studio. Der Rest kommt später… Ich freu’ mich drauf!

 

 

Verpasste Chancen

Gestern hatten wir strahlenden Sonnenschein, kalt war’s ebenfalls nicht. Also top Konditionen. Außerdem sollte ich jemanden abholen und zur Gruppe begleiten. Also los!

Ich steh’ am Rad und sehe einen Platten! Ersatzschlauch hatte ich nur noch einen edlen Latexschlauch. Der Reifen wollte nicht runter (ich zu schwach, vermute ich mal, und technisch nicht besonders erprobt: Habe glücklicherweise kaum Platten). Es dauerte und dauerte: Reifen endlich unten, nach der Ursache gesucht, damit nicht irgendwas noch im Reifen hängt; dann mit Mühe den Schlauch rein, der ja empfindlich ist. Lange und sorgsam. Telefonisch Bescheid gegeben: “Fahr’ selbst schon zum Treffpunkt, sonst wird es zu spät. Und bring’ mir bitte einen Schlauch mit; hab keinen mehr.”.

Unterwegs dann ein Knall: Wieder platt. Kein Schlauch. Keine Zeit. Weit weg von allem. Zu fuß weiter zum nächsten Ort. Die Straßenbahn kommt samstags nicht oft. Also warten. Dabei die Scherbe im Reifen entdeckt: In der Sonne glänzte es am Reifen! – Sie saß tief drin und muss sich durchgebohrt haben unterwegs. Doch was übersehen!

Die Gruppe fuhr dann ohne mich. Ging auch.

Frustriert kam ich nach Hause: Nicht wirklich gefahren, jetzt nochmal los (bis das erledigt ist) lohnt nicht. Zu aufgeregt, stattdessen sinnvoll anderes zu tun. Frust, Frust, Frust. Gott sei dank selten, solche Tage.

Heute regnet es, Bindfäden nicht, aber doch stetig und “ergiebig”, wie die Wetterfrösche so schön sagen. Studio steht ohnehin an. Und ich darf meine neuen Fivefingers einweihen. Was für eine Freude!

Aktuelles

Inzwischen hab ich mich schon gut ins Wintertraining eingelebt. Warte noch auf meine ROlle damit ich auch abends mal trainieren kann da es kaum noch möglich ist, draußen zu radeln anch Feierabend….Das Training im Studio war gut bisher doch leider macht sich mein größtes Problem wieder bemerkbar – mein Knie! War ja vor 6Monaten beim Arzt bezüglich der immer wieder auftretenden Schmerzen beim laufen(joggen). Damals sollte ich mit Krankengymnastik und meiden von herausfordernden Sportarten (wie dem laufen) das Problem in den Griff bekommen. Leider war dem nicht so und so steht am kommenden Dienstag erneut ein Termin in der Sportklinik an. Ich gehe mit gemischten Gefühlen hin denn ein Ausweg ist eigentlich nur noch eine OP. Ich möchte das nicht aber ich muss natürlich an mein Knie denken. Was bringen mir immer wiederkehrende Schmerzen, nur um einer OP aus dem Weg zu gehen? Ich werde mich also erkundigen was ich tun kann und ob es nicht doch noch einen kleinen HOffnungsschimmer – weit weg vom Messer – gibt! Drückt mir die Daumen!

Ein klein wenig Hektik…

Meinen Freund hat es erwischt: Er ist so krank, dass er gestern nur mit Mühe ein paar Stunden zur Arbeit gehen konnte, um die wichtigsten Aufgaben für die kommende Woche im Voraus abzuarbeiten. Danach ging’s direkt in’s Bett – und da liegt er nun (gelegentlich auch auf dem Sofa). Ich bin bisher verschont geblieben, doch merke ich, dass ich schon seit ein paar Tagen mehr Schlaf brauche.

Am Wochenende war viel los: Familienfeier am Samstag und Sonntag. Das war schön, aber durchaus anstrengend. Trainiert habe ich nicht; das wäre zwecklos gewesen und zuviel. Haushalten mit der Energie.

Ansonsten dreht sich alles um die Prüfung, die die Tage ansteht. Das Lernen fällt mir weiter schwer; weil immer viele Gedanken herum wirbeln, Sorgen und wohl auch recht viel Stress, wie mir scheint. Ich bemühe mich aber und trete kürzer, wo es nur geht. Training zum Ausgleich. Essen und Schlafen. Bedauern, dass ich nicht mehr und besser mich vorbereiten kann: Das Thema ist spannend.

Der neue Trainingsplan scheint sich zu bewähren: Ein guter Rhythmus. Besonders die Einheiten im Studio fühlen sich ausgewogener an. Noch immer bin ich jedoch ca. 90 Min. jeweils dort. Ich gewöhne mir an, etwas zum Lesen mit zu nehmen, denn die langen Satzpausen wollen genutzt werden.

 

Tomaten und Training im Herbst

Meine Tomaten reifen trotz der Kälte fleißig weiter nach. Das ist super, ich kann immer wieder welche ernten. Ansonsten ist die Balkon- und Fensterbanksaison wohl großteils vorbei. Morgen kommt ein Profi und zeigt mir, wie man das Ganze hoffentlich etwas besser winterfest bekommt als ich das in den letzten Jahren so improvisiert habe.

Ansonsten bestehen meine Tage aus Lernen, Nicht-Lernen (leider immer noch zu großer Anteil von letzterem), Radfahren, Studio. Meinen Papa besuche ich viel zu selten, weil ich dann meist nicht über’s Herz bringe, zu gehen, und dann buchstäblich der halbe Tag weg ist. Das geht gerade nicht. Und das wiederum ist derzeit die Crux, denn ich bin unruhig und will ihn möglichst andauernd sehen. Freunde treffen steht ebenfalls hintenan. Ich freue mich auf die Zeit “n. P.”.

Das Training nach dem neuen Plan gestaltet sich bisher ganz ordentlich, wobei es nicht leicht ist, etwas herumzuschmeißen, wenn das Wetter nicht passt: Vorgestern bspw. hat es geschüttet. Ich war morgens regulär im Studio, habe nach dem Split-Trainingsplan in angenehm kurzer Zeit mit insgesamt 5 Übrungen Beine und Bauch trainiert; aber an Radtraining war nicht zu denken. Stattdessen habe ich das gestern gemacht, als im Studio nur der Oberkörper und sonst Ruhe dran gewesen wären: War hart auf dem Rad und eben definitiv kein Ruhetag.

Nun stehen 3 Tage Rad an, am Sonntag zudem wieder Beine, Bauch im Studio; und das Ganze ist wegen dieser einen Verschiebung nicht ideal. Auch fällt es mir nicht leicht, so locker zu fahren wie ich es sollte: Allein geht das, aber nicht in der Gruppe. Da scheint keiner Wert auf Grundlage zu legen. Das wiederum ist schlecht. Ich muss mehr allein fahren.

Nachteile: Ich muss sehr häufig trainieren. Der gesamte Zeitaufwand ist jedoch nicht so hoch wie man denken möchte. Es ist vielmehr koordinativ wirklich massiv anspruchsvoller: Ich gehe oft ins Studio, bin aber, obwohl ich die Übungen noch nicht gut kann und dadurch sehr viel länger brauche, in durchschnittlich 90 Min. fertig. In Kürze werden es schätzungsweise 60 sein, einschließlich duschen. Dort wiederum aber kann ich mich gut auf die sehr intensiven, jedoch wirklich wenigen Übungen konzentrieren.

Auch die Kombination aus Beine + Rad und OK + Pause bzw. reinen Radtagen gestalten sich eigentlich gut. Sonntags ist es schwieriger, weil das Studio nicht so zeitig öffnet und ich dadurch Zeit verliere, die ich tagsüber bräuchte. Vorher hatte ich immer gedacht, dass Split-Pläne zeitintensiver seien. Das ist aber nur bedingt so, denn man ist längst nicht so kaputt (im Gesamten gesehen) nach dem Training wie sonst und kann mühelos Kraft und Konzentration für’s Lernen bzw. andere Alltagsaufgaben aufbringen bzw. das Ganze gut auch vor oder nach der Arbeit einbauen. Allerdings: So oder so muss man früh aufstehen und den Tag gut durchorganisieren.

 

 

Los gehts

VIele sagen ja, dass im Winter eh nix mehr gemacht wird…da hör ich dann so Sätze wie: ” ja jetzt ist ja eh bald Winter, da geht ja eh nix mehr” oder: “ja, wenns dann wieder wärmer wird”….ich frag mich dann aber immer: “Gibt es denn einen Utnerschied zwischen Winter- und Sommertraining?” Klar, natürlich gibt es schon Unterschiede. Aber ich möchte den Winter nutzen um aufzubauen. Verstärkt Krafttraining, um die Muskulatur zu stärken, Rollentraining bei miesem Wetter, am Wochenende eine schöne lange RR- und/oder MTB-Einheit…..eine gelungene Kombination eben aus verschiedenen Einheiten um dem Training eine schöne Abwechslung zu bieten. Wie macht ihr das?

Neustart

Wieder einmal heißt es die Uhren auf Null zu stellen und ins Training für die nächste Saison einzusteigen. Dies habe ich in der letzten Woche erfolgreich (bei zum Glück bestem Wetter) geschafft. Die Motivation ist top und ich freue mich einfach wenn ich Sport machen kann und habe meinen Spaß dabei.

Sehr gespannt bin ich dabei wie der Winter wird bzw. ob es ein “richtiger” Winter wird oder er uns wieder mit mildem Wetter schmeichelt. Nun gut, ich bin auf fast alles vorbereitet und wenn das Wetter mal zu schlecht zum trainieren sein sollte, dann muss eben ein Alternativprogramm her halten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Einsteigern in die Saisonvorbereitung einen trainingsfreundlichen Winter und natürlich, dass wir alle gesund durchkommen!

#Annette