Frühjahrsputz

Es regnet Bindfäden. Ohnehin bin ich noch angeschlagen und habe die gesamte Woche weiterhin mit dem Training ausgesetzt: Ein paar Besorgungen zu fuß erledigt, das war’s.

Passend zum Grundtenor: Regen ohne Ende

Da ich jedoch seit Tagen fast wieder gesund bin, bin ich – neben den Recherchen und dem vielen Lesen – anderweitig aktiv:

Zimmerpflanzen um- und neue eingetopft, auf dem Balkon ein paar Dinge für den Sommer vorbereitet (sozusagen  als Vortest für’s Training ein bisschen geschleppt und gebuddelt), den neuen Herd & Ofen mit Spezialmittel grundgereinigt.

Das Beste draus machen: Frühjahrsputz statt Training

Bilder gerahmt und aufgehängt, gebastelt, mit der Osterdekoration begonnen. Um- und aufgeräumt, Papiere sortiert. Gesaugt und gewaschen. Gebügelt und gekocht und gebacken. Sogar Staub gewischt. Solche Sachen eben.

Eigentlich erstaunlich, dass noch immer alles Mögliche zu tun wäre.

Und noch einmal

Ich sitze am Schreibtisch, neben mir ein Schälchen mit geschnipseltem Gemüse, ein Muffin, den ich schon gestern

Kaffee, Tee, Muffin, Gemüse. Was will man mehr?

hatte essen wollen und die obligatorische Tasse Kaffee sowie ein überdimensioniertes Trinkgefäß mit Tee (außer Reichweite des Computers, versteht sich!). Draußen scheint die Sonne, doch wieder einmal dient die Ringelblumensalbe nicht als Sitzcrème, sondern kommt rund um die wundgescheuerten Nasenlöcher zum Einsatz: Ich bin erkältet, und zwar

Draußen scheint die Sonne und ich bin krank.

gewaltig. Letzte Nacht hatte ich ziemlich Fieber, verwende diverse Sprays und Kapseln, inhaliere und ruhe brav – und bin erstaunlich gelassen und zufrieden. Erstaunlicherweise lerne wohl auch ich dazu: Sobald die ersten Anzeichen zu spüren waren, habe ich das Training gecancelt und den Krankheitsmodus aktiviert, bereitwillig: Watt muss, dat muss. – Ich hoffe natürlich, dass das Ganze keine komplette Woche dauert, doch ein paar Tage Ruhe kann ich verschmerzen.

Und da ich heute schon wieder relativ munter bin, kann ich derweil am PC arbeiten und den Blick nach draußen genießen.

Langsamer Einstieg

Man sollte nie zuviel von sich erwarten. Denn dann ist es meist umso schöner wenn man plötzlich doch mehr kann als erwartet. Der Aha-Effekt bleibt also nicht aus. So zumindest ging es mir bei meinem gestrigen ersten Beintraining. Nachdem ich in der Krankengymnastik vorsichtig nachgefragt habe, was ich denn machen düre, die Bestätigung bekam, dass alles drin ist was mir mein Gefühl sagt, bin ich mit Vorsicht ins Studio. Als die Übungen ohne Gewicht klappten, hab ich ein bisschen nachgelegt und es hat super funktioniert.

Ich hab also mit einem Grinsen auf dem Gesicht das Studio verlassen!

Auch das Radfahren klappt schon ganz gut. Heute ist das erste Mal Bergfahren (sachte) dran und ich bin wirklich aufgeregt wie mein Knie auf diese neuen und zugleich alten Reize reagiert :-)

Die kleinen Schräubchen

Manchmal verwirrt es mich, wenn ich die Vielzahl an Möglichkeiten sehe, zu trainieren, zu optimieren, zu verbessern und verändern.

Es gibt so viele Möglichkeiten, zu trainieren! Welche ist die Richtige?

Aber letztlich habe ich mich für einen Plan entschieden, für viel Krafttraining gepaart mit Einheiten auf dem Rad, und dafür, wachsam zu sein und weise darin, wie ich das Ganze im Detail gestalte: Korrekte Ausführung vor hohen Lasten. Und es braucht keine große Verwirrung, wenn man stets bereit ist, den Plan an die Gegebenheiten anzupassen: Schmerzen oder Krankheit verlangen nach einer Trainingsreduktion oder -pause; vielleicht muss auch etwas komplett verändert werden.

In letzter Zeit ist mir beispielsweise aufgefallen, dass meine Knie nicht so stabil sind wie ich es gerne hätte. Ich kann das gar nicht genau an irgendetwas festmachen, es war eher ein Eindruck, der mich wiederum daran hinderte, voran zu kommen: Eine Disbalance.

Ich hatte keine Schmerzen, aber irgendwas war nicht ganz in Ordnung.

Es war eine weitere kleine Schraube, die sich zu finden und dannn sorgsam zu drohen zu lohnen schien. Also machte ich  mich dran, heraus zu finden, woran es bei mir derzeit krankt. Erstaunlich schnell fand ich entsprechende Informationen und darum seit ein paar Einheiten ein kurzes “Vorbereitungsprogramm” in mein übliches Krafttraining ein.

Ich habe den Eindruck, dass ich damit das richtige Schräublein für den betreffenden Fehler gefunden habe. Wenn nicht, werde ich weiter suchen. Bis dahin aber schaue ich, was sich tut, werde weiterhin wachsam sein, bereit zu reagieren.

Verlier’ niemals den Mut: Es gibt eine Lösung.

Eine Fehlermeldung ist immer auch eine Chance, zu lernen, zu wachsen, zu ändern, neu zu starten: Reset. Nicht aufgeben

Team Le Rêve 2015

Es ist höchste Zeit, Euch auf den neuesten Stand zu bringen, was unser Team angeht:

In der bald schon beginnenden Saison 2015 werden wir zu Dritt sein: Berlinde, Julia und Arnhild. Katja und Annette haben das Team verlassen. Darüber sind wir einerseits sehr traurig; denn wir hatten mit beiden eine tolle Zeit und möchten sie eigentlich wirklich nicht missen.

Das Team 2015:
Arnhild, Berlinde & Julia

Andererseits haben sie jeweils einen guten Platz für sich finden können, weshalb wir uns mit ihnen freuen und auch, dass sie bei weitem längst nicht aus der (Radsport-)Welt sind!

Annette wird in Zukunft vor allem für ihren Heimatverein fahren, der sich verstärkt im Mountainbikebereich engagiert. Das finden wir super und sind uns sicher, dass sie nach ihrem Blitzstart auf breiten Reifen auch in diesem Jahr für einige Überraschung sorgen wird!

Annette & Katja in den Vereinsfarben

Auch Katja fährt ab diesem Jahr für ihren Verein, unter dessen Dach sich nämlich neuerdings ein eigenes kleines, aber feines Team formiert hat. Selbstverständlich ist sie mit von der Partie und man darf gespannt sein, was die Equipe 2014 noch alles auf die Beine stellen wird.