Rückblick

Vermeintlich zu früh, war ich letztlich doch nicht rechtzeitig bereit für das Rennen heute früh: Erst konnten wir uns nicht einschreiben, weil die Rede auf der Bühne länger dauerte. Dann musste ich, als ich mich nun wirklich längst hätte warm fahren wollen, doch noch umparken. Dann wiederum mussten die Betreuer viel früher als gedacht, an der Verpflegungsstelle sein, so dass ich statt mich fertig warm zu fahren und das Ganze kurz vor dem Start zu erledigen, wie es geplant gewesen war, meine Trinkflaschen quer durch den dicksten Trubel kutschieren.  Dann wiederum durfte ich feststellen, dass das Feld beinah’ komplett schon aufgestellt war. Also stand ich relativ weit hinten, war nicht wirklich warm gefahren, und angesichts dessen nicht weniger nervös.

Der Start lief dann recht gut: Hohes Tempo teils, immer wieder scharf bremsen, nicht zu hart beschleunigen, ging alles. Am Berg dann wurde anfangs langsam gefahren. Dann aber gab es immer wieder Tempoverschärfungen, und mir war klar, dass das nicht mehr lange gutgehen würde. Am letzten Berg war ich abgehängt. Vor mir eine Bekannte, die sich aber noch einmal ein Stück nach vorn kämpfte. Auf der Abfahrt war ich alleine. Ich dachte, ich sei die letzte, denn hinter mir war niemand. Also alleine nach unten, alleine durch die Ebene. Am Ortseingang endlich fuhr ich einer Student-Racing-Fahrerin auf, und in dem Moment kam von hinten eine ganze Gruppe: Einige von Team Stuttgart, eine von Maxxis Solar, ein paar einzelne Fahrerinnen. Wir sind gekreiselt (inzwischen kann ich es halbwegs), das Ganze war sehr entspannt. Die zweite Runde war für meinen Geschmack sogar viel zu locker: Fahren wir noch ein Rennen?, fragte ich mich teils. Wir waren am Berg wirklich sehr langsam, auf der Abfahrt war plötzlich nur noch die Student-Racing-Fahrerin vor mir und die anderen alle weit hinten. Als es flacher wurde, waren sie aber rasch wieder da. Ich hatte richtig Lust auf die kommenden Runden, weil die 2. eher Erholung gewesen war und ich mich endlich warm fühlte und bereit. Aber bei der Zieldurchfahrt stand der Funktionär mit der roten Flagge und nahm uns aus dem Rennen.

Wir hatten, so ließ ich mir später sagen, keine 10 Minuten auf das Hauptfeld, aber was soll man da machen? Ich hatte nicht damit gerechnet, ehrlich gesagt, teils, weil ich keine Ahnung hatte und habe, wie so etwas abläuft, teils, weil ich keine Notwendigkeit sah. Nach der 3. Runde wurden weitere Gruppen raus genommen, die jeweils 5 und weniger Minuten Rückstand hatten.

Ich war also enttäuscht, und kann die Entscheidung – jetzt mal abgesehen davon, dass es Faktoren geben mag, die ich nicht durchblicke – weiterhin nicht nachvollziehen: Die Herren starteten um 11:00 Uhr, und selbst wenn wir Runde um Runde noch ein wenig langsamer geworden wären, wären wir vorher im Ziel gewesen, bzw. man hätte uns auch nach der 3. Runde noch rausnehmen können, wenn dem so gewesen wäre.

Ich bin dann, um den Autoschlüssel von der mich netterweise (!) Mitbetreuenden zu holen, mit ein paar netten Mädels zur Verpflegungsstelle hoch gekurbelt, gemütlich, habe mich dort noch ein wenig unterhalten, die Durchfahrt von Worrack und Lichtenberg (2 Min. Vorsprung auf die paar wenigen Verfolger, die wiederum hatten deutlich mehr Vorsprung auf ein mickriges Feld von wiederum nur ein paar Fahrerinnen, bevor irgendwann ein etwas größeres Grüppchen kam) bewundert, das “Zuschauen” genossen. Die Zwei sind wirklich schön bergan gefahren.

Später mit einer anderen Fahrerin die Strecke rückwärts ins Tal zurück gerollt, uns unterhalten. Im Ziel dann Chaos: Der Streckenrand voll, denn die Männer wollen wohl alle sehen. Ich kam kaum durch zum Auto, Handy holen, Freund anrufen, Rad verstauen, rasch zurück ohne Rad. Das war ein Fehler: Zwar kam ich in kürzester Frist am Start-Ziel-Bereich vorbei, dann aber zog sich die vermeintlich kurze Startgerade ganz schön, und ich lief eine gefühlte Ewigkeit, bis ich meine übrigen Flaschen in Empfang nehmen konnte und die auf mich Wartenden sich endlich vom Acker machen durften. Ich weiß sehr zu schätzen, dass sie geduldig gewartet hatten!

Wenn ich übrigens gewusst hätte, dass es darauf ankommt, hätte ich gewaltig Tempo gemacht in der 2. Runde. War mir aber, wie schon gesagt, nicht klar. Andererseits verstehe ich jetzt, warum es so wenige Frauen gibt im Rennsport: Ein paar junge Hühner, die eine war eben erst 18 geworden, waren von Sachsen angereist, nur um dann ein halbes Rennen fahren zu dürfen? Sie erzählten mir, dass ihr Team massiven Schwund zu verzeichnen hätten: “Die haben einfach keine Lust mehr.”, erzählten sie mir, und ich konnte es den Betreffenden nicht verdenken.

Denn wenn man die Geschichte weiter denkt, landet man recht schnell bei der Boltezwiebel-Problematik: Diese Mädels aus Sachsen waren der müde Rest einer einst größeren Gruppe. Nur im Idealfall sind die stärksten übrig geblieben, aber darum geht es nicht einmal; sondern vielmehr darum, dass es die breite Masse ist, die neue Fahrer anzieht, und nicht das kleine Topfeld. Wenn ich erstmals auf dem Rad sitze, ist der Weg nach ganz oben sehr weit, der Leistungsunterschied viel zu groß, als dass ich mit einer solchen Fahrerin (ich spreche der Einfachheit halber jetzt mal nur von den Frauen) trainieren gehen könnte. Selbst wenn sie locker rollt, bin ich zu langsam und sie mir bedeutend zu schnell. Das zum Thema “Spitze”. Was die fehlende Breite angeht, liegt die Schwierigkeit darin, wie unwahrscheinlich es ist, dass überhaupt ich auf eine Frau treffe, die Rad fährt. Diejenigen des Teams aus Sachsen, die entweder das Rad komplett an den Nagel gehängt haben oder nur noch für sich fahren, bilden kein Verbindungsglied mehr zum eigentlichen Rennsport.

Wenn ich aber möchte, dass sich das ändert, muss ich dafür sorgen, dass wenigstens ein Großteil derer, die – nicht unbedingt aus Sachsen, sondern aus der gesamten Republik -, dass also das Gros derer, die sich die Mühe machen, an der DM teil zu nehmen, auch ins Ziel kommen darf, dass also die Deutsche Meisterschaft das Leistungsspektrum in seiner ganzen Breite abbilden kann. Selbst wenn ich heute auf Platz 84 der insgesamt 84 gelisteten Fahrerinnen gelandet wäre, hätte ich das Gefühl bekommen, “die DM gefahren zu sein”, Teil des deutschen Rennsports sein zu dürfen, und wäre mit einer anderen Motivation im kommenden Jahr wieder gekommen, andere Wettkämpfe gefahren und hätte vor allem aus vollster Überzeugung andere Leute mitziehen können und ihnen sagen: Komm’ einfach mit; fahr’ einfach ein paar Rennen. Nächtes Jahr kommst dann mit zur DM. Was soll’s, dann hätten wir halt 200 Starterinnen. Fast soviele wie Männer womöglich. Wäre das so tragisch?

Wenn aber es die große Masse gäbe, die wüsste, wie man sich im Feld bewegt, die mit Begeisterung Wettkämpfe bestreitet, ihre Freundinnen begeistert und irgendwann vielleicht auch ihre Kinder und die ihrer Freunde mitbringt, dann müssten das nicht alles Weltklasse-taugliche Athletinnen sein, um den deutschen (Frauen-)Radsport weiter an die Weltspitze heran zu bringen. Wenn ihr versteht, was ich meine? – Und nebenbei hätte der Radsport einen besseren Ruf, mehr Akzeptanz im Volk und Nähe zur Bevölkerung, und eine Menge Leute hätten bedeutend mehr Spaß (sowie, ihr werdet’s kaum glauben, der BDR mehr Geld in der Tasche)…

Langer Rede kurzes persönliches Fazit: Ich hatte Spaß. Ich war nicht überrascht, wie stark einige Fahrerinnen sind, auch nicht, dass viele deutlich stärker sind als ich, aber durchaus, zu sehen, dass ich mit ein paar mehr Rennen in den Beinen, etwas mehr Erfahrung, durchaus mithalten kann bzw. mich gar nicht mal so schlecht mache. Außerdem hatte ich Spaß und mag Straßenrennen irgendwie. Vielleicht werde ich wieder ein paar mehr fahren in Zukunft. Und die Strecke finde ich noch immer schön. Die werde ich im Training gelegentlich mal fahren. – Das auf jeden Fall!

Der Vortag

Eigentlich wollte ich am Morgen die Vorbelastung fahren, doch es schüttet und schüttet und hört erst gegen Mittag auf. Dann fahre ich das MTB zu meinem Freund und nehme stattdessen das Auto mit, das er mir Gott sei Dank ausleihen kann. Er wiederum macht sich sofort daran, das MTB für Tschechien fertig zu machen. Was für ein Schatz!

Auf dem Rückweg nach Hause, dieses Mal im Auto, beginnt mein Kopf, wilde Gedanken zu spinnen: “Wenig Zeit nur noch!”, “Wie schaffe ich das alles?”, “Essen sollte ich auch noch.”, “Ich hab Kopfweh!”, “Meine Beine sind schwer.”; “Was für eine Schnapsidee!”; “Da hinten wird’s schon wieder finster!”; “Gepackt hab’ ich auch noch nicht so richtig.”, “Ich werd’ um 4 rum aufstehen müssen.”, “Das  mit dem Ausruhen wird heut’ nichts mehr.”,….

Derweil bin ich zuhause, ziehe die Rennradschuhe an (Klamotten trage ich ja schon von der kurzen MTB-Einlage vorhin) und mache mich auf den Weg: Die übliche Vorbelastungsrunde. Dummerweise kommen die dunklen Wolken schneller als gedacht, und ich bin noch nicht mal ganz den Apfelbaumweg oben, fängt es an zu regnen. Langsam, aber große Tropfen, und immer mehr. Bis ich auf der Altenbacher Höhe bin, gießt es in Strömen. Das Gewitter scheint recht nah. Bergab geht es noch, aber kurz vor dem Abzweig bin ich mitten im Unwetter: Zentimeterhoch steht das Wasser auf dem Asphalt, ich sehe kaum noch ‘was. An der Bushaltestelle hat sich eine Horde Rennradler untergestellt. Sie rufen, ich solle kommen. “Danke, ich bin schon nass.”, rufe ich zurück, längst völlig durchnässt; Ich will nicht frieren. Selbstverständlich habe ich umdisponiert, biege statt links nach oben ohne zu zögern nach rechts ab: Nur rasch direkt nach Hause zurück. Am Himmel ist alles schwarz.

Weiter unten wird es aber noch einmal heftiger: Überall Wasser, ich sehe zwischenzeitlich fast nichts mehr, und bin damit nicht allein. Ich muss also aufpassen, weil mir Autos auf meiner Seite entgegen kommen. Die hinter mir fahren allerdings kaum schneller als ich; von daher wenigstens keine Gefahr.

Zuhause erst einmal das Rad ein bisschen abgetrocknet, dann die Schuhe ausgestopft, den Helm (Polster raus genommen) ebenfalls. Hoffen wir, dass bis morgen alles trocken wird. Das wäre wunderbar!

Dann geduscht, kurz gegessen, ins Auto und nach Bensheim gedüst. Der Start-Ziel-Bereich ist schon abgesperrt. Ich werde immer nervöser: Überall Begleitfahrzeuge der Profiteams, Betreuer, Teamfahrer. Teambusse, Wohnmobile, Mechaniker mit Rennmaschinen. Jeder scheint zu wissen was er tut. Profesionalität. Ich mit dem Auto, das nicht einmal mir gehört. Auf dem Parkplatz, der jemandem sonst gehört. Ob es stört, dass er da stehe, fragt mein Nebenmann, der eben aus dem Kombi mit Veloccio-SRAM-Beklebung steigt. “Keine Ahnung, ich bin selbst nicht von hier.”, sage ich, und er lacht, und wir gehen weiter.

Im Hotel soll man die Startnummer holen, habe ich mir gestern glücklicherweise noch sagen lassen, nebst vielen sonstigen Infos, nach denen zu fragen ich nicht einmal auf die Idee gekommen wäre; nicht im entferntesten. Und ja, auch da hatte ich Zweifel, mächtig große, ob die Idee so gut war bzw. die Idee, mich auf die Idee bringen zu lassen, hier zu starten.

Aber egal, ein Abenteuer, warum nicht? Ich habe nichts zu verlieren. Ich gehe also in die Lobby, und finde einen Haufen Menschen vor, und zwei wenig frequentierte Tische mit der Aufschrift: “Startnummernausgabe Männer”, “Startnummernausgabe Frauen”. Am Frauentisch steht jemand; ich warte. Überlege kurz: “Was jetzt?!”, und wühle sicherheitshalber mal nach meiner Lizenz. Die werden sie sicher brauchen. Ich gebe sie dem netten Herrn auf der anderen Seite des Tisches, neben ihm sitzt eine ebenso nette Dame, links am Tisch der, der vor mir dran war. “Ist das ihr erstes Rennen?”, fragt mich der nette Herr, und mir stockt der Atem. “Nein, das zweite.”, sage ich ernst, und merke dann erst, dass es ein Scherz war. Die Frage hatte er gestellt, weil ich vergessen hatte, meine Lizenz auf der Rückseite zu unterschreiben. Meine ernste Antwort wiederum schien die anderen zu überraschen: “Wie, erst das zweite!”, fragte der Mann links überrascht. Ich war froh, dass ich beschäftigt war: Bekam einen Transponder, ein Startnummernkärtchen für’s Sitzrohr, zwei Startnummern für’s Trikot (immerhin die kann ich halbwegs eigenständig anbringen), Kabelbinder, eine Rennzeitung. Ob ich Material hätte, der Mann links könne es mitnehmen. “Nein, nichts.”, sage ich, und der Mann links fragt ungläubig: “Gar nichts dabei? Nicht mal ‘ne Trinkflasche oder so?” Ich komme mir dumm vor, sage nein, ich hätte nichts, was ich mitgeben könnte, aber danke, und gehe. Anscheinend war’s das nämlich.

Puuh, ich bin verdammt aufgeregt, mir ist verdammt warm, ich muss schnell mein Jäckchen ausziehen, bevor ich in’s Auto steige, den ganzen Kram in meiner schicken Handtasche: Transponder, Startnummern, Kabelbinder. Während die Mechaniker weiter werkeln, der eine oder andere Radfahrer weiter vorbei pedaliert, Teamfahrzeuge auf dem überfüllten Parkplatz hin und her manövriert werden, Betreuer geschäftig mit Logo-bestickten-Polohemden durch die Gegend eilen, gehe ich zurück zu meinem nicht legal geparkten Fahrzeug, komme parallel an mit dem Jüngling von Veloccio-SRAM und verlasse vor ihm den Parkplatz.

Ich lenke den Wagen zurück auf dem Weg, den ich gekommen bin, über die Umleitung durch’s Wohngebiet, vorbei an dem Parkplatz, wo ich morgen zu parken gedenke (eine Alternative hab’ ich ebenfalls parat, die passiere ich wenig später), weiter zur Autobahnauffahrt, weiter nach Hause. Ich trinke ein bisschen unterwegs, und knabbere an meiner Waffel. Das mit dem Appetit ist so eine Sache, wenn dieses flaue Gefühl im Magen nicht weichen will, von den steinharten Beinen ganz zu schweigen.

Zuhause angekommen bringe ich den Transponder an, die Startnummer, die – ich habe es ja schon geahnt – in das kleine Eckchen meines Minirahmens natürlich nicht recht passen will. Daran herum zu schneiden habe ich mich dann doch nicht gewagt; vielmehr war ich kreativ mit Schere und Kleber allerlei Kabelbindern, und habe es halbwegs ordentlich hinbekommen, will ich meinen.

Jetzt nur noch Sicherheitsnadeln für die Nummern auf’s Trikot; und die Kombizange für die unzähligen Kabelbinderenden.

Dann nur noch ‘was Essen, immer nur Essen, was Trinken, Flaschen richten, alles in die Tasche schmeißen und kontrollieren, was ich zurecht gelegt habe. Mensch, bin ich spät dran. Mensch, wie soll ich das überleben morgen? Wie soll ich auch nur über die Brücke kommen, gleich am Anfang die, ohne abgehängt zu werden? Und überhaupt, wann fahre ich los, wann fahre ich mich warm, und wie hart, und wie soll ich das nur überleben?

PS: Ich glaube, ich veröffentliche das hier noch nicht. Sicherheitshalber, und weil ich gar keine ermutigenden Kommentare möchte, oder doch, aber eben kein “fishing for compliments”-mäßiges Ding. Ich will euch nur Teil haben lassen an meinem Kopfkino; und den Rest erzähle ich Euch vielleicht später, was auch immer der Rest sein mag….

 

Regen, Sonne und Berge…

Ich möchte heute ein bisschen von unserem Urlaub erzählen. Nicht alles war so wie geplant aber wann läuft denn mal alles rund? Am vergangenen Samstag ging es morgens gegen 10Uhr los. Zuerst noch mit Kaffee und Brötchen eingedeckt und dann gings schon gen Süden auf die Autobahn. Zuerst lief es rund und wir kamen gut voran. Nach ca 3STunden fing der Stress dann an. Stau….ansich nichts ungewöhnliches aber sogar die Rastätte war komplett überfüllt (wir mussten mal kurz Pause machen…) sodass wir sage und schreibe 30min auf dem Parkplatz standen bis es “weiterging”. Gegen Ende der Fahrt machte unser Navi schlapp und mit Hilfe des Atlas konnten wir dann nach 8Stunden Fahrt das Haus auf einem abgelegenen Hügel finden.

Am nächsten Morgen kam der erste Wehmutstropfen denn es schüttete aus Eimern…unmöglich, fahren zu gehn, denn die Temperaturen lagen bei ca 7Grad. Also erstmal ausgeruht von der Fahrt und überlegt was wir noch tun könnten. Gegen Mittag lies es dann nach und wir nutzten die Chance und fuhren einen kleinen aber steilen Berg hoch um zu gucken was es da so gibt….Leider wurden wir nach 30min wieder von einem starken Regenguss überrascht sodass wir beschlossen umzudrehen.

Gegen 6Uhr erwachte ich und traute meinen Augen kaum…die Sonne kam raus :O es war eigentlich Regen gemeldet und so beschlossen wir die Hochalmrunde zu fahren die wir uns schon rausgesucht hatten. 1000HM auf 24km. Schon knackig für unsereins, aber machbar. Also ging es gegen 9:30Uhr los und erstmal über Serpentinenschotterwege nach oben zur Mittelstation der Bernkogelbahn. Der Aufstieg war langsam aber wunderschön. Wir hatten einen tollen Ausblick und geniales Wetter. Der letzte Anstieg war happig und wir kamen an unsere Grenzen denn die letzten 400HM bestanden nur aus total steilen, steinigen Wegen die es uns nicht gerade leicht machten. Nach kurzen Pausen kamen wir dann oben an und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt (Bilder gibts auf der FB-Seite). Der Hochalmtrail ist bekannt als schöner flowiger aber steiniger Trail umgeben von einer wunderschönen Natur. Leider hatte auch er in den letzten Tagen sehr unter dem Dauerregen gelitten und so fuhren wir in einer reinen Schlammschlacht nach unten..oft musste ich absteigen weil es einfach nur noch Knöchelhohe Schlammpfützen gab. Dennoch war es ein toller Trail und in trockenem Zustand ist er sicher ein Traum.

Am nächsten Tag gab es wieder Dauerregen sodass wir beschlossen daheim zu bleiben. Wir fuhren nach Zell am See wo wir die Radklamotten des Vortages zum waschen abgegeben hatten und machten dann einen Abstecher ans Seeufer – der Regen hatte Gott sei Dank nachgelassen. Zell am See ist echt ein schönes kleines Städtchen und nach einem leckeren Eis gings dann auch schon weider heimwärts.

Der Mittwoch war definitiv der aufregendste Tag. Geplant war die Schattbergtour mit Abfahrt auf dem berühmten Hacklbergtrail. Wetter schien auch ok zu sein, also gings los. Der Anstieg war knackig aber machbar. Serpentinenwege und steile Anstiege führten uns schließlich auf eine Hütte (die aber noch geschlossen war) auf 1800m Höhe. Plötzlich zog es zusammen, wurde immer kälter (hatten unter 10Grad) und der Anstieg wurde schwerer und mühsamer. Wir sahen schon den Gipfel des Ostberges, aber es schien uns unerreichbar. Es begann zu regnen. Erst nur wenig, dann kam ein Hagelschauer über uns herab und wir zogen unsere Regenjacken an. Es war arschkalt und total ungemütlich. Die Beine waren müde und wir hatten Hunger. An stehenbleiben dachten wir nicht denn wir wollten einfach nur noch oben ankommen….nach ca 15min war der Schauer auch vorbei und – oh welch Wunder – die Sonne kam raus. Wir kämpften uns also noch die letzten 200HM nach oben und durften als Belohnung das Panorama genießen. Wir fotografierten Schafherden und ruhten uns aus, aßen was und dann gings los….Der Hacklbergtrail entpuppte sich als wahre Pracht. Steinig, viele Anlieger, traumhafte Kulisse….einfach WOW!!!!

“Da muss ich nochmal hin!”

Mein Grinsen ging nicht mehr weg. Wir fuhren in schönem Tempo nach unten und genossen noch die Sonne an einem nahegelegenen See bis es dann nach Hause ging. Was für ein genialer und spannender Tag.

Der nächste Tag wurde ein “Beinschontag”…..wir fuhren zur Kohlmaisbahn und fuhren hoch um dann die Milkaline runterzuballern….genial!!! Absolut wahnsinn. Sie lässt sich wunderbar fahren mit dem Hardtail (was aber sau anstrengend ist) und macht total Spaß. Unser Tag bestand also aus Fotos machen, Aufnahmen, ballern und Spaß. Leider unterschätzten wir die Sonne und so kam es dass wir mit hochroten Köpfen, roten Armen und Nacken nach Hause fuhren. Zudem stürzte einer unserer Fahrer sodass unser Urlaub auch nach dieser Tour endete…der 2. geplante Schattbergaufstieg muss also der vernunftshalber noch auf uns warten aber eins ist sicher: wir kommen wieder!!!!

Wasserschaden

Ich gebe zu, das wechselhafte Wetter der letzten Wochen passt mir nicht. Heute ist es wenigstens richtig mild, doch es schüttet schon seit den frühen Morgenstunden Bindfäden; immer wieder lässt sich in der Ferne ein Donnergrollen hören, und ich bereue, dass ich die Vorbelastung nicht vorgezogen habe und gestern doch gefahren bin.

Andererseits war ich lange nicht mehr so müde gewesen wie in den letzten Tagen, habe gestern – endlich und erstmals – brav eine Ruhephase eingebaut, war trotzdem zeitig schlafen und habe den Eindruck, dass das notwendig war.

Laut Regenradar wird es noch eine Weile dauern, bis diese Regenfront durchgezogen ist. Derweil habe ich die Ergebnisse der Zeitfahrwettbewerbe im Jägersburgerwald gelesen, die gestern abend ja schon stattgefunden haben: Mieke Kröger vor Lisa Brennauer und Trixi Worrack! Im Video (die Info habe ich von hier) spricht Mieke Kröger über alles Mögliche, u. a. darüber, wie schwer die Strecke des morgigen Straßenrennens sein wird. Dann hab’ ich ja eine Gruppe… :D

Auf meiner Lieblings-Radsportseite werden nun schon seit Tagen immer wieder neue Ergebnisse der “nationals in the Northern Hemisphere countries”, also der jeweiligen Staats-Meisterschaften in den Ländern auf der Nordhalbkugel, eingepflegt und kommentiert, denn “The national championships are in full swing in Europe”. Das stimmt: Die meisten Wettbewerbe finden mehr oder weniger parallel statt. Warum aber Japan zu “Europe” zählen soll, ist mir nicht ganz verständlich…. Uuh, und Belarus ebenfalls!

eBay, dicke Beine und Marmelade

Ich hatte mich hinlegen wollen. Weil ich seit Tagen müde bin. Und seit Tagen – erfolglos – mehr hatte schlafen wollen. Oder einen Mittagsschlaf halten, was ebenfalls nicht geklappt hat. Und auch heute wieder nicht. Aus Gründen.

Endlich habe ich es geschafft, die vor Monaten schon massenweise aussortierten nicht mehr benötigten (vor allem Rad-)Sachen zu ver-eBayen. Und nun gehe ich Tag für Tag auf die Post und gebe Päckchen auf. Man gewöhnt sich dran, und es ist ein gutes Gefühl, eins ums  andere los zu werden.

Gestern gab’s dann günstig Erdbeeren, und Pfirsiche. Ich habe zugeschlagen und koche den ganzen Mittag schon Marmelade: Pfirsich-Banane-Erdbeer, Erdbeer-Kiwi, Johannisbeer-Himbeer, …. wilde Mischungen aus alledem. Ich habe ein Faible für Experimente, was Marmelade angeht. Eine Reihe nach der anderen stehen sie auf der Arbeitsplatte, wohl sortiert, damit ich den Überblick bewahre, was worin ist. Und wenn sie abgekühlt sind, werde ich seelig und zufrieden Etiketten kleben.

Gleich noch möchte ich die Beine locker fahren gehen, bzw. ich hoffe, dass sie das werden. Gestern bin ich die Strecke abgefahren für das Rennen am kommenden Sonntag. “Es ist eine schöne Strecke,” habe ich danach zu meinem Freund gesagt, “aber nicht zum Rennen fahren.” Zumindest nicht mit meinen Beinen. Er sieht das nicht so, und ich werde das Beste draus machen. Wie schon gesagt, es ist eine schöne Strecke. Ansonsten ein Experiment oder vielmehr eine Gelegenheit, die ich nutze, wo das besagte (Straßen-)Rennen in der Nähe ausgetragen wird. Also fahre ich mit.

Und nächste Woche, ja, nächste Woche geht es nach Tschechien! Ins idyllische Adrspach, wo wir auch in diesem Jahr am MTB-Trilogy-Rennen teilnehmen werden, Jakub und ich: Ein Prolog, der es in sich hat, gefolgt von drei Etappen, eine härter als die andere. Wer die erste der drei geschafft hat, hat schon sehr viel geschafft. Ich will in diesem Jahr aber zudem auch Spaß haben. Auch wenn es sehr hart werden wird für mich; ich wohl vom ersten Moment an fahrtechnisch und von der Ausdauer und Kraft her an meine äußersten Grenzen stoßen werde. Das schreibe ich, weil ich mich daruaf einstellen möchte. Zudem aber will ich dieses Jahr Spaß haben, trotz der Grenzen, trotz des Langsamseins, meiner Unzulänglichkeiten. Hinnehmen und weiter.

Nach Tschechien wiederum folgt der Hardcoreteil meiner Abschlussarbeit. Der nicht unerhebliche Rest. So war das geplant und so wird es laufen.

Meilenstein um Meilenstein.

Der perfekte Tag.

Es regnet Bindfäden. Vor ein paar Tagen erst habe ich eine Generalüberholung des Balkons vorgenommen, da gab’s einen gewissen Arbeitsrückstau: Wochenlang war ich nur zum Gießen oder – sehr viel seltener – Arbeiten am Laptop unterm Sonnenschirm nach draußen gekommen und nun war selbst auf so begrenztem Raum doch einiges zu tun: Umtopfen, Verblühtes entfernen, ein paar Töpfe umräumen, ein bisschen Ordnung schaffen. Tomaten und Schwarzäugige Susanne wollten ebenfalls endlich mehr Platz. Schwuppdiwupp, sieht das Ganze auch gleich viel netter aus. Und bei dem Regen genieße ich den Blick ins saftigtiefe Grün, während ich gemütlich drinnen sitze.

Gestern noch einmal schön trainiert, auf dem Rad und im Studio, ist heute der ideale Ruhetag: Kein Zwang, sondern vielmehr Notwendigkeit.

Schreibtischarbeit, Kaffee und frischer Rhabarberkuchen.

Probieren geht über studieren

Ich wollte mich hier auch mal wieder zu Wort melden. Zur Zeit geht es mir sehr gut. Was das Knie betrifft hab ich wieder Krankengymnastik begonnen und seitdem läuft es super. Mein Kniegelenk ist sehr steif gewesen und durch die genialen Übungen der Physio geht es mir zunehmend besser und ich habe kaum noch Probleme. Das freut natürlich total denn dann macht das Radfahren ja umso mehr Spaß. Die letzten Wochen war es arbeitsmäßig sehr stressig und ich war froh wenn ich abends noch die Möglichkeit hatte ein wenig aktiv zu sein denn das ist mir sehr wichtig als Ausgleich.

Ein neues Thema in meinem sportlichen Leben jedoch möchte ich auch aufgreifen denn es macht mega Spaß. Ich bin seit längerer Zeit immer mehr auf die Schiene des “Downhills” gekommen. Natürlich nicht 20m-Sprünge oder Rampen über Autos. Aber definitiv keine normalen Trails mehr. Es macht unheimlich Spaß und ich habe gemerkt dass ich mehr davon möchte. Als mein größter Mensch im Leben, mein Partner, mir sogar ein gebrauchtes Enduro schenkte, wusste ich dass ich das nicht nur einmal fahren würde. Es ging also die letzten Wochen mehrmals in Bikeparks um die Piste unsicher zu machen. Nun benötige ich nur noch mehr Materialien denn Sicherheit geht vor und auch die Bequemlichkeit steht natürlich im Vordergrund denn zu enge Kleidung oder fehlende Schoner sind nicht sinnvoll. Ich habe definitiv Blut geleckt in diesem Bereich und werde fleißig üben, denn ich möchte besser werden. Die ersten Sprünge habe ich schon “hinter mir” und es macht einen saumäßigen Spaß. Wer mich also mal sucht, es könnte sein dass ich mal wieder in Winterberg oder so unterwegs bin *lach*

Start in den Sommer – ohne mich!

Das muss ich doch jetzt mal loswerden: Ein weiterer wunderschöner, warmer – wenn man den Wettervorhersagen glauben kann, sogar womöglich richttiggehend sommerlich heißer – Tag steht uns bevor. Und ich sitze bei heruntergelassenen Rolläden am Schreibtisch und schreibe, schreibe, schreibe. Ich lese, lese, lese, überlege, wie ich den ganzen Kram zusammenfassen, verarbeiten muss und kann, tippe mir dann wiederum die Seele aus dem Leib, versuche, den roten Faden immer weiter zu spinnen in die Richtung, in die es jeweils gehen soll und dabei nicht nur eben diesen Faden, sondern auch den Mut nicht zu verlieren, den Glauben daran, dass das Ganze ein Ende, und zwar ein gutes, haben wird, die Hoffnung, dass alles weiterhin irgendwie rund läuft.

Und glaubt mir: Wenn man so sitzt und liest und schreibt, ist das gar nicht so einfach wie man beizeiten meinen möchte.

Wochenlang schon tue ich das; vorausgegangen waren Monate des Nurlesens und Zusammensuchens von Artikeln, Büchern, Daten, Ideen, Gedanken. Dann wurde geplant und strukturiert, gegliedert und schon mal zusammengefasst, verändert, überlegt, gestrichen, was auch immer sonst noch alles.
Das Training ist mein Ausgleich, aber ich muss häufig Abstriche machen: weniger Training, seltener raus, nichts mehr anderes sowieso schon lange, fast nicht mehr ins Studio, alles kürzer, auch weniger Wettkämpfe, keine weiten Anfahrten. Einkaufen nur noch dann, wenn der Kühlschrank komplettst leer ist, kaum Telefonate. Die üblichen Dinge eben.

Kleine Freuden: Blumen gießen. Abends noch ein paar Seiten in einem Roman lesen. Einen Abstecher auf eine interessante Internetseite.

Die großen Freuden hingegen waren die Pfingsttour, für die allerdings ich zeittechnisch doch “bezahlt” habe (aber das war’s allemal wert!), und die Rennen gelegentlich. Manchmal gehe ich auch mittags trainieren, wenn nichts mehr geht.

Und gerade schreibe ich kurz hier, also was ganz Anderes und ohne Quellenangaben, bevor ich mich weiter mit dem Thema Achtsamkeitsinterventionen im Sport auseinandersetze.

Heute muss ein weiterer Meilenstein geschafft werden, auch wenn ich andauernd hinterherhinke, weil mir noch soviel einfällt, was ich noch alles ein- und umbauen möche und längst nicht alles da ist wo es sein soll. Also kein Rad heute. Die Sonne muss ohne mich den Start in den Sommer packen, fürchte ich.

Mittwochstraining nach Dienstagstraining nach Rennsonntag.

Und ich konzentriere mich auf die Vögel, während ich immer weiter trete, das Brennen in den Beinen ignoriere, den Schweiß, der mir aus allen Poren rinnt, atme ruhig weiter und lausche den Vögeln.

Die Sonne brennt flüchtige Schattenspiele durch die Baumwipfel auf den Asphalt. Erstmals fällt mir das auf in diesem Jahr, und ich schätze, das bedeutet, es ist Sommer.

Emotional war die Tour gestern ein Höllenritt; ich war ganz überrascht, wie all das so eng beieinander auftauchen kann: Freude und Staunen und Trauer und Wut.

Vielleicht, weil ich müde war und häufig so nah am Limit fuhr. In der Ebene schmerzten Tempowechsel besonders. Bergauf fuhr ich häufig dann doch recht entspannt und es erstaunte mich, wie gut das doch noch ging, solange ich das Tempo niedrig hielt.

Thema meiner Diplomarbeit, grob gesagt, ist Achtsamkeit. Und mit diesem Konzept beschäftige ich mich somit auch im Privaten häufiger. Auf dem Rad beispielsweise bedeutet das, dass ich trotz innerer Kämpfe, trotz Müdigkeit und Ungeduld, meinen Kopf zurück holen kann in das vielzitierte Hier-und-jetzt, den aktuellen Moment.

Jenseits aller esoterischen Verwicklungen erscheint mir das ein tolles Konzept, dem ich auch in Zukunft mehr Zeit und Anstrengung widmen werde. Es kann nicht falsch sein, Emotionen und Handeln unabhängig voneinander zu betrachten bzw. zumindest nicht in automatisierter Form ablaufen zu lassen.

Der heutige Tag schließlich steht im Zeichen der Ruhe – und der Schreibtischarbeit. Ich lese, ich schreibe, zitiere, formuliere. Die Gliederung gefällt mir noch immer nicht; ständige Jagd auf den roten Faden.

Überwald Bike Marathon 2015 – Berlinde

Heute erzähl ich euch von meinem 2. diesjährigen Rennen. Ich bin mit gemischten Gefühlen losgefahren da ich ja das letzte Mal so “schlechte” Erfahrungen gemacht hab und sehr enttäuscht und frustriert war. Andererseits dachte ich mir, dass es ja schlimmer garnicht werden könne und hatte nur ein Ziel vor Augen: durchkommen! Also meldete ich mich für die 25km-Kurzdistanz an und, da das ja 8km mehr waren als beim letzten Mal, erhoffte ich mir eine kleine Verbesserung.

Die Aufregung war präsent!

Gegen 7:30Uhr war ich bereits vor Ort, da ich gerne früher als spät ankomme….also erstmal meine Sachen gerichtet, das Rad aufgebaut und gegen 8:15Uhr meine ersten Runden gedreht – aufwärmen…..Meine Schwester und ihr Freund zogen die Rolle vor und ich versteh inzwischen warum. Es ist einfach praktischer und man kann genau so aufwärmen wie man es für richtig hält…und stört dabei niemanden. Das nächste Mal werde ich das auch mal ausprobieren :-)
Um 9Uhr war schon Startaufstellung – Massenstart, was mir nicht so gefallen hat. Wir standen leider sehr weit hinten und so kam es dass zu Beginn erstmal ein Gedrängel und Stop and Go angesagt war. Erst am ersten Berg trennten sich die Wege der verschiedenen Kraftbündel und ich begann in mein Tempo zu kommen. Die ersten Hügel waren herrlich und ich kam super voran. Auch bergab ging es toll voran, jedoch, und so geht es mir bei fast jedem Rennen, nervten mich immer diejenigen die mich hochzus einholten. Langsam, mit quietschenden Bremsen, blockierten sie nahezu die gesamten Trails bergab und hinderten mich daran, vorbeizusaußen. Ich war verärgert, wo doch das runterfahren mein kleiner Vorteil ist… dennoch verlor ich nicht den Mut und kurbelte fleißig weiter. Gegen km 20 merkte ich wie meine Beine müde wurden. Ich begann langsamer zu werden aber dann kam ein älterer Herr an mir vorbei und meinte: Komm, den holen wir ein (auf einen Fahrer vor uns blickend). Also hängte ich mich an ihn ran und wir holten ihn und noch ein zwei weitere Fahrer ein und kamen ins Ziel. Mit meinem 8. Platz bin ich sehr zufrieden denn es scheint mir als ob ich ein wenig besser geworden bin. Das tollste daran: KEINE Knieprobleme! Jetzt heißt es, zu überlegen wie es weitergeht. Kann ich denn schon mehr? oder erstmal auf diesem Level verbessern?