Vemehrung

Wie es sicher schon einige von euch mitbekommen haben, hab ich mich die letzten Wochen ziemlich zurückgezogen aus dem (Rad-)Sport. Das hat einen ganz wunderbaren und erfreulichen Grund: Mein Partner und ich erwarten Nachwuchs. Die ersten Wochen waren sehr heftig für mich, denn ab der 5. Woche plagte mich heftige Übelkeit und Schwindel, teilweise mit Brechanfällen (die “leider” erst spät kamen denn es war tatsächlich danach meist besser). Ich verbrachte die Wochen damit, auf dem Sofa zu liegen, mich im Bett auszuruhen und mein Mann versorgte mich sehr liebevoll (hier nochmal ein Herzliches Dankeschön! Ohne dich wäre ich sicher verhungert ;-) ). Mir gings wirklich nicht gut und ich war selbst ovn mir überrascht, dass ich SOO schwach sein könnte….


Wo waren bloß die vielen Hummeln im Hintern hin????

Die letzten 2Wochen ging es mir endlich und langsam besser sodass ich beschlossen habe, ab nächster Woche wieder den ersten Schritt in die Sportwelt zu wagen. Ich kanns kaum erwarten. Dazu kam jetzt noch, dass wir spontan eine geniale Chance für eine neue und RIESIGE Wohnung bekommen haben die wir natürlich nutzen. DIe Zeit, in der es mir (meist abends) gut geht, nutze ich um meinem Freund unter die Arme zu greifen, um den bevorstehenden Umzug zu meistern. Doch am Samstag werde ich wohl die Organisation und Versorgung der Helfer übernehmen.

Ich danke allen für ihre Hilfe die letzten Wochen, die aufbauenden Worte (danke vorallem an meine liebste Schwester!) und die Aufmunterung, dass es doch einen schönen Grund hat, so zu leiden.

Vier Fünftel

Ein weiterer “Tag davor”. Ich stecke noch immer also in meiner Prüfungsphase, nicht enden wollend, scheint mir manchmal. Dabei ist nächste Woche dann schon alles vorbei. Und das ist Teil des Problems: Die krankheitsbedingt verschobene Prüfung liegt inzwischen zwar hinter mir, aber dadurch – kombiniert mit der Tatsache, dass ich mich in einem anderen Fall lange vergeblich um einen Termin bemüht hatte – liegt nun der Abschluss viel zu dicht aufeinander: Morgen Teil 1, nächste Woche gleich Teil 2, für den ich im Vorfeld noch nichts tun konnte. Um nicht beides zu gefährden, habe ich das auch konsequent durchgehalten. Strategische Überlegungen hin oder her: Ich bin sehr froh, wenn diese ganze Chose hinter mir liegt, das könnt ihr mir glauben!

Mein Training besteht derzeit aus Kompromissen über Kompromissen: Wenn der Kopf voll ist, schaue ich aus dem Fenster und entscheide, ob ich auf’s Rad steigen soll oder zum Krafttraining gehe. Immer häufiger verzichte ich auf beides, weil die Zeit doch zu knapp ist. Bewegung nur soviel wie  nötig. Das geht nur eine Weile gut, aber eine Weile lang reicht momentan ja.

Und nächste Woche dann, da werde ich mich den weniger dringlichen, aber doch auch sehr wichtigen Dingen widmen: Meinen lieben Eltern, meiner Familie, Freunden, dem Training, tausend Erledigungen und zu verwirklichenden Ideen, der Winterverlosung, die wir weiter spinnen möchten (wie versprochen!), unseren zwei super lieben neuen Fahrerinnen, der weiteren Saisonplanung. Wie auch immer die kommenden paar Tage verlaufen werden; auf diese Dinge freue ich mich sehr!