Vom Schwarzwald, Regen, Ausmisten und Husten

Ich habe lange nicht geschrieben, dabei immer wieder überlegt, ob und was ich schreiben könnte und sollte. Nun entscheide ich, dass es Zeit ist für einen “Rundumschlag”, weil ihr sonst nicht nachvollziehen könnt, was vielleicht als Nächstes folgt.

Somit aber muss ich auch mit Privatem beginnen, nämlich der Tatsache, dass ich höchstwahrscheinlich bald werde umziehen müssen. Ich habe mich auf insbesondere eine Stelle beworben, aus berufsbezogenen Gründen, und werde parallel dazu die eine oder andere Weiterbildung in die Therapierichtung angehen. Das scheint mir der nächste Schritt in die richtige Richtung zu sein, wenn auch kein leichter.

Dementsprechend bin ich gerade viel unterwegs:

Vor Pfingsten habe ich drei Rennen bestritten, in einer Woche. Die Bedingungen waren denkbar schlecht, aus persönlicher Sicht, sowohl die Organisation als auch Anreise gestalteten sich kurzfristig sehr schwierig, ich hatte keine Vorbereitung und keine Ruhepausen, habe aber das Beste daraus gemacht, denke ich.

Mit meinem Lieben, J., war ich danach über Pfingsten erst einmal auf der Pfingsttour, die dieses Jahr von Dresden über Tschechien und Bayern, später dann den Taunus, nach Frankfurt am Main führte. Allerdings mussten wir uns beide wegen Krankheit am Montag früh verabschieden, so dass ich nur bis zum fränkischen Hammelburg geradelt bin. Die beiden Etappen von jeweils über 200 km hatten es an sich schon in sich. Die Strecken waren toll gewählt, allerdings bei permanent massivem Gegenwind, teils Sturm, Regen, Hagelschauern und im Stundentakt schwankenden Temperaturen bis um den Gefrierpunkt schon hart, mit einer rasch beginnenden Erkältung natürlich extrem kräftezehrend, so dass ich schlichtweg sehr langsam war und eine Menge Geduld für mich selbst aufbringen musste, was definitiv nicht zu meinen Stärken gehört. Das Abbrechen liegt mir sowieso überhaupt nicht, und es fiel mir enorm schwer, diese Entscheidung zu treffen, obwohl sie auf der Hand lag, und J. ohnehin nicht weiterfahren hätte können. Drum auch war ich froh, dass Rebecca (sie ist ein Schatz!) mir noch einmal Mut in diese Richtung zugesprochen hat.

Direkt im Anschluss ging es auf Fortbildung, den ersten Teil einer systemisch orientierten Basisausbildung, eine sehr intensive und zugleich schöne Woche in idyllischer Umgebung und mit tollen Menschen. Parallel versuchte ich mich zu erholen und den hartnäckigen Husten los zu werden.

Heute wiederum geht es gleich wieder weg, wenn auch nur bis morgen, zum Hospitieren, und zwar dort, wo ich eigentlich arbeiten möchte. Dass ich nach dem Bewerbungsgespräch vor 2 Wochen dazu eingeladen wurde, freut mich umso mehr als dass ich mich – wegen der besonderen Ausrichtung der Organisation – initiativ beworben hatte. Ich hoffe zudem, danach mehr zu wissen, um langfristig planen zu können.

Nächste Woche folgt dann der zweite Teil der oben stehenden Weiterbildungsreihe in der deutschen Hauptstadt: Wieder eine Menge Reise und Erfahrungen, hoffentlich überwiegend gute.

Und zwischendurch kümmere ich mich um ein paar formale “Herumrennereien”, die bis Ende der Woche erledigt sein müssen.

Ob ich am Wochenende Rennen fahre, kann ich nicht sagen. Die Erkältung ist weitestgehend abgeklungen, ich habe auch letzte Woche jeweils früh morgens und immer zwischendurch ein Sportprogramm absolviert und werde das auch in der kommenden Woche so halten, aber ganz fit bin ich noch nicht, wie ich die letzten beiden Tage beim pedalieren festgestellt habe. Und auf’s Rad werde ich vor der zweiten Wochenhälfte nur bedingt kommen.  Aber wir werden sehen: Und ich halte Euch auf dem Laufenden.

PS: Das mit dem Ausmisten aus der Überschrift, das habe ich gar nicht erwähnt in meinem oben stehenden Roman: Ich habe zwischendurch immer wieder aussortiert und Ordnung geschaffen, habe aber noch eine Menge zu tun. Denn falls ich umziehen muss in nächster Zeit, könnte es ja u. U. durchaus schnell gehen.

Urlaub zu “zweieinhalbt”

Ich mcöhte euch kurz von unserem Urlaub berichten. Wir wollten vor der Geburt nochmal zu “zweieinhalbt” wegfahren. Da ich leider nicht mehr wirklich sportlich aktiv sein kann, kamen für uns nicht viel Möglichkeiten in Frage…..Radurlaub fiel raus, Wanderurluab ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, zumal mein Knie das nicht so mitmacht. Also Strandurlaub. Da wir beide aber nicht sonderlich davon angetan sind, nur am Strand rumzuhängen, kam ich auf die Idee, doch einfach dorthin zu fahren wo ich eh schon ewig mal wieder hinwollte. Also beschlossen wir, nach Nizza (Frankreich) zu fahren. Gesagt getan….wir buchten ein kleines (seeeehr kleines) Appartment im Ortskern von Nizza und fuhren an einem Samstag morgens um 3:30Uhr los damit wir nicht zu spät ankamen. Dort angekommen, gab es erstmal Probleme mit der Vermieterin da sie uns sagte wir sollen anrufen wenn wir kurz vor Nizza seien, sie aber ihr Handy verloren hatte und als wir ankamen hatte eine Bäckerei das Handy gefunden und unseren Anruf entgegen genommen. Wir hatten also keine andere Kontaktnummer von ihr und waren sehr genervt. Irgendwann kam sie dann und es hat dann doch noch geklappt…puuh…wir aßen erstmal und ruhten uns aus und gingen abends noch eine kleine Runde am Strand spazieren.

Die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich….mal Sonne, mal Regen, kalt, heiß….alles dabei…leider überwog die Kälte und NÄsse :( Wir fuhren viel mit dem Bus durch die Landschaft, machten ewig lange Stadtspaziergänge, schauten Dinge an und genossen den Strandblick.

Die NÄchte waren leider nicht sehr erholsam da wir mitten in der Stadt lebten und diese Stadt einfach NIE schlief….nachts höllischer Lärm, abends nervige Schreie von Betrunkenen….immer etwas los!

Was uns am meisten aufregte, war der Fahrstil der Franzosen. Es ist ja bekannt dass Stoßstangenschieben an Parkplätzen normal ist. Aber ich war wirklich froh als ich mein Auto im (sehr teuren) Parkhaus untergestellt hatte. KEIN, wirklich kein Auto sah normal aus…Verkehrsregeln gab es nicht. Man konnte also nicht darauf bauen dass man bei grün über eine Fußgängerampel laufen konnte ohne überfahren zu werden!!! Ich finde, dass das echt sehr anstrengend und nicht normal ist!

Am schönsten fand ich persönlich den Tag an dem eigentlich alles anders geplant war. Aus einer geplanten Bootstour und Besichtigung meiner alten “Heimat” wurde aufgrund von Sturm und Streik der Busgesellschaften nichts. Stattdessen verbrachten wir einen wunderschönen Tag in der Altstadt, am Strand und gingen essen. Es war definitiv der schönste Tag <3 Bilder seht ihr in meinem Album :)

Nun geht es mit großen Schritten auf die bevorstehende Hochzeit zu. Und dann sind wir auch bald schon zu dritt. Es wird also spannend!!!

Endlich Frühling, eine Menge Veränderungen, Muskelkater.

Als ich heute früh aufgestanden bin, habe ich mich sehr gefreut: Vogelkonzert und strahlender Sonnenschein, milde Luft schon so zeitig am Morgen, zudem hatte ich endlich einmal wieder bestens geschlafen. Ein solcher Umstand hatte in letzter Zeit eher Seltenheitscharakter, sowohl, was das Wetter als auch den Schlaf betrifft.

Der gestrige Ruhetag sah nur ein bisschen Krafttraining für die Körpermitte vor; allerdings habe ich nach einem nur 20-minütigen neudeutsch “core” gennannten Programm im Fitnessstudio, gefolgt von Faszienrollen, ausgiebigem Gespräch mit verschiedensten Bekannten und abschließendem Saunabesuch doch – jetzt schon – etwas Muskelkater, dummerweise u. a. in den Oberschenkeln (von den planks?). Naja, aber ansonsten hat es sowohl Spaß gemacht als auch gut getan.

Seit ein paar Monaten bin ich nun schon fertig mit der Uni, und habe auch schon den nächsten Weg eingeschlagen. In manchem muss ich mich ein wenig gedulden, das fällt mir doch schwer: Mir wär’s am liebsten, ich könnte alles sofort abhaken und regeln.

 

Das dicke “Ende” naht

Lange hab ich nichts mehr von mir hören lassen. Ich schätze das liegt daran dass es von meiner Seite einfach nicht mehr soviel zu berichten gibt was die SPortlerwelt interessiert…aber ich möchte euch natürlich gerne an meinem aktuellen und zukünftigen Leben teilhaben lassen und das ist wirklich aufregend :)

In den letzten Wochen ist mein Bauch gewachsen und ich musste zuerst vom RR aufs MTB umsteigen. Leider hab ich große Probleme damit und hab mich letzte Woche schweren Herzens dazu entschlossen, die Räder im Keller einzulagern bis ich wieder aktiv loslegen kann…..es tut sehr weh aber ich weiß ja für WEN ich es mache und da verzichtet man gerne. Somit hat sich meine “sportliche” Aktivität in den Wasserbereich verschoben. Ich geh nun 2x die Woche Bahnen schwimmen und Ende Mai fängt der Aqua-Fitness-Kurs im Vierordtbad an. Darauf freu ich mich sehr. Das Gefühl im Wassser aktiv zu sein ist herrlich. Man fühlt sich schwerelos und der Bauch stört nicht. Allgemein hab ich gar keine Probleme zur Zeit. Ich bin top fit und kann alles was ich bisher konnte. Lediglich beim Radfahren musste ich nachgeben und das ist natürlich schon bitter :(

Am Samstag geht es erstmal für 1Woche in mein geliebtes Nizza nach Frankreich. Wir freuen uns sehr. Noch 1x einen gemeinsamen Urlaub zu zweit genießen und entspannen. Ich werde euch natürlich darüber berichten! Es wird also spannend was die kommenden Wochen und Monate betrifft. Und ab August wird unser Leben eh komplett verändert sein <3