Aller Anfang ist schwer

N Abend zusammen :)

heute möchte ich euch von meinem ersten Rennen erzählen. Ich möchte es ein wenig detailiert erzählen denn so hab ich auch später mal die Möglichkeit es nochmal durchzulesen um zu sehen ob sich was “verändert” hat (was ich ja schwer hoffe :-) ).

Heute morgen um 5:15Uhr hat unser Wecker geklingelt. Die Nacht war kurz denn ich hab vor lauter Aufregung kaum schlafen können. Fit war ich dennoch :) Gepackt war schon alles, nur noch die Getränke musste ich richten. Also schnell fertig gemacht und mit unserem KUmpel getroffen der auch heute sein erstes Rennen fuhr. Dann auf den Weg in das 130km entfernte Enslingen (bei Untermünkheim) gemacht. Die Autobahn war leer und wir haben einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt. Noch war ich sehr entspannt was sich jedoch im Laufe der Fahrt schnell änderte. Ich war nicht hippelig aber innerlich sehr angespannt. Wir lagen gut in der Zeit und so waren wir schon 7:20Uhr vor Ort. Erstmal das Klo aufgesucht, alle Lokalitäten gecheckt und die Starternummern abgeholt. Dann kam auch schon meine Schwester mit Partner und wir haben alles abgesprochen….ich war noch immer relativ ruhig (für meine Verhältnisse) aber ich hatte ja auch die Strecke noch nicht gesehen.

Meine Aufwärmrunde begann erstmal flach und mit hoher Trittfrequenz, dann ging es die Strecke “abfahren”. Also erstmal gemütlich hoch. Mein erster Eindruck: “Scheiße, das pack ich nie”. Es war allgemein nicht viel Anstieg aber es ging direkt vom Start aus berghoch und zwar den gesamten Berg den es überhaupt zu fahren galt. Kein auf und ab…nur hoch; und wieder runter. Nun gut….gemütlcih alles abgefahren und geschaut wie ich wann zu reagieren hab. Soweit so gut. Nach nochmaligem warmfahren ging es dann richtung Startlinie. Ich war solangsam sichtlich nervös…..noch schnell meine Konkurrentinnen kennengelernt und dann gings auch schon los….den ersten Wiesentrail hoch. Ging alles noch. Dann die nächsten Bergabschnitte hoch. Auch noch ok. Das erste Mal runter war auch noch kein Problem, wobei es schon ein paar kleine knifflige Abschnitte gab. Die zweite Runde war schon nicht mehr so ohne…mein Puls war im Nirvana und ich hatte echt Probleme ihn runterzubekommen. Egal…..aufgeben war nicht drin. Meine Schwester hat das schon verhindert. Sie war auf der Rennstrecke an verschiedenen Stellen parat und hat mir geholfen mich weiter zu motivieren und dran zu bleiben. Nach der 2. Runde war die unmittelbare Konkurrenz leider weg und ich wusste ich werde sie nicht mehr einholen, was mir aber auch egal war. Ich kämpfte mich durch und konnte am Ende einfach nur stolz sagen: “Ich habs geschafft” Das war ein schönes Gefühl muss ich gestehen. Und nun kann ich nach einem schönen, sonnigen und für mich erfolgreichen Tag sagen: “(M)ein Ziel ist erreicht”. Ein klasse Gefühl find ich, oder?

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