Leben und leben….

Hallöchen,
mal wieder hört ihr von mir. DIe letzten Wochen waren wirklich sehr schön und ich hab die Schwangerschaft total genossen. So sollte es ja auch sein. Dass es nicht immer so laufen kann hat mir der Termin beim Frauenarzt letzte Woche gezeigt. Da mein Gebärmutterhalt verkürzt ist und ich ncoh ein paar Probleme hatte (möchte ja hier nicht ins Detail gehen), sollte ich mich min. 3h am Tag hinlegen und allgemein alles runterfahren was anstrengend ist. Also kein schwimmen mehr, keine Anstrengungen im Haushalt..nichts….da es mir am Samstage echt hundselend ging und ich wegen Rückenproblemen und Übungswehen kaum laufen konnte entschied ich mich, das Wochenende im Bett zu verbringen damit ich die bevorstehende Hochzeit nicht gefährde….undenkbar, an meiner eigenen Hochzeit im Bett zu liegen.

Es hat Wunder bewirkt denn heute gehts mir viel besser aber ich bleib immernoch im Ausruhmodus da ich noch genug Stress vor mir habe die Tage ab Mittwoch. Drückt mir die Daumen dass die Ärztin am Mittwoch Entwarnung gibt und die Bettruhe lockert. Das wäre echt das schönste Geschenk <3 Man ist oft deprimiert wenn der Körper nicht mehr die Leistung bringt die er früher gebracht hat aber dann muss man sich auch echt mal an den Kopf fassen und begreifen dass ein LEBEN in einem entsteht und das benötigt nunmal viel meiner Kraft und Energie. Und das ist doch einfach nur HAMMER oder?

Vom Schwarzwald, Regen, Ausmisten und Husten

Ich habe lange nicht geschrieben, dabei immer wieder überlegt, ob und was ich schreiben könnte und sollte. Nun entscheide ich, dass es Zeit ist für einen “Rundumschlag”, weil ihr sonst nicht nachvollziehen könnt, was vielleicht als Nächstes folgt.

Somit aber muss ich auch mit Privatem beginnen, nämlich der Tatsache, dass ich höchstwahrscheinlich bald werde umziehen müssen. Ich habe mich auf insbesondere eine Stelle beworben, aus berufsbezogenen Gründen, und werde parallel dazu die eine oder andere Weiterbildung in die Therapierichtung angehen. Das scheint mir der nächste Schritt in die richtige Richtung zu sein, wenn auch kein leichter.

Dementsprechend bin ich gerade viel unterwegs:

Vor Pfingsten habe ich drei Rennen bestritten, in einer Woche. Die Bedingungen waren denkbar schlecht, aus persönlicher Sicht, sowohl die Organisation als auch Anreise gestalteten sich kurzfristig sehr schwierig, ich hatte keine Vorbereitung und keine Ruhepausen, habe aber das Beste daraus gemacht, denke ich.

Mit meinem Lieben, J., war ich danach über Pfingsten erst einmal auf der Pfingsttour, die dieses Jahr von Dresden über Tschechien und Bayern, später dann den Taunus, nach Frankfurt am Main führte. Allerdings mussten wir uns beide wegen Krankheit am Montag früh verabschieden, so dass ich nur bis zum fränkischen Hammelburg geradelt bin. Die beiden Etappen von jeweils über 200 km hatten es an sich schon in sich. Die Strecken waren toll gewählt, allerdings bei permanent massivem Gegenwind, teils Sturm, Regen, Hagelschauern und im Stundentakt schwankenden Temperaturen bis um den Gefrierpunkt schon hart, mit einer rasch beginnenden Erkältung natürlich extrem kräftezehrend, so dass ich schlichtweg sehr langsam war und eine Menge Geduld für mich selbst aufbringen musste, was definitiv nicht zu meinen Stärken gehört. Das Abbrechen liegt mir sowieso überhaupt nicht, und es fiel mir enorm schwer, diese Entscheidung zu treffen, obwohl sie auf der Hand lag, und J. ohnehin nicht weiterfahren hätte können. Drum auch war ich froh, dass Rebecca (sie ist ein Schatz!) mir noch einmal Mut in diese Richtung zugesprochen hat.

Direkt im Anschluss ging es auf Fortbildung, den ersten Teil einer systemisch orientierten Basisausbildung, eine sehr intensive und zugleich schöne Woche in idyllischer Umgebung und mit tollen Menschen. Parallel versuchte ich mich zu erholen und den hartnäckigen Husten los zu werden.

Heute wiederum geht es gleich wieder weg, wenn auch nur bis morgen, zum Hospitieren, und zwar dort, wo ich eigentlich arbeiten möchte. Dass ich nach dem Bewerbungsgespräch vor 2 Wochen dazu eingeladen wurde, freut mich umso mehr als dass ich mich – wegen der besonderen Ausrichtung der Organisation – initiativ beworben hatte. Ich hoffe zudem, danach mehr zu wissen, um langfristig planen zu können.

Nächste Woche folgt dann der zweite Teil der oben stehenden Weiterbildungsreihe in der deutschen Hauptstadt: Wieder eine Menge Reise und Erfahrungen, hoffentlich überwiegend gute.

Und zwischendurch kümmere ich mich um ein paar formale “Herumrennereien”, die bis Ende der Woche erledigt sein müssen.

Ob ich am Wochenende Rennen fahre, kann ich nicht sagen. Die Erkältung ist weitestgehend abgeklungen, ich habe auch letzte Woche jeweils früh morgens und immer zwischendurch ein Sportprogramm absolviert und werde das auch in der kommenden Woche so halten, aber ganz fit bin ich noch nicht, wie ich die letzten beiden Tage beim pedalieren festgestellt habe. Und auf’s Rad werde ich vor der zweiten Wochenhälfte nur bedingt kommen.  Aber wir werden sehen: Und ich halte Euch auf dem Laufenden.

PS: Das mit dem Ausmisten aus der Überschrift, das habe ich gar nicht erwähnt in meinem oben stehenden Roman: Ich habe zwischendurch immer wieder aussortiert und Ordnung geschaffen, habe aber noch eine Menge zu tun. Denn falls ich umziehen muss in nächster Zeit, könnte es ja u. U. durchaus schnell gehen.

Urlaub zu “zweieinhalbt”

Ich mcöhte euch kurz von unserem Urlaub berichten. Wir wollten vor der Geburt nochmal zu “zweieinhalbt” wegfahren. Da ich leider nicht mehr wirklich sportlich aktiv sein kann, kamen für uns nicht viel Möglichkeiten in Frage…..Radurlaub fiel raus, Wanderurluab ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, zumal mein Knie das nicht so mitmacht. Also Strandurlaub. Da wir beide aber nicht sonderlich davon angetan sind, nur am Strand rumzuhängen, kam ich auf die Idee, doch einfach dorthin zu fahren wo ich eh schon ewig mal wieder hinwollte. Also beschlossen wir, nach Nizza (Frankreich) zu fahren. Gesagt getan….wir buchten ein kleines (seeeehr kleines) Appartment im Ortskern von Nizza und fuhren an einem Samstag morgens um 3:30Uhr los damit wir nicht zu spät ankamen. Dort angekommen, gab es erstmal Probleme mit der Vermieterin da sie uns sagte wir sollen anrufen wenn wir kurz vor Nizza seien, sie aber ihr Handy verloren hatte und als wir ankamen hatte eine Bäckerei das Handy gefunden und unseren Anruf entgegen genommen. Wir hatten also keine andere Kontaktnummer von ihr und waren sehr genervt. Irgendwann kam sie dann und es hat dann doch noch geklappt…puuh…wir aßen erstmal und ruhten uns aus und gingen abends noch eine kleine Runde am Strand spazieren.

Die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich….mal Sonne, mal Regen, kalt, heiß….alles dabei…leider überwog die Kälte und NÄsse :( Wir fuhren viel mit dem Bus durch die Landschaft, machten ewig lange Stadtspaziergänge, schauten Dinge an und genossen den Strandblick.

Die NÄchte waren leider nicht sehr erholsam da wir mitten in der Stadt lebten und diese Stadt einfach NIE schlief….nachts höllischer Lärm, abends nervige Schreie von Betrunkenen….immer etwas los!

Was uns am meisten aufregte, war der Fahrstil der Franzosen. Es ist ja bekannt dass Stoßstangenschieben an Parkplätzen normal ist. Aber ich war wirklich froh als ich mein Auto im (sehr teuren) Parkhaus untergestellt hatte. KEIN, wirklich kein Auto sah normal aus…Verkehrsregeln gab es nicht. Man konnte also nicht darauf bauen dass man bei grün über eine Fußgängerampel laufen konnte ohne überfahren zu werden!!! Ich finde, dass das echt sehr anstrengend und nicht normal ist!

Am schönsten fand ich persönlich den Tag an dem eigentlich alles anders geplant war. Aus einer geplanten Bootstour und Besichtigung meiner alten “Heimat” wurde aufgrund von Sturm und Streik der Busgesellschaften nichts. Stattdessen verbrachten wir einen wunderschönen Tag in der Altstadt, am Strand und gingen essen. Es war definitiv der schönste Tag <3 Bilder seht ihr in meinem Album :)

Nun geht es mit großen Schritten auf die bevorstehende Hochzeit zu. Und dann sind wir auch bald schon zu dritt. Es wird also spannend!!!

Endlich Frühling, eine Menge Veränderungen, Muskelkater.

Als ich heute früh aufgestanden bin, habe ich mich sehr gefreut: Vogelkonzert und strahlender Sonnenschein, milde Luft schon so zeitig am Morgen, zudem hatte ich endlich einmal wieder bestens geschlafen. Ein solcher Umstand hatte in letzter Zeit eher Seltenheitscharakter, sowohl, was das Wetter als auch den Schlaf betrifft.

Der gestrige Ruhetag sah nur ein bisschen Krafttraining für die Körpermitte vor; allerdings habe ich nach einem nur 20-minütigen neudeutsch “core” gennannten Programm im Fitnessstudio, gefolgt von Faszienrollen, ausgiebigem Gespräch mit verschiedensten Bekannten und abschließendem Saunabesuch doch – jetzt schon – etwas Muskelkater, dummerweise u. a. in den Oberschenkeln (von den planks?). Naja, aber ansonsten hat es sowohl Spaß gemacht als auch gut getan.

Seit ein paar Monaten bin ich nun schon fertig mit der Uni, und habe auch schon den nächsten Weg eingeschlagen. In manchem muss ich mich ein wenig gedulden, das fällt mir doch schwer: Mir wär’s am liebsten, ich könnte alles sofort abhaken und regeln.

 

Das dicke “Ende” naht

Lange hab ich nichts mehr von mir hören lassen. Ich schätze das liegt daran dass es von meiner Seite einfach nicht mehr soviel zu berichten gibt was die SPortlerwelt interessiert…aber ich möchte euch natürlich gerne an meinem aktuellen und zukünftigen Leben teilhaben lassen und das ist wirklich aufregend :)

In den letzten Wochen ist mein Bauch gewachsen und ich musste zuerst vom RR aufs MTB umsteigen. Leider hab ich große Probleme damit und hab mich letzte Woche schweren Herzens dazu entschlossen, die Räder im Keller einzulagern bis ich wieder aktiv loslegen kann…..es tut sehr weh aber ich weiß ja für WEN ich es mache und da verzichtet man gerne. Somit hat sich meine “sportliche” Aktivität in den Wasserbereich verschoben. Ich geh nun 2x die Woche Bahnen schwimmen und Ende Mai fängt der Aqua-Fitness-Kurs im Vierordtbad an. Darauf freu ich mich sehr. Das Gefühl im Wassser aktiv zu sein ist herrlich. Man fühlt sich schwerelos und der Bauch stört nicht. Allgemein hab ich gar keine Probleme zur Zeit. Ich bin top fit und kann alles was ich bisher konnte. Lediglich beim Radfahren musste ich nachgeben und das ist natürlich schon bitter :(

Am Samstag geht es erstmal für 1Woche in mein geliebtes Nizza nach Frankreich. Wir freuen uns sehr. Noch 1x einen gemeinsamen Urlaub zu zweit genießen und entspannen. Ich werde euch natürlich darüber berichten! Es wird also spannend was die kommenden Wochen und Monate betrifft. Und ab August wird unser Leben eh komplett verändert sein <3

LBS-Cup MTB 1. Lauf Untermünkheim (03.04.2016)

Gestern also stand das erste MTB-Rennen der Saison an, zugleich das allererste Mal, dass im Zuge des LBS-Cup Mountainbike auch ein Damenrennen der Lizenzklasse veranstaltet wurde!

Da ich buchstäblich das zweite Mal diese Saison überhaupt auf dem Mountainbike sitzen würde, die Strecke zudem nicht technisch, aber konditionell anspruchsvoll ist, hatte ich keine großen Erwartungen, war aber entschlossen, mein Bestes zu geben.

Vor dem Start war ich erst einmal etwas warmrollen mit einer netten Radbekanntschaft; wir hatten sogar Gelegenheit, zwischen zwei Wettkämpfen kurz die Strecke einmal abzufahren. Das war ein Glück, denn die Untermünkheimer sind sehr engagiert, und es war dementsprechend einiges los auf der Strecke und drum herum.

Das eigentliche gezielt harte Warmfahren habe ich dann auf der Rolle absolviert, was für mich gut funktioniert.

Die ersten beiden Runden liefen erstaunlich gut, wenn auch ich natürlich sofort leiden musste, das ist nunmal Crosscountry: Anschlag vom Start bis ins Ziel. Allerdings verlor ich mit zwei weiteren Verfolgerinnen ziemlich sofort den Anschluss an die ersten beiden, sehr starken Fahrerinnen, die bald darauf schon nicht mehr zu sehen waren.

In der dritten Runde  hatte ich zu kämpfen und auch die Konzentration litt enorm. Dabei verlor ich immer wieder kurz den Anschluss an Pepe vor mir und Anette, die schließlich eine größere Lücke reißen konnte und von da ab ein Stück weiter vorn für sich blieb. Pepe holte ich mehrfach wieder ein, konnte aber auch ihr bald schon nicht mehr folgen, wenn auch ich sie immer vor mir sah.

In der letzten Runde konnte ich ihr nochmal näher kommen, schaffte es aber nicht einmal mehr auf Schlagdistanz, obwohl ich alle verbleibende Kraft investierte.

Wohl nicht nur ich war aber im Rennverlauf zunehmend häufig behindert von sehr starken Fahrern anderer Klassen, die gemeinsam mit uns unterwegs waren und harte Positionskämpfe “um uns herum” auszufechten hatten und die wir eigentlich selbst wiederum nicht einschränken wollten, sowie – die schwierigere Variante – abgehängten und überrundeten Fahrern eben dieser Klassen, die häufig eher am Pöbeln waren und selbst an breiten Stellen Probleme hatten, zu passieren.

Somit fuhr ich selbst an fünfter Stelle ins Ziel, nach Pepe, die wiederum hinter Anette das Ziel erreichte. Glückwunsch auch auf diesem Wege an Anette Rathmann (3.) von Radsport-Rhein-Neckar zum Treppchenplatz! Sie lag damit hinter Jessica Benz (1.) vom SC Hausach, die für Neumeyer Tekfor fährt, und Nina Kraus (2.) vom TSV Schmiden, die für das Multivan Merida Team Deutschland unterwegs ist. Hinter mir kam nur noch eine weitere Fahrerin ins Ziel, während die beiden übrigen das Rennen nicht beendeten.

Selbstverständlich drehten meine Beine an den steilen Anstiegen nur sehr zäh, technisch habe ich ebenfalls wenig zustande gebracht. Aber angesichts der fehlenden Übung und Rennhärte sowie der dennoch anständig gefahrenen ersten beiden Runden bin ich soweit doch zufrieden und freue mich auf die nächsten Rennen.

Besonders gefreut habe ich mich über das tolle Wetter im frühlinghaft erblühten Kochertal (mir tat’s allerdings leid um die überfahrenen Schlüsselblumen auf der Strecke), die netten Begegnungen und meinen duldhaften und treuen Betreuer und Flaschenservice Jakub!

Vermisst habe ich allerdings die berühmten “Open-air-Duschen”, die es früher dort gegeben hatte.

Einen schönen Abschluss fand der Nachmittag mit einem kurzen Abstecher zuhause auf der Rückfahrt, die Jakub währenddessen auf dem Rad vornahm: Eine Tasse Kaffee mit meiner Mama, Spaziergang mit dem Papa; zuhause gerade das Auto aus- und das größte Chaos aufgeräumt, als durchs geöffnete Fenster das Surren des Freilauf von Jakub’s Rennrad zu hören war, und somit auch er sein Tagwerk hinter sich hatte.

LBS-Cup, diesmal anders.

Nachdem ich die ersten beiden LBS-Cup-Rennen auf der Straße in Singen und Schönaich mit den lieben Mädels unserer temporären Equipe “Team Baden-Forchheim” halbwegs gut, aber erwartungsgemäß schwer überstanden habe, geht es nun endlich in die Mountainbikesaison, und zwar ebenfalls mit einem Wettkampf der LBS-Cup-Serie, eben der für’s Mountainbike.

Ganz neu diese Saison ist dort die Einführung der Damen-Lizenzklasse, weshalb ich nach meinen Anfangsjahren auf dem Rad erstmals wieder teilnehmen darf. Auch hier gehe ich recht unbedarft bzw. vor allem unvorbereitet rein: Es war in diesem Winter nicht möglich, mich auf den Rennbetrieb angemessen vorzubereiten, erst recht nicht auf dem Mountainbike, denn buchstäblich mehrgleisig zu fahren hätte ja noch mehr Zeit und Kraft gekostet, die nicht vorhanden waren.

Also werde ich beim morgigen Rennen in Untermünkheim mit nichts rechnen, alles geben, hinnehmen, dass ich wohl hinterher pedalieren werde, und mich trotzdem freuen, dabei zu sein. Außerdem werde ich – hoffentlich -  nach langer Zeit ein paar vertraute Gesichter wieder sehen.

Freud & Leid – Service ohne Sonnenschein

Gestern abend kam ich wirklich müde nach Hause: Ein langer Tag, deutlich länger als geplant, und ich hatte nicht eingekauft vor den Feiertagen. Also noch einmal das Stadtrad geschnappt, Lämpchen angebracht und los ging’s durch die Dunkelheit in Richtung Supermarkt. Dabei über das unscheinbare Päckchen gestolpert, das mir jemand vor die Tür gelegt hatte.

Später – Einkäufe weggeräumt, Essen gemacht, Ordnung geschaffen – war es höchste Zeit, den kleinen Karton zu öffnen. Von Sigma! Mein Rox?! Montag abend hatte ich ihn zur Post gebracht, gestern schon die Lieferung: “Hoffentlich haben sie ihn reparieren können!”, denke ich, und lese dann, dass ich ein komplett neues Gerät bekommen habe. Auf Garantie/aus Kulanz. Und freue mich enorm. Mehr Service geht nicht!

(Gott sei dank vergessen die Tage, als ein anderer Hersteller meine eingeschickte Pulsuhr nicht mehr finden konnte, die übrigens seit dem ersten Batteriewechsel durch den Service nicht mehr richtig funktioniert hatte, mir Rechnungen und Mahnungen schickte, ohne das Gerät repariert zu haben, mich schließlich nach wiederholt monatelangen Wirrungen wissen ließ, dass eine hundsteure Uhr nach nur sechs Jahren nicht mehr zu reparieren sei.)

Morgen steht das erste Rennen an, auf der Straße. Die ganze Woche schon wollen meine Beine nicht locker werden, bin ich müde und abgespannt, kämpft mein Körper gegen das neueste “Mitbringsel” meiner immerkranken Mitbewohnerin. (Wenn man stets den “latest shit” an Erkältungskrankheiten möchte, ist man bei ihr – aka “Keimschleudermutterschiff” – wahrhaft an der richtigen Adresse.) Ich bin brav, ruhe aus, wo möglich. Ich fahre, um zu überleben. Wie auch immer das Wetter sein wird, ich werde es genießen. Und am Montag ebenso!

Die Vorbelastung findet schon mal wohl im Regen statt. Bisher nur Niesel, immerhin. Mein nagelneuer Sigma Rox 10.0 GPS (ich lass’ mir den Begriff auf der Zunge zergehen) ist wasserdicht. So!

Test, Test, Test.

Wir sind sehr dankbar, dass wir unter anderem von Engelhorn Sports unterstützt werden. Im Zuge dessen können wir Euch beispielsweise die Gewinnspiele anbieten (bald schon ist es übrigens wieder soweit) und immer wieder auch Produkte verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren prüfen.

Gleich zwei solcher Produkte, die ich jeweils mit Begeisterung verwendet habe, stehen nun einmal mehr auf dem Prüfstand:

1. Meine wirklich genialen Rennradschuhe des Schweitzer Herstellers Suplest möchte ich nicht mehr missen, einfach, weil sie auch nach Stunden noch super bequem sind und bis ins letzte Detail durchdacht. Ich habe mir kürzlich erst neue Einlagen dafür fertigen lassen.

Am Wochenende ist eines der Geh-Absatz-Teile abgefallen, das ich nun gerne ersetzt bekäme. Ich habe es samt Foto eingeschickt und werde sehen, was geschieht.

2. Seit längerem schon habe ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Sigma Rox 10.0 GPS, dem Radcomputer mit einfacher Navigationsfunktion, der mir ebenfalls längst treuer Begleiter ist.

Damals hatte ich gleich mit dem Service telefoneirt und eigentlich vereinbart, ihn rasch einzuschicken. Das wiederum aber habe ich lange vermieden, weil ich ihn ja oft und gern nutze; doch es ließ sich nun wirklich nicht mehr aufschieben. Heute endlich habe ich ihn erstens bei der Post aufgegeben und zweitens per E-Mail den Service darüber informiert. Ich werde Euch gleichfalls wissen lassen, was passiert.

Die Kuh Elsa

Es regnet. Wie ein zarter Schleier überzieht der Regen das Land, und ich schätze, die Natur sehnt sich danach etwas mehr als ich das tue. Die letzten Wochen habe ich endlich mehr Zeit gehabt, viel mehr Zeit, und versucht, gut zu trainieren. Anfangs hatte ich keine Pausen, denn ich habe den Spagat zwischen Training, Alltag und Krankenhaus nur gerade so hin bekommen und hatte oft nach dem Duschen nicht einmal zum Essen Zeit, um die Bahn zu erwischen.

Das Krankenhaus ist nun aber – und hoffentlich dauerhaft! – Geschichte, so dass ich nach vorn blicken und mich etwas mehr meinem eigenen Leben widmen kann. Dennoch spüre ich deutlich, dass ich längst nicht so erholt bin wie ich es sein sollte, und zudem nicht wettkampfbereit. Aber das lässt sich zumindest kurzfristig nicht ändern, ich tue, was ich kann und schaue, was möglich ist.

Am heutigen Ruhetag habe ich ein paar Termine und Pläne, ansonsten steht mir ein erfreulich geruhsamer Tag bevor. Und der Regen passt mir ebenfalls gut in den Kram.

PS: Die Kuh Elsa, das ist eigentlich eine ganz andere Geschichte.