Aussprechen hilft

Ob man nun sich ausspricht, ganz allgemein von der Seele redet, was sich gerade darin tummelt, oder etwas Spezielles an- und ausspricht, ich glaube, dass das hilft.

Was gesagt wurde, nimmt Gestalt an, wird real. Das ist es wohl auch, was einen oft davon abhält: Die Angst davor, was aus den Worten werden könnte.

Ich habe in den letzten Tagen jedoch eindrucksvoll die Kehrseite der Medaille kennen gelernt und erlebt: Was es bedeutet, den Mund endlich auf zu machen und raus zu lassen, was mich bewegt. Denn das Allerwichtigste am Aussprechen ist die Reaktion der anderen darauf, ihre Rückmeldung, ihre Ratschläge. Eine andere Perspektive. Kommentare, Verständnis, Rückhalt.

Einen Seelenstriptease möchte ich hier und heute nicht hinlegen. Vielmehr geht es mir darum, euch zu ermutigen, den Mund auf zu machen, zu sagen, was euch bewegt.

Wer zu lange schweigt, erstickt daran. Zum Training, zum Alltag, zum Leben gehört auch die “Kopfhygiene”. – Habe ich kürzlich gelernt. :)

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