Alle Beiträge von Annette Rathmann

Neustart

Wieder einmal heißt es die Uhren auf Null zu stellen und ins Training für die nächste Saison einzusteigen. Dies habe ich in der letzten Woche erfolgreich (bei zum Glück bestem Wetter) geschafft. Die Motivation ist top und ich freue mich einfach wenn ich Sport machen kann und habe meinen Spaß dabei.

Sehr gespannt bin ich dabei wie der Winter wird bzw. ob es ein “richtiger” Winter wird oder er uns wieder mit mildem Wetter schmeichelt. Nun gut, ich bin auf fast alles vorbereitet und wenn das Wetter mal zu schlecht zum trainieren sein sollte, dann muss eben ein Alternativprogramm her halten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Einsteigern in die Saisonvorbereitung einen trainingsfreundlichen Winter und natürlich, dass wir alle gesund durchkommen!

#Annette

 

Saisonende

Die Saison 2014 ist für mich Geschichte obwohl ich es aktuell fast ein wenig schade finde, dass sie schon vorbei ist.

Zurückblickend lässt sich meine Saison in 2 Abschnitte aufteilen: die erste Hälfte (bis Juni) war ich auf der Straße mit dem Team Stuttgart unterwegs. Als ich Mitte Juni anfing zu arbeiten, gingen das Team und ich getrennte Wege, auch weil ich mein neues Leben erst einmal zu sortieren hatte.  Einige Zeit brauchte ich letztendlich auch um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Um neue Motivation und Spaß zu tanken, verlegte ich mich aufs MTB und war natürlich sehr gespannt was mich erwarten würde. Immer hilfreich zur Seite stand mir hier auch Arnhild, um mir den Einstieg möglichst leicht zu machen.

Vorteilhaft war für mich dabei, dass ich keinen Druck hatte und mir selbst auch keinen machte; es ging mir um den Spaß und die Neugier an etwas Neuem. Bis zum Ende der Saison hat sich daran auch nichts geändert und erklärt wohl zumindest ein wenig warum es insgesamt sehr gut lief.

So gehe ich mit 3 unerwarteten Siegen und weiteren guten Platzierungen aus der für mich halben MTB-Saison raus. Viel entscheidender aber für mich persönlich sind die Erfahrungen, die ich gesammelt habe sowie, dass ich den Spaß und die Freude am Radfahren, nach schwierigen Zeiten auf der Straße, wiedergefunden habe.

Beim MTB gefällt mir besonders, dass ich für mich kämpfe und doch nicht alleine bin genauso wie die Tatsache, dass es auch jedes Mal ein kleines Abenteuer ist. In letzter Zeit sind die Rennen auf der Straße zu berechenbar geworden für mich und ich bin sehr froh den Schritt aufs MTB gewagt zu haben.

Danke an dieser Stelle an alle, die mich zum MTB gebracht haben (v.a. natürlich Arnhild :-) ) und natürlich auch diejenigen, die mich auf dem MTB wie auch auf der Straße bisher immer treu unterstützt haben. Nicht zu vergessen unsere Sponsoren, von denen wir immer wieder tolle und hilfreiche Sachen bekommen!

Jetzt ist erstmal Erholung angesagt bis es in die Vorbereitung auf die nächste Saison geht.

#Annette

Umgewöhnung

Gestern war ich (genau wie Arnhild :-) ) beim MTB Marathon in Büchel und es hat wieder einmal Spaß gemacht. Nicht nur, aber überwiegend…schließlich waren auch einige innere und äußere Kämpfe zu überwinden bis ich schließlich im Ziel ankam. Am Ende war es ein 2.Platz, den ich nach einem äußerst knappen und etwas unglücklich verlaufenden Zielsprint erreicht habe. Zufrieden bin ich damit dennoch sehr, war ich doch fast das ganze Rennen hinter der Führenden zurück gelegen. Erst durch aufmunternde Worte gegen Ende habe ich mich nochmal motivieren lassen meinen Tank richtig leer zu fahren und kurz vor dem Ziel zur führenden Frau aufzuschließen. Mein Versuch am Zielberg davon zu ziehen war leider nicht von Erfolg gekrönt und so wurde es im Sprint eben der 2. Platz.

Überraschend ist das grundsätzlich alles noch, denn eigentlich gehe ich mit nur geringen Ambitionen an den Start und freue mich einfach Spaß zu haben und etwas neues zu sehen. Klar…wenn es dann auch noch gut läuft, freut es einen umso mehr. Aber erwarten tue ich das nicht, möglicherweise ein Grund warum es letztendlich doch so gut geht.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich Mitte der Saison den Wechsel von der Straße aufs MTB gewagt habe und bisher nur positive Erfahrungen sammeln konnte. Generell scheint mir das Fahren im Gelände auch mehr entgegen zu kommen und ich freue mich auf weitere Rennen. Einzig mit meiner Unbekanntheit (in der MTB-Welt) kann ich nächstes Jahr vermutlich nicht mehr rechnen, obwohl ich es doch sehr schön fand, dass ich gestern im Ziel erstmal gefragt wurde, wer ich denn sei :-D

So langsam bin ich also in meinem neuen Leben (mit MTB, neue Arbeit+Wohnortwechsel) angekommen. Daher freue ich mich besonders auf die Wochenenden mit Training, Rennen und Treffen vieler netter Leute.

Arnhild kam gestern übrigens auch noch auf einen sehr guten 4. Platz. Ihr (und Jakub :-) ) an dieser Stelle auch mal vielen Dank für die vielen bisher erteilten Tipps und Unterstützung!

#Annette

Triathlon in Köln

Letzten Sonntag stand für mich ein Highlight der Saison an: der Köln Triathlon. Nicht alleine, sondern als Staffel mit 2 Mitstreitern. Mir fiel dabei der Radpart zu wogegen ich natürlich nichts einzuwenden hatte ;-)

Was mich genau erwarten würde, wusste ich nicht. Respekt hatte ich auch angesichts der zu fahrenden 90km, da ich in den letzten 4 Wochen davor nicht einmal so lange trainiert hatte. Aber gut dachte ich mir, treten kann ich…also kann ich das auch ein bisschen länger :-) Zum Glück spielte auch das Wetter mit und es gab kaum Wind. Gute Voraussetzungen für mich und mein Zeitfahrrad.

Allzu große Erwartungen hatten wir alle nicht: Schwimmerin erkältet, Radfahrerin und Läufer mit Trainingsrückstand. Erstaunlicherweise konnte unsere Schwimmerin dennoch ihre angepeilte Zeit erreichen und so ging es für mich auf die Strecke. Alleine war ich nicht, einsam dennoch manchmal; schließlich war Windschattenfahren verboten und man überwiegend allein gelassen mit sich, seinen Gedanken und Schmerzen. Anfangs spürte ich keine Schmerzen, zu euphorisch war ich und ging auch recht forsch an bis sich der Kopf einschaltete und zur Vorsicht mahnte. Also Tempo etwas raus und für die 2. Hälfte Kraft sparen. So richtig funktionierte das nicht, im Prinzip bin ich permanent Vollgas gefahren. Letztendlich ging das auch grade noch eben gut und ich konnte die Wechselzone ohne Einbruch erreichen und das Ganze 10min schneller als erwartet. So schaffte ich die 90km in 2:35h und einem Schnitt von fast 35 km/h. Wo ich das hergeholt habe, keine Ahnung…aber ich nehme es dankbar an.

Platt und äußerst zufrieden konnte ich also an unseren Läufer übergeben, der seine angepeilte Zeit auch nochmal toppte und uns somit eine Traumzeit von unter 5 Stunden ermöglichte. Insgesamt sollte das zu Platz 12 im Feld der 30 Staffeln reichen. Den Wettkampf ließen wir dann bei leckerem mexikanischen Essen ausklingen bevor wir alle wieder den Heimweg antraten. Auf ein neues im nächsten Jahr! :-)

#Annette

Erste Phase überstanden

Die Zeit geht rasend schnell rum…gerade habe ich erst angefangen zu arbeiten…zack bin ich schon 2 Monate dabei. Komisch ist das, aber auch gut. Gut deshalb, weil es ebenso läuft und ich zufrieden damit bin. Klar das Training nebenher musste zurückstecken, muss es auch in Zukunft. Ich fühle mich dadurch aber nicht schlechter, teilweise sogar besser. Durch das geringere Training kann das kaum kommen; so vermute ich, dass gerade der Kopf eine wichtige Rolle spielt und endlich einigermaßen frei ist. Es kreisen weniger Gedanken und ich mache einfach mehr ohne mich zu fragen ob das so richtig ist. Und eine neue Wohnung (deutlich näher zur Arbeit) habe ich jetzt auch. Bedeutet für mich erstmal weniger Pendelstress und hoffentlich etwas mehr Zeit fürs Training. Besonders freue ich mich auf die tolle Umgebung, direkt am Berg gelegen kann es mit dem MTB direkt in den Wald gehen. Das Flachland für entspannte Grundlageneinheiten ist auch nicht weit…optimal denke ich und kann es kaum abwarten mich in meiner neuen Bleibe einzurichten. Die ersten MTB Marathons sind auch überwiegend sehr gut gelaufen und ich bin motiviert mich weiter zu verbessern. So heißt es nun in der neuen Heimat den Rhythmus zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, nochmal gut zu trainieren und den Rest der Saison zu genießen.

#Annette

Neue Erfahrungen

Sonntag heißt Renntag…in diesem Fall ging es für mich zum MTB Marathon nach Ellmendingen. Bei meinem erst 3. Einsatz auf dem MTB galt es für mich die Mitteldistanz mit 46 km und ca. 1000 Höhenmetern zu bewältigen. Noch beim Warmfahren hatte ich leider eher weniger gute Beine weshalb ich mich auf ein anstrengendes Rennen gefasst machte.

Die dicken Beine hatte ich tatsächlich auch im Rennen noch, konnte mich aber trotzdem in einer guten Position halten und zunächst in einer Gruppe mit anderen Männern mitfahren. Diese zerfiel im weiteren Verlauf zwar, hatte mich jedoch (im Vergleich zu den anderen Frauen) weit nach vorne gebracht. Einen genauen Überblick ob nicht doch noch eine Frau vor mir lag hatte ich zu dem Zeitpunkt aber nicht ;-) So nahm ich mir einfach vor weiter alles aus mir rauszuholen um am Ende mit der Gewissheit im Ziel sein zu können nichts verschenkt zu haben.

Während der letztendlich gut 2 Stunden Fahrzeit kam dann auch immer wieder der (für mich auf dem MTB oft beherrschende Gedanke), dass so eine (auf dem Rennrad) fast schon lächerliche Strecke von 46 km wirklich verdammt lang sein kann. Naja das Sich-Selbst-Quälen habe ich aber zum Glück nicht verlernt und so kann ich zumindest die arbeitsbedingte Verringerung meines Trainingspensums und somit schlechtere Kondition ein wenig abmildern.

So weit so gut….die letzten km vor dem Ziel wurden dann doch nochmal spannender als gewünscht, da ich mich mit einem anderen Mann zusammen kurz verfahren hatte. Passiert ist das leider durch die gute Absicht einer Frau (die auf der Kurzdistanz unterwegs war); da sie langsamer unterwegs war, wollte sie uns passieren lassen und stellte sich genau vor das Hinweisschild, welches in eine andere Richtung zeigte als die von uns letztendlich eingenommene. Nach kurzer Irrfahrt kamen wir aber wieder auf die richtige Strecke und kurz danach konnte ich auch das Ziel erreichen. Und auch erst da wusste ich (durch den Streckensprecher), dass ich tatsächlich die erste Frau auf der MItteldistanz war.

Sehr zufrieden bin ich damit natürlich und habe mich entsprechend gefreut:-) Gerade weil es selbstverständlich noch etwas neues für mich ist auf dem MTB unterwegs zu sein und auch weil ich dies noch mit einem in letzter Zeit recht geringen Trainingsaufwand geschafft habe.

Aber wie sagt man so schön: No pain, no gain! ;-)

#Annette

Neuanfang

Manchmal ändern sich die Dinge im Leben sehr schnell, schneller als man es erwartet und vll. auch zu schnell um es richtig zu begreifen. Monatelang musste ich auf eine Stelle warten und dann fällt sie einem zu, ohne dass man konkret damit rechnen konnte. Umso schöner ist das natürlich, schwierig nur deshalb weil es so rasant ging und keine Zeit blieb sich langsam auf die neue Situation einzustellen. Natürlich…das positive überwiegt und viele Unsicherheiten sind erstmal weg. Jetzt heißt es den neuen Lebensrhythmus aufnehmen und dabei nicht vergessen das Leben zu genießen :-)

Doch nicht nur die Arbeit ist neu, sondern auch das Radfahren. Nicht komplett neu, aber doch für mich etwas neues/anderes.So ging es für mich am Samstag zu meinem ersten MTB-Marathon in Calmbach. Es standen 50km und ca. 1000 Höhenmeter auf dem Plan. Die Runde sollte nicht zu schwer und auch für einen MTB-Neuling wie mich gut zu fahren sein.

Selbstverständlich hatte ich dennoch einen großen Respekt und ordnete mich zunächst einmal weiter hinten ein. Ich wollte erstmal gucken wie die anderen das so machen, Spaß haben und genießen. Zu Beginn ging es auch erst einmal längere Zeit den Berg hoch und da ich mich frisch fühlte, begann ich doch schneller als erwartet viele andere Teilnehmer zu überholen. Äußerst überrascht war ich, dass ich auch so viele andere Frauen ziemlich schnell überholen konnte, von denen ich dachte sie seien auf dem MTB definitiv stärker als ich. Von diesem guten Gefühl bestärkt forcierte ich weiter das Tempo sicherlich auch ein bisschn zu sehr, was sich in Runde 2 von 3 doch bemerkbar machte. In dieser Phase musste ich ein wenig durchschnaufen, wollte ich doch in der letzten Runde nochmal drauflegen. So konnte ich mich Mitte der letzten Runde mit einem Mann von der kleinen Gruppe lösen, in der ich mich bis dahin befunden hatte. Damit schaffte ich es auch mich von einer weiteren Frau zu lösen und letztendlich sehr kaputt aber auch sehr zufrieden das Ziel zu erreichen. Da ich keine Orientierung hatte wo die restlichen Frauen ins Ziel gekommen sind, musste ich die Ergebnisliste abwarten. Am Ende war es tatsächlich der 4. Platz und das bei meinem ersten Einsatz auf dem MTB. :-)

Sogar einen Preis durfte ich mit nach Hause nehmen…natürlich freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Marathon, da es mal etwas anderes war als die Straßenrennen. Nicht nur das Rennen selbst, sondern auch die entspannte Atmosphäre vorher und nachher. Bleibt wohl als einziger Negativpunkt das schlechte Wetter…aber bei einer gratis Fangopackung darf man sich auch nicht wirklich beschweren ;-)

#Annette

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Manchmal kommt es unverhofft und ist deswegen umso schöner. Ohne allzu große Erwartungen und zudem ziemlich früh ging es für mich am vergangenen Sonntag nach Gomaringen zu einem LBS-Cup Rennen. Start war um 8:03 Uhr und es warteten 58 anspruchsvolle Kilometer mit einem ständigen Auf und Ab. Sehr zügig ging es dann auch los und bereits zu Beginn der 2. von 14 Runden konnte ich mich mit 5 weiteren Fahrerinnen vom Rest absetzen. Da wir gut zusammenarbeiteten konnten wir auch stets den Vorsprung auf die weiteren Fahrerinnen halten. Insgeheim war ich dabei sehr froh, dass es nicht zu allzu vielen Tempoveränderungen kam und ich so immer mehr meinen Rhythmus finden konnte. Schwierig dabei nur die Situation, dass 3 Fahrerinnen eines Teams mit dabei waren, die natürlich taktisch mehr Möglichkeiten hatten. Nichtsdestotrotz wollte ich meine Chance  auf einen Platz auf dem Podium nicht schon vorab aufgeben.
Weshalb ich dann auch einfach alles in die letzten 300m bis zum Ziel hineinlegte und letztendlich knapp hinter den beiden ersten als 3. den Zielstrich überqueren konnte.
Mein Erfolgsrezept dabei kenne ich nicht, vll. war dieser Erfolg einfach der Tatsache geschuldet, dass ich mir keinen Kopf gemacht habe. Keinen Kopf über den Radsport und dieses Rennen und keinen Kopf über all die anderen Dinge, die einen im Leben so beschäftigen. Meine Balance finde ich, u.a. durch die endlich erfolgreiche Jobsuche, langsam wieder und das wurde auch Zeit. :-)

#Annette

Ganz unten kann auch ganz oben sein

Ja es ging auf und ab…nicht nur was die Strecken beim 3-Tages Etappenrennen in Österreich oder dem Bundesligarennen in Karbach angeht, bei denen ich an den letzten beiden Wochenenden für das Team Stuttgart unterwegs war.

Nein es geht eben nicht immer geradeaus (ja bei den Strecken natürlich auch wieder nicht ;-)…dabei waren die Ergebnisse in Österreich ganz zufriedenstellend und wir konnten als Team alle drei wirklich äußerst nassen und unangenehmen Tage gut überstehen. Zum ersten Mal habe ich es dabei auch geschafft im Zeitfahren eine “verbesserte” Leistung zu zeigen und vermutlich liegt es nicht nur am Material :-P

Leider ereilte mich dann eben am letzten Tag noch ein Sturz, teils aufgrund der nassen Straße, teils sicher auch aufgrund eines zu hohen Risikos, welches ich in Verfolgung des Feldes einzugehen bereit war. Zack hing ich in einem Begleitfahrzeug inklusive Überschlag…naja wieder aufs Rad und weiter. Angekommen bin ich dann auch noch mit einem akzeptablen Rückstand und so waren wir alle nur froh das Schlecht-Wetter-Österreich schnell verlassen zu können.

Die Woche danach immer wieder undefinierbare Knieschmerzen, die vom Sturz herrühren mussten. Trainiert habe ich trotzdem, zwar mit weniger Druck, aber im Hinblick auf das Bundesligarennen in Karbach wollte ich es nicht schleifen lassen. Das Rennen selbst dann erwartbar mittelmäßig: zu weit hinten am Start, nach 3km der entscheidende Anstieg, Knieschmerzen, Frust und 3 Stunden in einer hinteren Gruppe, in der ich zumindest mein Knie nicht überstrapazieren musste. Verflucht habe ich dabei jeden der 111 zu fahrenden km und war froh wenigstens auf den letzten 2 km noch einmal für meine Teamkollegin den Sprint anziehen zu können. Wenigstens einmal vorne sozusagen :-)

Da das Knie aber nach dem Rennen eher schlechter als besser war, hieß es für mich wirklich mal Ruhe. Also kein Rad, Pause und Gedanken. Wenn man viel Zeit hat, kann man auch viel überlegen…gut ist das selten. Die Tage habe ich dennoch überstanden und als ich es nicht mehr für möglich hielt, kam tatsächlich noch eine gute Nachricht. Und die hat es auch geschafft vieles von dem Frust zu kompensieren, der sich da so angesammelt hatte.

Daher hoffe ich, dass es jetzt in allen Belangen aufwärts geht und ich die nächsten Aufgaben, egal welche es so sein mögen, positiv angehen kann.
#Annette

Freud und Leid

Es läuft nicht immer rund…aber, dass auf einen sehr guten Tag so schnell ein schlechter folgen sollte, hatte selbst ich nicht erwartet.

Konnte ich am Donnerstag in Belgien noch all meine für das Rennen gesetzten Ziele umsetzen…mich also immer aktiv vorne zeigen und dabei sogar noch ein ansprechendes Ergebnis herausfahren, ging am Samstag bei der Landesverbandsmeisterschaft vieles deutlich daneben. Das eigentlich frustrierende dabei, dass es mehr der Kopf als der Körper war, der mich im Stich gelassen hat. So konnte ich leider nur bis zur letzten Runde meine zweifelsohne gute Form zeigen….danach Stecker gezogen, Körper und Kopf irgendwo…aber nicht mehr gemeinsam auf dem Rad.

Was bleibt davon? Es geht voran, ich fühle mich stark auf dem Rad und muss jetzt in gewisser Weise lernen damit umzugehen. Die richtigen Entscheidungen treffen, nicht mit Gewalt überziehen, die Ruhe bewahren….und das nicht nur auf dem Rad, auch einfach so…jeden Tag, im ganz normalen Leben.

#Annette