Der frühe Vogel fängt den Wurm

Manchmal kommt es unverhofft und ist deswegen umso schöner. Ohne allzu große Erwartungen und zudem ziemlich früh ging es für mich am vergangenen Sonntag nach Gomaringen zu einem LBS-Cup Rennen. Start war um 8:03 Uhr und es warteten 58 anspruchsvolle Kilometer mit einem ständigen Auf und Ab. Sehr zügig ging es dann auch los und bereits zu Beginn der 2. von 14 Runden konnte ich mich mit 5 weiteren Fahrerinnen vom Rest absetzen. Da wir gut zusammenarbeiteten konnten wir auch stets den Vorsprung auf die weiteren Fahrerinnen halten. Insgeheim war ich dabei sehr froh, dass es nicht zu allzu vielen Tempoveränderungen kam und ich so immer mehr meinen Rhythmus finden konnte. Schwierig dabei nur die Situation, dass 3 Fahrerinnen eines Teams mit dabei waren, die natürlich taktisch mehr Möglichkeiten hatten. Nichtsdestotrotz wollte ich meine Chance  auf einen Platz auf dem Podium nicht schon vorab aufgeben.
Weshalb ich dann auch einfach alles in die letzten 300m bis zum Ziel hineinlegte und letztendlich knapp hinter den beiden ersten als 3. den Zielstrich überqueren konnte.
Mein Erfolgsrezept dabei kenne ich nicht, vll. war dieser Erfolg einfach der Tatsache geschuldet, dass ich mir keinen Kopf gemacht habe. Keinen Kopf über den Radsport und dieses Rennen und keinen Kopf über all die anderen Dinge, die einen im Leben so beschäftigen. Meine Balance finde ich, u.a. durch die endlich erfolgreiche Jobsuche, langsam wieder und das wurde auch Zeit. :-)

#Annette

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