Dreck(s)wetterkapriolen

Es fällt mir schwer, heute auf’s Rad zu steigen: Ich bin etwas müde, draußen ist es kalt, immer wieder kurze Schauer, nicht wirklich hell. An solchen Tagen braucht man die Motivation gar nicht erst suchen oder gar warten, bis sie sich zeigt: Man muss einfach los fahren.

Das wiederum gestaltet sich hürdenreich, denn weil die Temperaturen so frisch sind, muss ich einige Schichten anziehen, Geduld haben beim einzwiebeln. Heute, so mein Entschluss, werde ich gegen Mittag losfahren. Also bald. Und mich nicht abhalten lassen, wenn die Stimme im Kopf erzählt, es werde gleich sicherlich regnen. Es sei kein Tag zum Trainieren.

Und da sieht man mal wieder, dass der eigentliche Kampf nicht im Wettkampf stattfindet, sondern jeden Tag auf’s neue ganz im Kleinen (und ich kann euch versichern, das “Kleine” kann durchaus verdammt groß sein): “Was willst du da überhaupt?”, “Du bist kein Profi!”, “Übertreib’s nicht mit dem Training.”, “Konstanz hin oder her, heute ist ein beschissener Tag.”, “Ruh’ dich lieber aus.”, “Wie wär’s mit bügeln?”, … Die Stimme im Kopf ist kreativ.

Ich fahre trotzdem. Gewohnheit siegt. Entschlossenheit. Einfach machen. Lächeln. Spaß haben. (Kein Problem, wenn man dann endlich mal unterwegs ist).

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