Dünsberg-Marathon 2014

Der Dünsberg-Marathon am Sonntag bildete mit seinen 54 km und 1500 hm den Abschluss der Roßbacher Challenge. Die war von vornherein nicht gut gelaufen: Jedes einzelne Rennen bisher war eine einzige Qual, bei der jeweils nichts heraus gekommen war. Dieses Mal hatte ich ein bisschen mehr erwartet.

Zwar hatte ich furchtbare Tage hinter mir, mit wenig Schlaf, großen Sorgen und Problemen, ausreichend zu essen. Ich war permanent auf Adrenalin gewesen und hatte schon im Training festgestellt, dass ich mich vom letztwöchigen Rennen nicht hatte erholen können, das wiederum schon teilweise geprägt war von Erschöpfung aus der Vorwoche. All das war anscheinend massiv gewichtiger als ich gedacht hatte.

Mehr erwartet hatte ich, weil ich mich in letzter Zeit an sich fitter gefühlt hatte und ein wenig stärker.

So aber war ich auf der Strecke mit 3 km weniger und ein paar Höhenmeter mehr als in der Vorwoche ganze 40 Minuten länger unterwegs, und das, obwohl ich mich tatsächlich von Anfang an durchweg gequält hatte und konzentriert wie fokussiert alles gegeben. Es gab aber nichts zu holen und das war sehr enttäuschend. Hinterher war ich so erschöpft wie lange nicht mehr.

In der Gesamtwertung bin ich letztlich dann 6. aller weiblichen Teilnehmer und 5. in der Altersklasse der Seniorinnen I.

Einzige riesige Freude war der Sieg von Annette, der aber leider nicht gereicht hat, um sie in der Gesamtwertung auf’s Treppchen zu befördern: Sie war zu spät in die Challenge-Wertung eingestiegen und hatte 3 Rennen verpasst (2 davon wären gewertet worden). Trotzdem war und bin ich mächtig stolz auf ihre tolle Leistung! Auch Jakub ist entspannt ein gutes Rennen gefahren, obwohl es ein reines Trainingsrennen war.

Wir waren dann aber zum Bayram-feiern bei einer Freundin geladen, was sehr schön war. Wir hatten uns in letzter Zeit kaum gesehen. So ist der Tag schön ausgeklungen.

Nun heißt es, mich möglichst gut zu erholen, da nächste Woche ja mit dem “Red Bull 26 Zoll” die bisher größte Herausforderung überhaupt noch folgen wird: Ca. 110 km bei bloßen 1200 hm werden geschätzt absolviert werden, während wir in eigener Regie die Strecke wählen, um in maximal 7 Stunden beidseits des Rheins 26 “Zollstationen” abzufahren. Ich bin gespannt!

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