“Es hat nicht sollen sein.”

Gestriges Tagesziel: Leverve. Albstadt.

Morgens also trafen wir uns zeitig und warteten wiederum auf den 3. mit dem großen Auto: 3 Leute samt 3 Rädern (und 3 Taschen, ich fürchte, eine davon etwas größer als der Rest) wollten verstaut sein. Der 3. im Bunde jedoch schiein nicht kommen zu wollen, er verspätete sich – gewaltig. Warum, erfuhren wir später: Das Auto ließ sich nicht so vorbereiten wie gedacht. Genauergesagt, war die Funktion der teilbaren Sitzbank wegen eines zusätzlich eingebauten Teiles nicht gegeben. Ergo: Nur ein einzelner Sitz konnte umgeklappt werden. Das hatte niemand vorhersehen können. Also keine 3 Räder, keine 3 Leute. Wir unternahmen mehrere zwecklose Versuche und mussten dann die Segel streichen. In einer absolut abstrusen Notlage entschieden wir letztlich schwaren Herzens, nur zu 2. mit 2 Rädern, in einem anderen Auto, los zu fahren.

Durch die Herumprobiererei nun erst recht massiv verspätet, die unangenehme “Lösung” nicht zufriedengestellt, das gesamte Drumherum extrem gestresst, beruhigten wir uns unterwegs nur zögerlich, als ein weiterer Zwischenfall geschah: Laute Schleifgeräusche am rechten Hinterrad, irgendwann unerträglich laut. Also nach dem Baustellenmarathon auf den Parkplatz des nächsten überfüllten Rasthofes, ADAC rufen, stundenlang (insgesamt ca 2h) warten. Derweil bei Leverve absagen (pünktlich kommen war inzwischen unmöglich geworden, die gemeinsame Radtour sowieso, und alles Weitere stand gleichfalls in den Sternen).

Annette machte sich vom Rasthof aus kurzentschlossen zu einer improvisierten Trainingsfahrt gen Heimat auf, damit wenigstens eine von uns den Tag nutzen konnte. Der ADAC-Mensch fand das Problem rasch, bastelte eine improvisierte Behelfslösung und ich konnte beruhigt nach Hause zurück fahren. Dort dann schwang ich mich schleunigst aufs Rad und holte somit zumindest aus dem letzten Tageslicht noch das Bestmögliche heraus: Beine locker rollen und den Kopf frei pusten. Annette fuhr ebenfalls bis zur Dämmerung, ließ sich dann von zu Hause abholen.

Abends konnten wir auf einen ungeplant chaotischen, stressigen und vielleicht auch “unnötigen” Tag zurück blicken. Nichtsdestotrotz humorvoll und gut gelaunt soll das Ganze von nun an als “Teambildungsmaßnahme” in die Teammemoiren eingehen.

 

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