Es rollt.

Mein derzeitiger Trainingsrhythmus wird vom Studiotraining dominiert: Tiefe und Reißkniebeuge, Kreuzheben, Kraft- und Schwungdrücken, Beinheben, Crunches, Bankdrücken, Rudern, Fersenheben, Klimmzüge (bzw. eine Vorübung davon). Mal läuft es gut, mal richtig zäh; an manchen Tagen ist die Langhantel nicht unbedingt mein bester Freund. Aber das Training tut gut. Auch freue ich mich an der Vielzahl an Übungen, die ich mittlerweile zunehmend beherrsche. Ich bin aber inzwischen deutlich kürzer im Kraftraum, habe also die Abläufe derweil optimiert. Der nächste Schritt (neuer Plan) folgt jedoch bald, und ich muss mir weitere Übungen aneignen. Ich bin gespannt!

Ergänzt wird das natürlich vom Training auf dem Rad. Es ist gemein, aber, wie ich festgestellt habe, inzwischen dennoch erstaunlich gut möglich, eine harte Radeinheit nach dem Krafttraining zu absolvieren. Obwohl das natürlich bisher nicht geplant ist: Derzeit geht es darum, entspannt und gelegentlich auch mal etwas länger zu pedalieren. Ein bisschen Rollen zu gehen nach dem Gewichtestemmen ist richtig gehend wohltuend.

Meine Tage sehen häufig so aus, dass ich vormittags am Schreibtisch sitze und (hoffentlich) arbeite; Manchmal war ich in der Früh dann schon im Studio und sitze danach erst im Büro. An anderen Tagen halte ich es genau umgekehrt. Auf’s Rad komme ich am Mittag oder auch erst gegen abend. Wenn ich Pech habe und viel zu tun, muss ich eben gegen Ende im Dunkeln fahren. Wofür gibt es Lampen? Zwischenrein bzw. danach wiederum wird gearbeitet oder ich gehe in die Klinik, wohin ich teils aber auch erst abends komme. Irgendwie bekomme ich dann aber doch meist alles unter: Es muss.

Die Abwechslung ist einerseits sehr schön, andererseits aber eine große und nicht zu unterschätzende Herausforderung: Transferzeiten, Duschen, Umziehen, Essenfassen fressen deutlich mehr Zeit als wenn ich einfach morgens zur Arbeit ginge und abends nach Hause käme. Andererseits teile ich alles frei ein und kann flexibel reagieren, bspw. wenn das Wetter schlecht ist oder nur vormittags schön. Oder nach dem Studio schnell auch Einkaufen gehen. Oder aber auf dem Rückweg vom Radtraining kurz Brot holen bzw. beim Start einen Brief einwerfen oder irgendetwas irgendwo abgeben.

Heute steht wenig an: Ein Dokument fertig stellen und Radtraining. Ach, und ich befürchte, ich werde einen Schlauch wechseln müssen, bevor ich los fahren kann. Derzeit sind Radwege und Straßen gespickt mit Glasscherben.

 

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