Feuer.

Aus-, ab- oder auch durchgebrannt bin ich gestern wohl ein bisschen: Geplant war eine Tour mit der Gruppe, von hinten selbstverständlich. Am Tag nach dem Krafttraining will ich eigentlich eher locker fahren, war ich doch mit durchaus müden Gliedmaßen bereits aufgewacht. Das gemütliche Einrollen jedoch gestaltete sich bereits zunehmend hektisch. Da hatte ich somit auch schon eine Ahnung von dem, was noch folgen sollte: Bald schon ging’s um’s reine Überleben und ich war froh, als mein Liebster mich rettete, nachdem ich recht weit hinten war und ein paar Reihen vor mir die Jungs nicht mehr dran bleiben konnten: Der hintere Teil der Gruppe war abgehängt, ich mittendrin und bei doch recht starkem Gegenwind habe ich allein doch enorm gelitten bei dem Versuch, nach vorn zu fahren. Ein paar nämlich hatten bereits angekündigt, recht bald abzubiegen, und da wollte ich nicht mitfahren. Er aber ließ sich zurück fallen und spendete mir seinen geschätzten Windschatten. So war ich sofort wieder da wo ich sein wollte und von da ab doch vorn unterwegs, besser so. Einigen war das Tempo des Tages zu hart, somit dezimierte sich die Zahl der Fahrer relativ bald noch weiter als im voraus angedacht. Außerdem haben viele sonntags um 12 daheim zu sein, weshalb ich mich nach vielleicht 2 Stunden im exklusiven Kreis einiger weniger übermotivierter Heißspunde wieder fand. Wir sind tolle Strecken gefahren, aber außer dem jeweils vor mir befindlichen Hinterrad habe ich selten viel wahrgenommen. Lustig war’s trotzdem, aber verdammt hart, für mich zumindest. Eine erste Rennsimulation: Auch an schlechten Tagen alles geben. Zuhause war an viel mehr als komplette Ruhe nicht zu denken. Aber zufrieden, das war ich auch. – Heute Ruhetag.

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