Gleiches Recht für alle

Nicht, dass ich an der WM teilnehmen würde. Nichtsdestotrotz freut mich die folgende Bekanntmachung der UCI.

Sie besagt, dass künftig Frauen und Männer im Rahmen der Weltmeisterschaft das gleiche Preisgeld erhalten werden. Find’ ich gut. Man könnte natürlich argumentieren, dass weniger Frauen bei bekanntermaßen geringerer Leistungsdichte somit auch größere Chancen auf einen Sieg haben und es somit den Herren gegenüber unfair ist, gleich hohe Preisgelder auszuzahlen (Soweit ich weiß, ist das das Standard-Gegenargument).

Man sollte aber meines Erachtens nicht außer Acht lassen, dass es insgesamt weniger Damenteams gibt, weniger Möglichkeiten für Frauen, finanziell abgesichert zu trainieren, und auch, dass vor allem finanzielle Anreize Sponsoren wie Sportler dazu ermutigen, das Risiko einzugehen, sich in den Spitzensport hinein zu wagen.

Ich habe keine Zahlen – die zu sehen, wäre interessant -, schenke darum in Ermangelung anderer Informationen denjenigen Stimmen Glauben, die behaupten, dass auch im Spitzenbereich Radsportlerinnen deutlich schlechter verdienen als ihre männlichen Kollegen – bei gleichem Zeit- und finanziellem Aufwand für Training, Alltag und Wettkämpfe.

Was meint ihr? Andere Meinungen bzw. Argumente in diesem Bereich würden mich enorm interessieren. Außerdem natürlich, welche Erfahrungen ihr selbst (Frauen wie Männer) gemacht habt.

Ein Gedanke zu „Gleiches Recht für alle“

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