Hauptaugenmerk

Was für ein seltsames Wort: “Hauptaugenmerk”! (Ich musste es nach dem Schreiben doch kurz einmal nachschauen: “Gibt’s das wirklich?!” Im Kopf schon, aber man weiß ja nie…)

Wie dem auch sei, mein Hauptaugenmerk für das morgige Rennen, worauf soll es liegen? Ich will – unabhängig von der Form – ein gutes Rennen fahren. Die Leistung jedoch ist erst einmal völlig nebensächlich, solange ich im Ziel ankomme. Aber ich möchte in den Rhythmus finden, den mein Körper morgen braucht. Ich möchte technisch schön fahren. Ich möchte “sauber” essen und trinken, sowohl während dem Rennen als auch zuvor und hinterher. Ein weiteres Ziel ist eigentlich schon geschafft: Frühzeitig alles zu richten und vorzubereiten. Und einen kleinen Wunsch habe ich zudem: Dass es mir nach dem Rennen besser geht als nach dem letzten. Das wäre sehr schön.

Und nun kann ich mein Hauptaugenmerk auf die Vorfreude richten: Darauf, die neuen Klamotten erstmals komplett tragen zu dürfen. Darauf, mit vielen anderen Frauen im Feld fahren zu dürfen (gemeldet sind nicht wenige). Darauf, ein ganz neues Rennen kennen zu lernen. Nicht zuletzt auf meine neuen Reifen (die sollen nun endlich schlammtauglich sein). Und darauf, dass ich ich aufgrund dieser Reifen den Schlamm werde genießen können, auch wenn es kalt und nass sein sollte.

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