Holländische Woche

Die Saison hat begonnen…für mich hieß das 2 Rennen in Holland zu bestreiten. Selbstverständlich hätte ich auch in Deutschland fahren können, weitere Entfernungen zu den Rennen und/oder geringere Renndistanzen hielten mich letztendlich aber davon ab. Gerade letztgenannter Grund ist ein klarer Vorteil für Rennen in Holland oder auch Belgien. Dort ist eine Renndauer von 2 oder mehr Stunden die Regel, in Deutschland hingegen meist nur eine Stunde. Wenn man sich also auf Deutsche Meisterschaften oder internationale Rundfahrten vorbereiten möchte, sind diese Wettbewerbe deutlich besser geeignet. Aber nicht nur die Renndauer, sondern auch das Tempo ist ein anderes….man spürt schnell, dass auf einem höheren Niveau gefahren wird und die Leistungsdichte ist enorm hoch.

In einem solchen Rennen wäre man dagegen das eine oder andere mal sehr froh es wäre früher Feierabend ;-) So ging es mir auch bei den beiden Rennen, die so ziemlich alles zu bieten hatten, was man sich als Rennfahrer sehnlichst (nicht;-)) wünscht: Windkante, Kopfsteinpflaster, viele Kurven usw. Immer wieder ging mir dabei folgendes Zitat durch den Kopf: “Wenn du in einem Radrennen nicht mehrmals stirbst, kannst du nichts gewinnen.” Gut…ums gewinnen gings für mich nicht, aber bei solchen Rennen kann auch simples Überleben ein echtes Ziel sein ;-)

Insgesamt konnte ich bei beiden Rennen ordentlich mithalten und es sprang ein 43. und 16. Platz dabei heraus, damit bin ich doch sehr zufrieden, da ich immer mit dem Feld und ohne Rückstand ankam. Jetzt bin ich gespannt auf die deutschen Rennen deren Anfang der Frühjahrsklassiker in Schönaich am Ostermontag macht.

#Annette

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