Meine erste “RR-Rennerfahrung”

 Hallo zusammen,

heute möcht ich euch mal wieder ein wenig von mir berichten. Die letzten Wochen waren eher deprimierend als erfreulich, zuaml der LBS-Cup für mich gestorben war….ich gebe zu..nur ein paar Rennen mitzufahren ohne Ziel vor Augen….das bringt mir persönlich garnichts. Daher dachte ich ich versuche, soviel wie möglich sonst mitzunehmen. Gott sei Dank hatte ich ja noch mein Rennrad, was mir zuerst ja noch ein Dorn im Auge war. Glücklicherweise hab ich mal wieder auf meine Schwester gehört und das Rennrad näher inspiziert und getestet. Oh….welch Freude..es hat mir zunehmend Spaß gemacht.

Nachdem ich etliche km abgespult hatte und der Spaß nicht aufhörte, hab ich mich richtig auf das “S-Staffel-Rennen” des “Challenge Kraichgaus” gefreut, ein Triathlon, wo man die Möglichkeit hat, jeden Bereich einzeln zu absolvieren. EIne Freundin fragte mich, da sie noch dringend Radfahrer suchten….ich hab also zugesagt und wusste ehrlich gesagt garnicht, was mich erwartete, zumal ich NOCH NIE RR-Erfahrung hatte – schon garnicht unter Leistungsdruck und im “Rennmodus”……nun ja…gesagt getan…..Sonntag wars dann endlich soweit….komischerweise war ich äußerlich sehr ruhig, aber innerlich dopste ich im Dreieck :-) challenge_kraichgauMorgens war erstmal viel zu tun. Räder einchecken, Wechselbeutel holen, Sachen richten, schauen, dass alles bereit ist (denn wenn man erstmal eingecheckt hatte, war es sehr schwierig nochmal zurückzugehen….). Die Zeit rannte und irgendwnan gings dann für die Schwimmer los. WIr haben also am See gestanden und der ersten Gruppe zugeschaut. Gegen halb drei haben wir uns dann in die Wechselzone gestellt um absolut bereit zu sein, sobald der Schwimmer uns erreichte. Ich wurde zunehmend nervöser und wusste nicht was mich erwarten würde. Es wurden immer weniger wartende Menschen und irgendwnan war ich nur noch mit ca 4Leuten in der Wechselzone….zunehmend deprmierter, aus Angst nicht mehr dranzukommen. Doch plötzlcih rannte mein Partner auf mich zu und ich wusste, jetzt würde es endlich losgehen. Schnell Chipwechseln und los gings…erst zum Rad rennen, mit Rad zum Aufstiegsplatz und los gings…..

…die ersten 10km ging es nur flach, aber konstant gegen den Wind bis zum ersten Berg….da dachte ich, ich würde es niemals schaffen….was für ein Irrsinn…..dann kam der erste Berg. Nicht zu flach aber auch nicht zuuu steil. Ich war sehr müde und angestrengt. Irgendwann dann überholte ich die ersten Fahrer, einer nach dem anderen…..das gab mir Ansporn, denn ich war auf einem guten Weg……..da wars um mich geschehen….voller Ergeiz spulte ich Km um Km ab und merkte dass ich nur am grinsen war. Die Berge waren plötzlich kaum mehr ein Problem und sogar berghoch fuhr ich an stöhnenden Männern/Frauen vorbei……am Ende gab ich nochmal alles und kontte die flache Reststrecke mit einer schönen Geschwindigkeit meistern und im Ziel einlaufen.

Fazit: Hammer!!! Adrenalin pur, auf jeden Fall eine Wiederholung wert und vorallem das Eingeständnis, dass ich RR fahren über alles liebe!!!!!!!!!! H A M M E R!!!!!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>