Neuanfang

Manchmal ändern sich die Dinge im Leben sehr schnell, schneller als man es erwartet und vll. auch zu schnell um es richtig zu begreifen. Monatelang musste ich auf eine Stelle warten und dann fällt sie einem zu, ohne dass man konkret damit rechnen konnte. Umso schöner ist das natürlich, schwierig nur deshalb weil es so rasant ging und keine Zeit blieb sich langsam auf die neue Situation einzustellen. Natürlich…das positive überwiegt und viele Unsicherheiten sind erstmal weg. Jetzt heißt es den neuen Lebensrhythmus aufnehmen und dabei nicht vergessen das Leben zu genießen :-)

Doch nicht nur die Arbeit ist neu, sondern auch das Radfahren. Nicht komplett neu, aber doch für mich etwas neues/anderes.So ging es für mich am Samstag zu meinem ersten MTB-Marathon in Calmbach. Es standen 50km und ca. 1000 Höhenmeter auf dem Plan. Die Runde sollte nicht zu schwer und auch für einen MTB-Neuling wie mich gut zu fahren sein.

Selbstverständlich hatte ich dennoch einen großen Respekt und ordnete mich zunächst einmal weiter hinten ein. Ich wollte erstmal gucken wie die anderen das so machen, Spaß haben und genießen. Zu Beginn ging es auch erst einmal längere Zeit den Berg hoch und da ich mich frisch fühlte, begann ich doch schneller als erwartet viele andere Teilnehmer zu überholen. Äußerst überrascht war ich, dass ich auch so viele andere Frauen ziemlich schnell überholen konnte, von denen ich dachte sie seien auf dem MTB definitiv stärker als ich. Von diesem guten Gefühl bestärkt forcierte ich weiter das Tempo sicherlich auch ein bisschn zu sehr, was sich in Runde 2 von 3 doch bemerkbar machte. In dieser Phase musste ich ein wenig durchschnaufen, wollte ich doch in der letzten Runde nochmal drauflegen. So konnte ich mich Mitte der letzten Runde mit einem Mann von der kleinen Gruppe lösen, in der ich mich bis dahin befunden hatte. Damit schaffte ich es auch mich von einer weiteren Frau zu lösen und letztendlich sehr kaputt aber auch sehr zufrieden das Ziel zu erreichen. Da ich keine Orientierung hatte wo die restlichen Frauen ins Ziel gekommen sind, musste ich die Ergebnisliste abwarten. Am Ende war es tatsächlich der 4. Platz und das bei meinem ersten Einsatz auf dem MTB. :-)

Sogar einen Preis durfte ich mit nach Hause nehmen…natürlich freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Marathon, da es mal etwas anderes war als die Straßenrennen. Nicht nur das Rennen selbst, sondern auch die entspannte Atmosphäre vorher und nachher. Bleibt wohl als einziger Negativpunkt das schlechte Wetter…aber bei einer gratis Fangopackung darf man sich auch nicht wirklich beschweren ;-)

#Annette

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