Redezeit

Gespräche. Nach der Besuchszeit in der Vorhalle zusammensitzen und Gedanken austauschen, einander Mut machen. Die Frage, wie’s mir geht, während wir mit der Gruppe durch die Ebene rollen. E-Mails, Nachrichten, Anrufe. Man muss nicht viel sagen, um gut zu tun. Das ist mein Fazit daraus.

Lachen. Sarkastische Sprüche, blöde Witze. Es darf und muss gelacht werden. Jetzt erst recht und schön recht viel. Auch am Krankenbett (, wenn auch dort nicht zu laut und zu häufig) und manchmal unter Tränen.

Weinen. Genau. Manchmal kommen einem die Tränen. Dagegen ist nichts zu sagen. Wenn alles zuviel wird. Wenn man so sehr mitleidet, aber nichts tun kann. Wenn die Angst zu groß wird. Wenn ein anderer weint und man mitweinen muss.

Alltag. Der Begriff ist relativ, ist mir schon aufgefallen. Manchmal ist es schon “Alltag”, wenn ich es schaffe, halbwegs regelmäßig zu essen und nach 10 Stunden Schlaf mittelmäßig erholt aufzustehen. Doch weiter wollen Dinge erledigt sein, andauernd alles sonst zu “depriorisieren” hilft keinem weiter. Somit soll er ursprüngliche Alltag wieder angenähert werden: Meine Arbeit tun.

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