Sprung von der Klippe

Ein Ding, dass mir lange Zeit über nicht recht gelingen wollte, war das richtige Essen während des Rennens:
Spontan fällt mir eine Gelegenheit ein, als ich “außer Konkurrenz” mitfahren wollte, da ich gerade erst krank gewesen war, aber den Startplatz gewonnen hatte und unbedingt dabei sein beim spektakulären Wettkampf: Ich dachte mir (offensichtlich) nicht viel und hatte nur Riegel dabei. Es ging schließlich um nichts, ich wollte locker fahren. Dummerweise litt ich schon am 1. Berg (1000 hm am Stück und steile Rampe) dermaßen, dass ich von Gels träumte: Die Riegel bekam ich kaum runter.

Ein anderes Mal  futterte ich brav meine Gels in fest geplanten Abständen, trank ausreichend dazu, bekam jedoch schon ab spätestens der Mitte des Rennens Magenkrämpfe, die wiederum beherzt ignoriert wurden. Richtig unangenehm wurde das Ganze jedoch hinterher, als ich in kürzestem Zeitabstand sämtliche (Gott sei Dank strategisch verteilten) Dixie-Toiletten abwechselnd aufsuchen durfte.

Dass feste Nahrung bei harten Rennen nichts ist, habe ich bald begriffen. Gels allerdings (und viele Wettkampfgetränke ebenfalls) vertrage ich nur bedingt. Erst vor kurzem hatte ich eine Erleuchtung, was das angeht: Clif Bar. Längst eine Kultmarke in Nordamerika, gibt es sie neuerdings wieder in Deutschland. Bei Clif Bar gibt es 1. die leckersten Riegel (so gut wie meine selbstgemachten :-) ) und 2. ist da nur Natur drin. Zudem gibt es neben 3. nicht ganz klassischen (da A rein bio und B toll schmeckende Sorten) Gels auch 4. die sogenannten Shot Bloks, und die sind wirklich genial!

Shot Bloks sind vom Prinzip her eingepackt wie früher die quadratischen Eisbonbons. Somit kann man sie absolut unkompliziert in voller Fahrt portionieren und verliert, im Gegensatz zu anderen “Wettkampf-Gummibärchen” nicht die Hälfte oder hat gar Probleme, sie aus der Packung zu holen. Hinzu kommt, dass die Teile lecker schmecken und man leicht dosieren kann, wieviel man pro Zeitabschnitt zu sich nimmt. Die Energie landet dort, wo sie hin soll.

Was jedoch für mich das Wichtigste war: Keinerlei Bauchschmerzen.

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