Tag der Gemüsebrühe

Mir fiel keine Überschrift ein, denn es gibt nicht wirklich einen Anlass für meinen heutigen Beitrag. Vielmehr wollte ich einfach einmal wieder von mir hören lassen. Da ich auf dem Herd gerade einen Topf Gemüsebrühe angesetzt habe, kam ich auf den obigen sinnigen Titel.

Darüber hinaus bestand der Morgen bisher aus ein wenig Hausarbeit: Bett frisch beziehen, Wäsche abhängen und zusammenlegen, ein bisschen aufräumen, sauber machen, zwischendurch frühstücken, die Brühe aufsetzen (ich mag Buchweizensuppe, und die soll’s u. A. dann geben), Tasche richten für’s Studio später. Später werde ich weiter lernen, ins Studio gehen, Wäsche waschen, die Tochter einer Bekannten abholen und nach Hause bringen, selbst heimkehren und meine Tasche richten, mit dem Zug nach Hause fahren und morgen wieder kommen; dieses Mal wohl nicht mit dem Rad, denn heute habe ich Ruhetag für die Beine. Perfekt bei dem Regen! Die Tage sind voll; die Herausforderung liegt im steten Wechsel aus tausenderlei Dingen.

Ich sitze am PC und lese mich weiter in den Themenbereich ein, was länger dauert als meine Geduld oft reichen will. Aber das wird schon. Ich sitze auf dem Rad und bin um jede trockene Phase dankbar, was seltener vorkommt als ich es mir wünschen würde. Doch ich gewöhne mich daran. Ich trainiere im Studio und wünsche mir, ich machte spürbare Fortschritte, was ebenfalls längst nicht immer der Fall ist. Trotzdem komme ich voran.

Die Unterbrechungen im Rhythmus sind für mich immer noch das Schwierigste: Wenn ein paar Tage nichts funktionieren will; wenn ich über Nacht weg muss und alles darum herum organisieren; wenn ich tue und tue und dennoch so vieles nicht schaffe, immer wieder liegen lasse.

Mein derzeit tollstes Erleben liegt in den neuen Übungen, die ich schrittweise doch beherrsche: Der Russian Twist funktioniert schon ganz ordentlich; im Beinheben (das mache ich allerdings schon seit Monaten) werde ich endlich ein bisschen besser; der Ausfallschritt mit Hantellast (gestern erstmalig ausgeführt) hat mir massiv Muskelkater beschert; Klimmzüge und Barrenstütz funktionieren dank der Unterstützung mit Widerstandsbändern ebenfalls immer besser. Ich muss mich quälen, auch lernen, gelegentlich ab und zu zu geben, Gewicht zu reduzieren, eine Übung hintenan zu stellen, flexibel zu bleiben, den Schwierigkeitsgrad hin und wieder auch an mich anzupassen. Doch ich spüre den Unterschied und das Ganze fühlt sich recht ausgewogen an. Ich bin sehr froh, dass ich so trainieren darf und kann.

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