Tag für Tag

Es fällt mir schwer, von Tag zu Tag zu planen, Tag für Tag zu leben. Mehr ist nicht drin, denn wiederum Tag auf Tag, Schlag auf Schlag kann sich alles ändern: Ein Anruf und ich organisiere eine Fahrt in die Klinik, klinke mich ein in bereits bestehende Pläne von Familienangehörigen und baue alles übrige darum herum: Essen, Schlafen, Einkaufen, Aufräumen, Wäschewaschen. Den Freund sehen. Radfahren. Studio. Alles Übrige – und das wäre gleichfalls wichtig, glaubt mir! – fällt weg, ist vorerst großteils außen vor.

Der Sport hat eine Sonderstellung, weil Kopf und Körper ihn brauchen. Es geht  mir sehr gut, wenn ich auf dem Rad sitze. Das ist meine Pause von allem sonst. Die brauche ich. Wunderbare Beigabe das momentane Wetter: Frühlingsmild und Sonnenschein.

Konzentration ist zugegebenermaßen noch ziemliche Mangelware: Heute fiel mir erst gegen vier ein, zu Mittag zu essen. Dabei hatte ich mager gefrühstückt. Hunger hatte ich keinen. (Wer mich kennt, weiß, wie ungewöhnlich das ist.)

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