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Ganz unten kann auch ganz oben sein

Ja es ging auf und ab…nicht nur was die Strecken beim 3-Tages Etappenrennen in Österreich oder dem Bundesligarennen in Karbach angeht, bei denen ich an den letzten beiden Wochenenden für das Team Stuttgart unterwegs war.

Nein es geht eben nicht immer geradeaus (ja bei den Strecken natürlich auch wieder nicht ;-)…dabei waren die Ergebnisse in Österreich ganz zufriedenstellend und wir konnten als Team alle drei wirklich äußerst nassen und unangenehmen Tage gut überstehen. Zum ersten Mal habe ich es dabei auch geschafft im Zeitfahren eine “verbesserte” Leistung zu zeigen und vermutlich liegt es nicht nur am Material :-P

Leider ereilte mich dann eben am letzten Tag noch ein Sturz, teils aufgrund der nassen Straße, teils sicher auch aufgrund eines zu hohen Risikos, welches ich in Verfolgung des Feldes einzugehen bereit war. Zack hing ich in einem Begleitfahrzeug inklusive Überschlag…naja wieder aufs Rad und weiter. Angekommen bin ich dann auch noch mit einem akzeptablen Rückstand und so waren wir alle nur froh das Schlecht-Wetter-Österreich schnell verlassen zu können.

Die Woche danach immer wieder undefinierbare Knieschmerzen, die vom Sturz herrühren mussten. Trainiert habe ich trotzdem, zwar mit weniger Druck, aber im Hinblick auf das Bundesligarennen in Karbach wollte ich es nicht schleifen lassen. Das Rennen selbst dann erwartbar mittelmäßig: zu weit hinten am Start, nach 3km der entscheidende Anstieg, Knieschmerzen, Frust und 3 Stunden in einer hinteren Gruppe, in der ich zumindest mein Knie nicht überstrapazieren musste. Verflucht habe ich dabei jeden der 111 zu fahrenden km und war froh wenigstens auf den letzten 2 km noch einmal für meine Teamkollegin den Sprint anziehen zu können. Wenigstens einmal vorne sozusagen :-)

Da das Knie aber nach dem Rennen eher schlechter als besser war, hieß es für mich wirklich mal Ruhe. Also kein Rad, Pause und Gedanken. Wenn man viel Zeit hat, kann man auch viel überlegen…gut ist das selten. Die Tage habe ich dennoch überstanden und als ich es nicht mehr für möglich hielt, kam tatsächlich noch eine gute Nachricht. Und die hat es auch geschafft vieles von dem Frust zu kompensieren, der sich da so angesammelt hatte.

Daher hoffe ich, dass es jetzt in allen Belangen aufwärts geht und ich die nächsten Aufgaben, egal welche es so sein mögen, positiv angehen kann.
#Annette

Erste Erfahrungen und bittere Folgen

Gestern zog ich aus, mein neues Rad kennen zu lernen. Um 10 wollten wir losfahren, und ich hatte gefrühstückt und alles bereit gelegt: Eine kurze Tour, knapp 2h. Los fuhren wir jedoch erst gegen 12 – bis dahin hatte ich die Wohnung bestens aufgeräumt, Wäsche ab- und neue aufgehängt, alles Mögliche sortiert. Dumm war nur: Ich hatte Hunger, als wir losfuhren, habe kurz vorher auf die Schnelle nur noch einen eklig-klebrigen Müsliriegel “rein geschoben”, als ich bemerkte, dass es offenbar später werden würde. Erste Erfahrungen und bittere Folgen weiterlesen