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Nivea Protect & Shave – Ein erster Eindruck

Gestern war es hektisch: Erledigungen, rasch auf’s Rad, kaum Zeit bis zur Physio, und im Anschluss war ich im Studio verabredet. In der Dusche wollte ich mich kurz rasieren, klar, den neuen Rasierer ausprobieren: Ich war neugierig, was das Teil so kann. Kurz habe ich gezweifelt, ob das so eine gute Idee ist, wo ich es ja eilig hatte und mit anderen Rasierern teils gewaltig schlechte Erfahrungen gemacht. Dann aber konnte ich es nicht lassen.

Der erste Eindruck war ohnehin schon zugunsten des Gerätes, einfach, weil er nach dem Auspacken so gut nach Nivea roch: Kindheitserinnerungen also. Die Crème, die ich an kalten Tagen vor dem Draußenspielen ins Gesicht verteilt bekam.

Der Geruch wiederum kommt von einer Art Cremepolster um die fünf Klingen herum, wie es auch andere Fabrikate teils haben. Beim Rasieren fällt dieses “Kissen” nicht auf, was ich ganz angenehm finde. Im Gegensatz zu den Gelkissen von Gilette bspw. glibbert da nichts, weicht nichts auf.

Das schnelle Rasieren war kein Problem, und der Schwenkkopf ist keine bloße Spielerei, sondern leistet einem besonders an markanten Stellen (bspw. dem Knie) gute Dienste. Ohne Schnitte, aber auch ohne nerviges Nachrasieren konnte ich auskommen. Die Haut war hinterher auch nicht gereizt; ich habe sehr empfindliche Haut, von daher ein wichtiger Punkt.

Meine Vorab-Bewertung ist also durchaus positiv. Alles weitere wird eine langfristige Verwendung zeigen.

Einige offene Fragen habe ich nämlich noch im Kopf: Wie rasch wird sich die Klinge abnutzen? Wie entwickelt sich die Crèmezone nach mehreren Anwendungen? Bleibt das Schwenkgelenk dauerhaft in Takt? Bleibt der Rasierer selbst gut in Schuss oder sieht er bald schon unschön aus? Wieviel kosten Ersatzklingen?

Davon wird es abhängen, ob ich bei diesem Modell bleibe. Bisher gefällt es mir wirklich gut.