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Freud und Leid

Es läuft nicht immer rund…aber, dass auf einen sehr guten Tag so schnell ein schlechter folgen sollte, hatte selbst ich nicht erwartet.

Konnte ich am Donnerstag in Belgien noch all meine für das Rennen gesetzten Ziele umsetzen…mich also immer aktiv vorne zeigen und dabei sogar noch ein ansprechendes Ergebnis herausfahren, ging am Samstag bei der Landesverbandsmeisterschaft vieles deutlich daneben. Das eigentlich frustrierende dabei, dass es mehr der Kopf als der Körper war, der mich im Stich gelassen hat. So konnte ich leider nur bis zur letzten Runde meine zweifelsohne gute Form zeigen….danach Stecker gezogen, Körper und Kopf irgendwo…aber nicht mehr gemeinsam auf dem Rad.

Was bleibt davon? Es geht voran, ich fühle mich stark auf dem Rad und muss jetzt in gewisser Weise lernen damit umzugehen. Die richtigen Entscheidungen treffen, nicht mit Gewalt überziehen, die Ruhe bewahren….und das nicht nur auf dem Rad, auch einfach so…jeden Tag, im ganz normalen Leben.

#Annette

Fäden in der Hand

Dein Leben. Es setzt sich aus unzähligen Fäden zusammen, vielfach verwebt und gekreuzt. Wahrscheinlich sieht das Ganze nicht unbedingt ganz so kunstvoll aus wie ein Spinnennetz. Nichtsdestotrotz ist es ein hochkomplexes Ding, wunderschön in all seinen Einzigartigkeiten und Facetten. Schau sie dir an, die groben Stränge, die feinen Zwischenverbindungen, die vielfach gewebten Hauptbereiche, geflickte Stellen.

Was daran ist dir besonders wichtig? Welche Lebensbereiche bedeuten dir am meisten? Weshalb ist das so? Wo soll mehr wachsen? Was willst du ändern? Welche Dinge sind dir gar nicht recht? Was könntest du daran ändern? Welche Fäden willst du neu spinnen? Welche kleinsten Veränderungen könnten der Start sein in eine neue Richtung?

Es ist alles eine Frage von Prioritäten, von Aufmerksamkeit, Konzentration und schließlich: Anfangen. – Nimm die Fäden in die Hand.