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Der erste Schnee

Am Donnerstag waren wir bei Leverve in Albstadt. Schon hier war es regnerisch und kalt und auch unterwegs gab es einen steten Wechsel zwischen Niesel und kräftigen Regenschauern. Aufgrund des Nebels haben wir von der schönen Alb dann auch kaum etwas gesehen, es wurde zunehmend kälter (1,5° in Albstadt) und: Wir haben den ersten Schnee der Saison gesehen! Ein paar Reste säumten die Straßen, Wiesen und Felder waren überpudert. Der morgendenliche Schneeregen war bei unserer Ankunft hauptsächlich zu einem sanften Niesel geworden. Ungemütlich kalt und neblig war es draußen, während wir es drinnen schön warm und gemütlich hatten, die vergangene wie die kommende Saison besprachen, Essen gingen (bedient von einer freundlichen Chinesin mit schwäbisch-asiatischem Akzent), Neuigkeiten austauschten. Wir durften sogar ein paar Einblicke in die neue Kollektion nehmen – die wird genial, kann ich euch versprechen. Kurzum: Es war ein schöner Tag. Und als wir heim fuhren, hatte endlich auch der Regen aufgehört. Dafür standen wir im Stau.

“Es hat nicht sollen sein.”

Gestriges Tagesziel: Leverve. Albstadt.

Morgens also trafen wir uns zeitig und warteten wiederum auf den 3. mit dem großen Auto: 3 Leute samt 3 Rädern (und 3 Taschen, ich fürchte, eine davon etwas größer als der Rest) wollten verstaut sein. Der 3. im Bunde jedoch schiein nicht kommen zu wollen, er verspätete sich – gewaltig. Warum, erfuhren wir später: Das Auto ließ sich nicht so vorbereiten wie gedacht. Genauergesagt, war die Funktion der teilbaren Sitzbank wegen eines zusätzlich eingebauten Teiles nicht gegeben. Ergo: Nur ein einzelner Sitz konnte umgeklappt werden. Das hatte niemand vorhersehen können. Also keine 3 Räder, keine 3 Leute. Wir unternahmen mehrere zwecklose Versuche und mussten dann die Segel streichen. In einer absolut abstrusen Notlage entschieden wir letztlich schwaren Herzens, nur zu 2. mit 2 Rädern, in einem anderen Auto, los zu fahren.

Durch die Herumprobiererei nun erst recht massiv verspätet, die unangenehme “Lösung” nicht zufriedengestellt, das gesamte Drumherum extrem gestresst, beruhigten wir uns unterwegs nur zögerlich, als ein weiterer Zwischenfall geschah: Laute Schleifgeräusche am rechten Hinterrad, irgendwann unerträglich laut. Also nach dem Baustellenmarathon auf den Parkplatz des nächsten überfüllten Rasthofes, ADAC rufen, stundenlang (insgesamt ca 2h) warten. Derweil bei Leverve absagen (pünktlich kommen war inzwischen unmöglich geworden, die gemeinsame Radtour sowieso, und alles Weitere stand gleichfalls in den Sternen).

Annette machte sich vom Rasthof aus kurzentschlossen zu einer improvisierten Trainingsfahrt gen Heimat auf, damit wenigstens eine von uns den Tag nutzen konnte. Der ADAC-Mensch fand das Problem rasch, bastelte eine improvisierte Behelfslösung und ich konnte beruhigt nach Hause zurück fahren. Dort dann schwang ich mich schleunigst aufs Rad und holte somit zumindest aus dem letzten Tageslicht noch das Bestmögliche heraus: Beine locker rollen und den Kopf frei pusten. Annette fuhr ebenfalls bis zur Dämmerung, ließ sich dann von zu Hause abholen.

Abends konnten wir auf einen ungeplant chaotischen, stressigen und vielleicht auch “unnötigen” Tag zurück blicken. Nichtsdestotrotz humorvoll und gut gelaunt soll das Ganze von nun an als “Teambildungsmaßnahme” in die Teammemoiren eingehen.

 

Friedlich vergnügt

Der heutige Tag sieht doch ganz annehmbar aus, wettertechnisch. Auch sonst, denn ich habe Zeit: Den Morgen über ein paar Dinge erledigt – heute wurde nicht um 8 gestartet -, später eine gemütliche (!) Runde drehen, einen Termin wahrnehmen am Nachmittag (darauf freue ich mich) und am Abend einen guten Tag gehabt haben.

Zurzeit bin ich einfach nur dankbar, wenn ich an unsere Unterstützer denke. Ich freue mich, unsere sehr schönen, gut sitzenden und praktischen Leverve-Teamklamotten tragen zu dürfen. Ich freue mich über die luxuriösen Mützen, Kappen, Socken und Handschuhe von Sealskinz (besonders, da ich es verabscheue, kalte Hände/Füße zu haben). Ich freue mich – besonders in Tschechien war das ein unglaubliches Vergnügen – über die genialen Komponenten und Laufräder von Acros: Noch nie hatte ich einen so wohlklingenden Freilauf und es fasziniert mich immer, wie lange das Rad sich munter weiter dreht, wenn man es nur leicht anstupst. Ein neuer hochkarätiger Unterstützer hat sich kürzlich hinzu gesellt: Elete. Wir haben das Elektrolytkonzentrat bereits erfolgreich getestet und es ist toll, die Frage der Flüssigkeitsversorgung so einfach und unkompliziert lösen zu können.

Ich erwähne das ganz bewusst sehr häufig, denn es ist nicht selbstverständlich, so großzügig bedacht zu werden und ein großes Privileg für uns. Vielen Dank!

Euch einen trockenen, guten Tag mit etwas Zeit zum Aufs-Rad-sitzen (bzw. einen Spaziergang ins Grüne unternehmen) und genießen!

Kostprobe

Erstmals habe ich heute samt und sämtlich großes Geschütz aufgefahren, zumindest was die Ausrüstung angeht: Meine neuen Leverve-Sachen – dank niedriger Temperaturen konnte ich neben Hose und Trikot endlich auch Armlinge, Beinlinge und sogar die Windweste spazieren fahren – gepaart mit den Handschuhen und Socken von SealSkinz.

Meine Leverve-Sachen sind super, viel mehr will ich heute auch gar nicht verraten, denn da sie im Teamdesign gestaltet und eigens für uns produziert wurden, möchte ich das Ganze mit einer ausführlichen Fotobeweisführung untermauern.

Es war trocken (und blieb es Gott sei Dank auch!), von daher hatte ich keine wasserdichten Handschuhe an, sondern die Ventilated Cycle Gloves, eher leichte, luftige Langfingerhandschuhe, moderat gepolstert. Mein bisheriges Fazit: Unaufdringlich und praktisch. Obwohl ich etwas zu schmale Handflächen habe für den Schnitt, sitzen sie gut, ich habe einen guten Griff am Lenker und nichts verrutscht oder reibt.

Die SealSkinz-Socken – ich habe die Mid Weight Mid Length Socks gewählt – hatte ich nicht wegen ihrer Wasserdichtigkeit an, sondern als Ersatz für Überschuhe, die ich sonst an kühlen Tagen auch gegen den Wind trage. Beim Anziehen fühlen sie sich erst einmal seltsam an, irgendwie “künstlich”, wie einer dieser Hightechschlafsäcke. Nach wenigen Sekunden aber spürt man sie schon nicht mehr, und ich habe weder geschwitzt darin noch gefroren noch hatte ich über mangelnde Winddichtigkeit bzw. Atmungsaktivität zu klagen. Einzig ob sie tatsächlich wasserdicht sind, werde ich ein anderes Mal überprüfen (worüber ich nicht unglücklich bin, denn bei diesen Temperaturen und dem starken Wind wäre ich nur ungern nass geworden).

Maßvoll und sich vertragen.

Noch gar nicht erwähnt habe ich die Überraschung, die mich nach der Rückreise in Form eines kleinen, unscheinbaren Päckchens zuhause erwartet hat: Eine neue Testhose von Leverve, die, wie’s scheint, permanent am Optimieren Ihrer ohnehin schon überragenden Schnitte sind. Aktuell geht es natürlich um Damenhosen, und zwar für anspruchsvolle Radfahrerinnen, die häufig und lange im Sattel sitzen. – Ich bin gespannt!

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Leverve

Gestern haben wir uns auf den Weg nach Albstadt gemacht und Leverve, unserem Bekleidungssponsor, einen Besuch abgestattet:

Der Tag verflog im Nu, während Hosen und Trikots anprobiert, gefachsimpelt, Überlegungen angestellt und Pläne geschmiedet wurden. Unsererseits ein wirklich schöner und produktiver Tag. Wir fühlen uns bei den Jungs bestens aufgehoben: Sie lieben gute Schnitte, feilen gern an den Details, mögen hochwertige Stoffe und liefern darüber hinaus ein anständiges Design. Was will man mehr?

Unser Fazit: Wer hochwertige und gut durchdachte Radbekleidung, tolle Schnitte und super Materialien, das Ganze aus heimischer Produktion und zu angemessenen Preisen schätzt, ist bei Leverve goldrichtig.