Schlagwort-Archiv: SealSkinz

Der Herbst, der Herbst, ….

Weiter unten findet ihr das Kinderlied, das wir in der Grundschule gelernt haben. Es fällt mir jedes Jahr wieder ein, wenn Luft beginnt, nach Herbst zu riechen. Was soll ich sagen? – Als Kinder haben wir es geliebt!

Gerade macht es mir der Herbst aber nicht immer leicht: Teils ist es unglaublich mild, manchmal am selben Tag noch dann wieder unangenehm frisch. Mal regnet es wie aus Kübeln, ein andermal gibt es nur einen knappen Schauer. Kurz: Das Wetter ist derzeit ganz schön unberechenbar.

Dank SealSkinz bin ich auf’s Beste versorgt mit wasserdichten Hand-, Fuß- und Kopfbedeckungen. Das ist wirklich Luxus im Vergleich zu den letzten Jahren. Schwieriger wird es, wenn der Rest nass wird: Die Regenshorts sind genial, weniger genial die Regenjacke. Die ist vor allem leicht und hat ein kleines Packmaß. Wenn es aber richtig runterlässt, habe ich ein Problem. Oder wenn es sehr mild ist, dabei aber sehr nass.

Heute sieht es trüb aus, gelegentlich kommt jedoch die Sonne durch, zeitweise regnet es. Das lässt sich gut aushalten.

Trotz mächtig Muskelkater (ich war seit Monaten zum 1. Mal im Studio diese Woche) freue ich mich auf die Mountainbikeeinheit, die heute auf dem Programm steht.

Und nun noch das Lied (am besten trällert man es selbst, aber es gibt auch eine nette Audioversion vom Sandmännchen….):

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
Bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
Wirft die Äpfel runter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Wein, hei hussassa!
Nüsse auf den Teller,
Birnen in den Keller.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Spaß, hei hussassa!
Rüttelt an den Zweigen,
Lässt die Drachen steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Quelle: “Der Herbst, der Herbst ist da”, Text und Melodie: Hans-Reinhard Franzke

Mountainbike-Marathon Neckarsulm 2013

Die Wettervorhersage war vielversprechend: Regen. Zudem hatte es die Tage zuvor absolut hinreichend runter gelassen. „Nass“ würde es also ohnehin sein, eventuell noch nässer werden. Gut.

In Neckarsulm (Ortsteil Dahenfeld) angekommen, parkten wir nahe einer Scheune und bauten die Rolle unter deren Vordach auf. Somit konnten wir uns gemütlich im Trockenen warm fahren.

Später kamen meine neuen Sealskinz-Übersocken zur Anwendung: Ich wollte testen, was sie können.

Ich nahm für’s Erste die Kurzstrecke in Angriff. Am Start ganz gut weggekommen,  hatte ich in den Trails gewaltig Schwierigkeiten: Lange nicht mehr auf dem Mountainbike gesessen, dauerte es eine Weile, bis ich “wieder rein kam”. Aber daran lag es nicht allein,  irgendwie – ich wusste anfangs nicht recht zu sagen, was los war – hatte ich keine Bodenhaftung. Das war sehr unangenehm. Somit wurde ich relativ bald von einer Dame überholt, später dann von einer zweiten. Das ärgerte mich sehr, ich ließ etwas Luft ab, aber das brachte kaum Besserung: Bergab musste ich „rutschen“, bergauf hatte ich nur wenig Traktion und musste zumindest gelegentlich schieben.

Ich kam bergauf und in der Ebene gut vorwärts, obwohl ich keine guten Beine hatte, mich seit Wochen nicht 100 % fit fühle, und mir gänzlich die Rennhärte fehlt. Somit musste ich schon ganz schön leiden, aber es lief. Immer wieder sah ich die Damen vor mir, verlor aber jeweils in den Trailstücken den Anschluss.

Später tauchte dann nur noch eine an den Anstiegen und langen Geraden unmittelbar vor mir auf, erst ganz am Schluss verlor ich auch sie aus den Augen. Ein sehr langer, schöner Singletrail, der fast topfeben war, ließ sich dann gar nicht mehr fahren. Ich musste in der Ebene laufen! Das hat es noch nie gegeben! Ich war sehr, sehr unleidig, kann ich euch sagen, und stieg, sobald es etwas bergab ging, wieder aufs Rad.

Irgendein Streckenposten rief mir zu, ich sei die 8. Dame. „Das auch noch!“, dachte ich, und war ziemlich mutlos, was mich aber nicht davon abhielt, weiter zu kämpfen. Aufgeben liegt mir einfach nicht. Im Ziel dann fuhr ich mich erst mal ein wenig aus, stellte mich an die endlose Warteschlange zum Räder reinigen (die waren schiere Schlammpakete, und wir Fahrer ebenfalls) und lernte dort ein paar sehr nette Leute kennen, so dass das Warten uns nicht lang und das Frieren weniger schlimm wurden.

Außerdem stellte ich da erst fest, dass ich die Einzige weit und breit war, deren Füße komplett trocken geblieben waren. Die SealSkinz-Übersocken hatten komplett dicht gehalten, geschwitzt habe ich auch nicht darin, obwohl es (Gott sei Dank!) mild war.

Ich ging duschen und dann in die große Halle, um etwas zu essen. Dort wurde ich gefragt, wie es denn gelaufen sei, ließ eine gewiss recht ausführliche Schimpftirade auf meine Reifen ab, und erfuhr dann erst, dass ich 3. sei; 3. in meiner Altersklasse, 5. gesamt, und auch nur wenig Zeit auf die Spitze verloren. Das hat mich umgehauen. Ich war irgendwie einfach davon ausgegangen, dass ich weit hinten sein müsste, bei den ganzen Laufeinlagen, meinen langsamen Abfahrten. – Dafür, wie es gelaufen ist, war ich dann sehr zufrieden. Absolut zufrieden.

Eine gute Bilanz:

Schlechte Beine, nicht 100 % auf der Höhe, schwierige Verhältnisse, völlig ungeeignete Reifen (zu meiner Verteidigung diesbezüglich muss ich sagen, dass ich sie bei diesen Verhältnissen noch nicht gefahren hatte und meine alten Reifen „Universaltalente“ gewesen waren), keine Rennhärte. 3. Platz. – Was will man mehr?

Friedlich vergnügt

Der heutige Tag sieht doch ganz annehmbar aus, wettertechnisch. Auch sonst, denn ich habe Zeit: Den Morgen über ein paar Dinge erledigt – heute wurde nicht um 8 gestartet -, später eine gemütliche (!) Runde drehen, einen Termin wahrnehmen am Nachmittag (darauf freue ich mich) und am Abend einen guten Tag gehabt haben.

Zurzeit bin ich einfach nur dankbar, wenn ich an unsere Unterstützer denke. Ich freue mich, unsere sehr schönen, gut sitzenden und praktischen Leverve-Teamklamotten tragen zu dürfen. Ich freue mich über die luxuriösen Mützen, Kappen, Socken und Handschuhe von Sealskinz (besonders, da ich es verabscheue, kalte Hände/Füße zu haben). Ich freue mich – besonders in Tschechien war das ein unglaubliches Vergnügen – über die genialen Komponenten und Laufräder von Acros: Noch nie hatte ich einen so wohlklingenden Freilauf und es fasziniert mich immer, wie lange das Rad sich munter weiter dreht, wenn man es nur leicht anstupst. Ein neuer hochkarätiger Unterstützer hat sich kürzlich hinzu gesellt: Elete. Wir haben das Elektrolytkonzentrat bereits erfolgreich getestet und es ist toll, die Frage der Flüssigkeitsversorgung so einfach und unkompliziert lösen zu können.

Ich erwähne das ganz bewusst sehr häufig, denn es ist nicht selbstverständlich, so großzügig bedacht zu werden und ein großes Privileg für uns. Vielen Dank!

Euch einen trockenen, guten Tag mit etwas Zeit zum Aufs-Rad-sitzen (bzw. einen Spaziergang ins Grüne unternehmen) und genießen!

Tagesziel

Nur, um es gesagt zu haben: Ich hab’s geschafft! Das mit dem 8-Uhr-Losfahren. “Wann, wenn nicht heute!”, dachte ich, plante es genauergesagt schon gestern (, leistete zwischendurch noch ein wenig Überzeugungsarbeit, weil ich  nicht alleine fahren wollte,) und los ging die gute Fahrt. Dummerweise fuhren wir gewaltig lange im gewaltig heftigen Regen dahin. Die Söckchen hielten dicht, irgendwann lief das Wasser jedoch von oben hinein (immerhin blieben die Füße aber warm), die wasserdichten Handschuhe hatte ich in meinem allumfassenden Optimismus schlauermaßen nicht angezogen. Aber irgendwie war es dennoch schön. Weil ich es geschafft hatte, weil es zwischendurch sehr angenehm war und die Aussicht immer wieder nett, weil der Start in den Tag gut gelungen war.

Feinster Nieselregen

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass. Mal nieselt es fein, mal schüttet es schwer, trocken ist es zumindest nie. Zu nass. Ich wollte ohnehin ins Studio. So wird es nur Studio heute vor der Arbeit, und ich werde meine SealSkinz-Kappe aufziehen (die Mütze wäre zu warm) und die (dünnen) Handschuhe und Söckchen dazu, so dass Kopf, Hände und Füße ebenso trocken bleiben wie der Regenkleidungsbewehrte Rest meines Körpers. Ein Bild wird’s wohl nicht geben, denn wen sollte ich darum bitten, draußen im Regen zu stehen und nette Bilder von mir zu schießen: “Arnhild im Regen”. Stellt euch das bildlich vor.

Kapriolen aller Art

Sollen wir über’s Wetter sprechen? Lieber nicht!

Wobei: Gestern war’s doch nett,  und wir hatten einiges zu sehen, auf der gemütlichen Rennradrunde: Ein Binnnenschiffer hatte sein Gefährt unter der Brücke vertaut und es war wohl kaum mehr ein Meter zwischen den Abdeckplatten zum Laderaum und der Brücke. Wegen der Wohn- und Fahrkabinen hätte das Schiff ohnehin schon nicht mehr komplett darunter hindurch gepasst, die waren teils schon über Fahrbahnniveau der Brücke. Muss eine lustige Perspektive sein.

In Heidelberg waren große Teile der Neckarwiese überflutet und das Wasser leckte sogar am schmalen Fuß- und Radweg. Ähnlich spektakulär sah’s in Ladenburg aus: Da standen der Parkplatz und teilweise auch das Freibad unter Wasser, Bäume ragten heraus, und das Ganze sah tatsächlich spannend aus. Zum Stand-up-Paddeln gewiss interessant: Der Slalomparcours und keine Schifffahrt.

Ach, und sonnig war es ebenfalls. Davon ist heute leider wieder einmal nichts zu sehen.

Meine SealSkinz-Söckchen haben sich übrigens wiederum bzw. erstmals “richtig” bewährt: Unter einer Brücke hindurch stand das Wasser meterweit bis zum Tretlager. Irgendwann musste ich wieder pedalieren und kam nichtsdestotrotz absolut trockenen Fußes auf der anderen Seite an. Selbst von oben lief kein Wasser in die Socken. Erstaunlich auch, dass die Schuhe sofort abtrockneten. Offenbar sind es sonst die Socken, die einiges an Wasser “speichern”.

Sesseltag

Genau genommen saß ich nicht einmal in meinem Sessel heute. Dabei habe ich 1. Ruhetag (“Beine hochlegen!”) und 2. ist das Wetter absolut Mist (Dauerregen, nasskalt), und außerdem noch, also 3., muss ich vor allem sitzende Tätigkeiten verrichten heute. Also: Vielleicht schaffe ich es noch für ein paar Minuten, wer weiß?

Wie dem auch sei, ich will euch eigentlich erzählen, was meine SealSkinz-Produkte so können. Denn auf diesen Sponsor bin ich sehr stolz und auch weitestgehend begeistert von dem, was ich bereits testen konnte (was mich stört, werd’ ich euch erzählen). Damit ihr euch euer eigenes Urteil bilden könnt, liste ich einfach auf, verlinke alles brav – und ihr könnt frei entscheiden, ob ihr so etwas braucht oder haben wollt: Sesseltag weiterlesen

Kostprobe

Erstmals habe ich heute samt und sämtlich großes Geschütz aufgefahren, zumindest was die Ausrüstung angeht: Meine neuen Leverve-Sachen – dank niedriger Temperaturen konnte ich neben Hose und Trikot endlich auch Armlinge, Beinlinge und sogar die Windweste spazieren fahren – gepaart mit den Handschuhen und Socken von SealSkinz.

Meine Leverve-Sachen sind super, viel mehr will ich heute auch gar nicht verraten, denn da sie im Teamdesign gestaltet und eigens für uns produziert wurden, möchte ich das Ganze mit einer ausführlichen Fotobeweisführung untermauern.

Es war trocken (und blieb es Gott sei Dank auch!), von daher hatte ich keine wasserdichten Handschuhe an, sondern die Ventilated Cycle Gloves, eher leichte, luftige Langfingerhandschuhe, moderat gepolstert. Mein bisheriges Fazit: Unaufdringlich und praktisch. Obwohl ich etwas zu schmale Handflächen habe für den Schnitt, sitzen sie gut, ich habe einen guten Griff am Lenker und nichts verrutscht oder reibt.

Die SealSkinz-Socken – ich habe die Mid Weight Mid Length Socks gewählt – hatte ich nicht wegen ihrer Wasserdichtigkeit an, sondern als Ersatz für Überschuhe, die ich sonst an kühlen Tagen auch gegen den Wind trage. Beim Anziehen fühlen sie sich erst einmal seltsam an, irgendwie “künstlich”, wie einer dieser Hightechschlafsäcke. Nach wenigen Sekunden aber spürt man sie schon nicht mehr, und ich habe weder geschwitzt darin noch gefroren noch hatte ich über mangelnde Winddichtigkeit bzw. Atmungsaktivität zu klagen. Einzig ob sie tatsächlich wasserdicht sind, werde ich ein anderes Mal überprüfen (worüber ich nicht unglücklich bin, denn bei diesen Temperaturen und dem starken Wind wäre ich nur ungern nass geworden).