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Vier Fünftel

Ein weiterer “Tag davor”. Ich stecke noch immer also in meiner Prüfungsphase, nicht enden wollend, scheint mir manchmal. Dabei ist nächste Woche dann schon alles vorbei. Und das ist Teil des Problems: Die krankheitsbedingt verschobene Prüfung liegt inzwischen zwar hinter mir, aber dadurch – kombiniert mit der Tatsache, dass ich mich in einem anderen Fall lange vergeblich um einen Termin bemüht hatte – liegt nun der Abschluss viel zu dicht aufeinander: Morgen Teil 1, nächste Woche gleich Teil 2, für den ich im Vorfeld noch nichts tun konnte. Um nicht beides zu gefährden, habe ich das auch konsequent durchgehalten. Strategische Überlegungen hin oder her: Ich bin sehr froh, wenn diese ganze Chose hinter mir liegt, das könnt ihr mir glauben!

Mein Training besteht derzeit aus Kompromissen über Kompromissen: Wenn der Kopf voll ist, schaue ich aus dem Fenster und entscheide, ob ich auf’s Rad steigen soll oder zum Krafttraining gehe. Immer häufiger verzichte ich auf beides, weil die Zeit doch zu knapp ist. Bewegung nur soviel wie  nötig. Das geht nur eine Weile gut, aber eine Weile lang reicht momentan ja.

Und nächste Woche dann, da werde ich mich den weniger dringlichen, aber doch auch sehr wichtigen Dingen widmen: Meinen lieben Eltern, meiner Familie, Freunden, dem Training, tausend Erledigungen und zu verwirklichenden Ideen, der Winterverlosung, die wir weiter spinnen möchten (wie versprochen!), unseren zwei super lieben neuen Fahrerinnen, der weiteren Saisonplanung. Wie auch immer die kommenden paar Tage verlaufen werden; auf diese Dinge freue ich mich sehr!

MTB Trophy Weyregg am Attersee

Obwohl es keineswegs mein erstes Rennen war, war es dennoch das erste auf dem MTB. Und das fühlt sich schon besonders an! Vieles ist neu, die Spannung wies wird, ob alles gut läuft ist groß. Kleinere Bedenken hatte ich ja noch, zum einen, da mein Material mir eine Woche zuvor noch Sorgen bereitete, zum anderen, da mir ja doch noch ein paar Trainingskilometer ohne (Rad)trainingslager dieses Jahr und vor allem die technische Perfektion (wenn man irgendwann vielleicht mal davon reden kann ;) ) fehlten.

Dennoch wurde ich umso ruhiger und positiv angespannt je näher das Rennen kam. Ich wusste, dass wunderschönes Wetter angesagt war (und ja, ich bin ein Schönwetterfahrer, auch wenn nicht immer die Sonne scheint, wenn ich trainiere..aber ich richte es mir nach Möglichkeit so :D ) und die Vorfreude auf meinen Lieblingssee in Oberösterreich, den Attersee, und auf eine neue Erfahrung stiegen.

Unterstützung hatte ich wohl die beste, da mich zwei Freunde begleiteten und mich mein Freund etwa 20 sec. vor dem Start noch überraschte. Da ist die Motivation groß. Und es lief von Anfang an – abgesehen von einem kleinen Schnitzer, der mich zum Glück nicht aus der Ruhe brachte – sehr gut. Ich war selbst erstaunt, wie locker meine Beine waren und wie ich beinahe mühelos die Berge hoch- und runterbretterte.

Das Ergebnis kann sich auch sehen lassen, zumindest war es überraschend gut für mich und ich bin zufrieden: Ich kam als 3. Dame ins Ziel und war auch die Männern eingerechnet im oberen Drittel.

Zu einer Trophäe reichte es dennoch nicht, da in der Hobbyklasse die 3 gewertet wurden, die am nächsten der Durchschnittszeit des schnellsten und langsamsten Fahrers waren.

Dennoch, die Erinnerung an ein schönes Rennen und nette Leute bleibt und ich freue mich schon auf das nächste!

Und morgen gehts für mich ab nach Deutschland zu Arnhild und Berlinde, um etwas gemeinsam zu trainieren und unser zu Ostern leider verpatztes Teamtreffen /-trainingslager nachzuholen. Ich freu mich auf euch!

Team Le Rêve 2015

Es ist höchste Zeit, Euch auf den neuesten Stand zu bringen, was unser Team angeht:

In der bald schon beginnenden Saison 2015 werden wir zu Dritt sein: Berlinde, Julia und Arnhild. Katja und Annette haben das Team verlassen. Darüber sind wir einerseits sehr traurig; denn wir hatten mit beiden eine tolle Zeit und möchten sie eigentlich wirklich nicht missen.

Das Team 2015:
Arnhild, Berlinde & Julia

Andererseits haben sie jeweils einen guten Platz für sich finden können, weshalb wir uns mit ihnen freuen und auch, dass sie bei weitem längst nicht aus der (Radsport-)Welt sind!

Annette wird in Zukunft vor allem für ihren Heimatverein fahren, der sich verstärkt im Mountainbikebereich engagiert. Das finden wir super und sind uns sicher, dass sie nach ihrem Blitzstart auf breiten Reifen auch in diesem Jahr für einige Überraschung sorgen wird!

Annette & Katja in den Vereinsfarben

Auch Katja fährt ab diesem Jahr für ihren Verein, unter dessen Dach sich nämlich neuerdings ein eigenes kleines, aber feines Team formiert hat. Selbstverständlich ist sie mit von der Partie und man darf gespannt sein, was die Equipe 2014 noch alles auf die Beine stellen wird.

Herbstlaub

Da sitze ich nun und überlege. Überlegen kann tödlich sein. Ich habe mir gestern selbstgebackenen Hefezopf und Kaffee einverleibt, den täglichen Obst-und-Gemüseteller gerichtet und das Internet nach motivationsrelevantem Material durchforstet.

Das Rennrad steht in der Werkstatt, eigenhändig frisch poliert, aber noch nicht fit für’s nächste Jahr. Wenn ich allein fahre, lande ich meist auf der Straße, also mit dem Rad. Heute aber soll’s das Mountainbike sein, und warum auch immer, ich tue mich schwer damit.

Vielleicht, weil das Mountainbike für mich immer auch “Gemeinschaft” bedeutet. Wenn ich dann mal unterwegs bin, ist das keine Frage mehr. Da fahre ich einfach, genieße die Natur, die Trails, das Leben.

Jetzt aber kombiniere ich Kohlrabi- und Karottenschnitze mit frischem Kaffee; eine seltsame Zusammenkunft, ich weiß. Außerdem gibt’s übrigens heute Clementinen, Pflaumen und Birne. Der Teller ist meist gemüselastig, aber nicht jeden Tag. Anlass für diese noch recht neue Gewohnheit war ein einfacher Gedanke: “5 a day. Jeder spricht davon. Aber wer setzt das denn wirklich um? Und wie könnte das in der Praxis überhaupt aussehen?” Seither suche ich mir allmorgendlich mindestens 5 Gesellen aus der Obst- bzw. Gemüsefraktion aus. Manches schäle und schnipple ich schon, anderes bleibt so wie es ist bis zum Verzehr. Bin ich unterwegs, packe ich alles in eine Dose. Im Laufe des Tages wird davon gefuttert, mal dies, mal das, und abends ist alles weg und ich hab’ einmal  mehr genug Gesundes gegessen. Schmeckt gut, gammelt nicht im Kühlschrank vor sich hin. Übrigens unabhängig von sonstigen Mahlzeiten.

Derweil sinniere ich über den Radsport, die Unterrepräsentiertheit der Frauen. Wie mich das nervt. Warum das wohl so ist. Und ob ich das werde ändern können. Aus diesem Grund haben wir einmal unser Team gegründet. Es hat viel Mühe gekostet, aber auch schon großen Spaß gemacht. Ich habe tolle Leute getroffen und zwar bisher nur sehr wenige, aber treue und ganz spezielle und wertvolle Mitstreiterinnen gefunden. Enttäuschungen gehören dazu: Menschen, die nicht mittragen, sondern mitgeschleift werden wollen. Die nicht bereit sind, Aufgaben zu übernehmen. Das vielleicht nicht können; nicht unbedingt aufgrund ihrer Person, sondern vielmehr aus ihrer Situation heraus. Zeiten, die nicht leicht sind und uns an unsere Grenzen bringen. Widrigkeiten, die uns manchmal einfach über den Kopf wachsen.

Daraus möchte ich lernen, unabhängig von der Sicht anderer weiter zu gehen. Ich will meine Ziele nicht aufgeben, weil andere nicht mitmachen. Soviel Macht darf keiner haben. Daraus möchte ich aber ebenfalls lernen, wie wichtig andere sind, die Unterstützung, gegenseitige Ermutigung, Gemeinschaft. Und weiterhin darauf bauen. Unermüdlich suchen wir also weiter nach anderen Frauen, die Mountainbike fahren und sich genau das wünschen. Wir bauen weiter am Traum von einem großen, heterogenen Frauenteam mit starkem Zusammenhalt.

Mountainbike Marathon, Crosscountry, Enduro, Rennrad, Cyclocross.

Heute Mountainbike. Auf in’s Herbstlaub!

Besuchszeit

Katja war hier, und das war schön. Wir haben trainiert, wir haben uns unterhalten, einander erzählt, was gerade los ist – am Telefon kommt doch vieles nicht zur Sprache. Pläne wurden geschmiedet und Details geklärt, und bei aller Herausforderung, die wir beide in nächster Zeit haben – sie im Auslandsjahr, ich im Studium – ist es doch gut und ermutigend, zu sehen, dass wir schon so vieles geschafft haben, dass wir weiter gehen und schauen können.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Unterstützer und Sponsoren! Ohne euch ginge überhaupt nichts!

Wir brauchen Verstärkung…

Wir sind auf der Suche nach weiteren Teammitgliedern.

Es ist soweit: Was anfangs nur eine Idee war, hat inzwischen handfeste Züge. Team Le Rêve steht! – Das heißt, noch nicht ganz: Während wir uns bisher auf die Arbeit an internen Strukturen und dem „äußeren Auftreten“ konzentriert haben, suchen wir nun Verstärkung:

Was Du mitbringen solltest? Nun, erst einmal solltest Du eine Frau sein und ambitioniert Rad fahren. Es ist nicht wichtig, wie alt Du bist und welche Art von Radsport du betreibst. Du solltest aber einen gewissen Ehrgeiz mitbringen, Lust daran haben, Wettkämpfe zu bestreiten und ernsthaft zu trainieren.

Wir können Dir derzeit weder ein Rad zur Verfügung stellen noch sonst groß Material oder gar Geld. Darum sollte es Dir also nicht gehen.

Wenn Du aber Spaß und Freude am Radrennsport hast, gern auch mal etwas härter trainierst, dabei gutes Essen und die Regeneration nicht aus den Augen verlierst und das alles wiederum mit anderen teilen möchtest, würden wir uns freuen, Dich kennen zu lernen.

Gemeinschaft – im Sport wie im Privaten – ist uns wichtig, deshalb treffen wir uns möglichst oft, um miteinander zu trainieren, einander zu unterstützen und uns auszutauschen. Das wollen wir auch in Zukunft so handhaben. Im Winter/Frühjahr ist ein Trainingslager geplant.

Überleg’s Dir und melde Dich. Wir freuen uns!
Katja & Arnhild

Vorhang (noch nicht) auf!

Wir sind enorm aufgeregt und freuen uns sehr: Unser Designexperte, genauergesagt Informationsdesigner, Michael Gibis, hat die Bombe platzen lassen, könnte man sagen, und uns unglaubliche Entwürfe geschickt.Obwohl wir ohnehin schon große Stücke auf ihn halten, hat uns doch überrascht, wie treffend und wunderschön das Ganze geworden ist.

Ich, die ich darüber schreibe, bin insofern tatsächlich so etwas wie sprachlos (buchstäblich kommt das allerdings wohl nicht vor bei mir), als dass ich nicht weiß, was ich sonst dazu sagen soll.

Es bleibt also nur beim folgenden: Ihr werdet schon sehen (, wenn auch noch nicht sofort). Seid also gespannt!

 

Leverve

Gestern haben wir uns auf den Weg nach Albstadt gemacht und Leverve, unserem Bekleidungssponsor, einen Besuch abgestattet:

Der Tag verflog im Nu, während Hosen und Trikots anprobiert, gefachsimpelt, Überlegungen angestellt und Pläne geschmiedet wurden. Unsererseits ein wirklich schöner und produktiver Tag. Wir fühlen uns bei den Jungs bestens aufgehoben: Sie lieben gute Schnitte, feilen gern an den Details, mögen hochwertige Stoffe und liefern darüber hinaus ein anständiges Design. Was will man mehr?

Unser Fazit: Wer hochwertige und gut durchdachte Radbekleidung, tolle Schnitte und super Materialien, das Ganze aus heimischer Produktion und zu angemessenen Preisen schätzt, ist bei Leverve goldrichtig.

Startschuss: Team Le Rêve

Es geht los! Gespannt sind wir und ein wenig nervös. Vor allem aber freuen wir uns ungemein: Das hier ist unsere Seite, symbolischer Meilenstein entlang des Weges. Worum es geht? – Auf den Weg gebracht haben wir unser Team und damit zugleich auch unseren Traum: Das „Team Le Rêve“.
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Bleibt auf dem Laufenden und lasst euch – ebenso wie wir – überraschen!