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Kaffee oder Tee? – Keine Frage….

Ich mag Kaffee ebenso wie Tee, und ja, das ist mal wieder einer meiner berühmt-berüchtigten Ich-weiß-es-nicht-besser-Einstiege. Anlass dazu gab das Gesamtbild der letzten Tage und Wochen, wo stets ein Tablett mit der silbern-zierlichen kleinen Kaffeekanne und der grobschlächtig-weißen großen Teekanne, begleitet vom hässlich-strammen Milchpack-Wächter in Reichweite stand. Auch heute, und sicher nicht das letzte Mal:

Ich bin fast fertig mit meiner Arbeit, bzw. fertig, was die Inhalte angeht. Gott sei Dank habe ich in ferner Vergangenheit die Geheimnisse der Textverarbeitung professionell erlernt und muss mich so vor den letzten Überarbeitungsschritten nicht fürchten, oder nicht so sehr, oder auch umso mehr, je nachdem…  Bis zur Abgabe am Montag also nur ein paar Korrekturen einarbeiten, die schrittweise hereinschneien, nochmal durchlesen, die Listen durchgehen, ob ich auch alles habe. Ich bin eine Woche später dran, aber deutlich zufriedener so wie es ist. Und dann wird gelernt.

Aber wisst ihr, welcher Satz ganz groß in meinem Notizbuch steht, mehrfach nachgezeichnet? – Ich verrat’s Euch selbstverständlich: ” Wenn Du abgegeben hast, (kannst und) darfst Du wieder auf’s Rad!” Ich war im Studio, ich stemme fleißig Gewichte, und werd’ auch langsam besser. Aber das Radeln, das vermiss’ ich sehr. Meine vorgezogene Saisonpause sei aber hiermit und bald schon beendet.

“Kaffee oder Tee?” ist eine ebenso unsinnige Frage für mich wie “Rad oder Arbeit?”. – Beides muss sein.

 

PS: Wenn mir jemand sagen kann, wie ich hier einen richtig echten Gedankenstrich hinbekomme, wäre mir sehr geholfen. Das noch einmal zum Thema “professionelle Textverarbeitung”.

Dann folgte der Regen.

Ein weiterer Tag wie viele: Aufstehen, erste Runde arbeiten, Frühstück, Umziehen, hopp, auf’s Rad, heim Duschen, Essen, weiter lernen.

Heute mal gemütlich gekurbelt, über nasse Straßen, aber regenfrei, und warm war’s ebenfalls. Entspannt, das Ganze. Es hat durchaus Vorteile, wenn man, was die Tageszeit angeht, flexibel ist: Gerade hat der vorher gesagte Regen eingesetzt, der vorerst nicht wieder aufhören wird, wenn ich so auf den Regenradar schaue (da kommt noch so einiges aus Frankreich herüber). Ich suche derweil meine sieben Sachen zusammen, um im Café die nächste Einheit anzuhängen: Wo hab’ ich bloß den Regenmantel?

Kaffee und Marmelade – Überlegungen am Sonntag morgen

Es ist Sonntag morgen, zudem der 1. Advent. Ich bin um 7 aufgestanden und hätte bis dahin längst ausgeschlafen gehabt, wäre mein Nachbar nicht aus unerfindlichen Gründen auf die Idee gekommen, nachts um 3 Wasserflaschen aus dem Keller zu holen (, was ich nur deshalb weiß, weil ich nach gut 10 Minuten heftigen Rumpelns und Lärmens fest davon überzeugt war, Einbrecher verjagen zu müssen). Da war ich gerade wieder eingeschlafen, nachdem kurz zuvor irgendjemand in der Wohnung über mir offenbar aus dem Bett gefallen war (oder wahlweise auch ein Exemplar des Jahresberichtes des Bundes Deutscher Steuerzahler): Eine verrückte Nacht.

Ich überlege manchmal, ob ich tauschen wollte: Wieder eher früh heim kommen als früh schlafen gehen, lang liegen bleiben als lang radfahren gehen, spät frühstücken statt möglichst viel futtern vor dem Training. Aber nein, das möchte ich nicht. Am Sonntag vermisse ich zwar tatsächlich einen Gottesdienst, ein Familienfrühstück, die Stunden am Kamin, aber man kann wohl nicht alles und gewiss nicht alles auf einmal haben.

Ich bin wie immer etwas träge heute früh, und es wird mir schwer fallen, rechtzeitig auf dem Rad zu sitzen. Aber ich freue mich auf die Runde mit der Gruppe. Wenn ich zuerst ins Studio ginge, wie es trainingstheoretisch sinnvoll wäre, müsste ich alleine fahren. Also tauschen wir, obwohl ich jetzt schon ahne, dass mit so müden Beinen das Krafttraining (Beine….) kein Spaß werden wird.

Spätestens jetzt sollte ich mir mehr Gedanken zum Thema Weihnachten machen: Inhaltlich sowieso, doch auch, was die Geschenke und Pläne angeht. Ich wünsche Euch einen geruhsamen 1. Advent, oder auch nicht, wie es Euch lieber ist. Auf jeden Fall einen schönen Tag mit Menschen, die Euch wichtig sind. Das ist nicht zu unterschätzen, würde ich sagen. Ich glaube, dass ich mir nicht mehr wünschen sollte, die Weihnachtszeit wäre weniger hektisch. Denn letztlich ist es genau das: Besinnung, Innehalten, Nachdenken, Frieden finden trotz des ganzen Lärms, der Hektik, und Nachbarn, die ausgerechnet letzte Nacht meinten, aus dem Bett fallen zu müssen.

Es wird kalt.

Im Herbst und Winter muss ich mich überwinden, ins Training zu starten, Tag für Tag auf’s Neue. Wenn ich dann draußen bin, ist das kein Problem mehr.

Worauf ich aber achten muss, ist, ausreichend zu essen im voraus, und bei längeren Einheiten wiederum genug dabei zu haben. Zudem wähle ich isolierte Trinkflaschen, so dass ich nicht unfreiwilligermaßen auf Eistee zurückgreifen muss. Davon bekomme ich Magenschmerzen.

Auch habe ich im Winter sehr trockene Haut und damit’s nicht schmerzhaft wird unterwegs, muss das Gesicht gut eingecrèmt sein. Das klingt banal, kann einem aber das Training verderben: Wenn beim Atmen die Nasenflügel brennen, die Lippen aufspringen oder die Wangen wund werden, ist das sehr unangenehm. Dafür gibt es derweil beim Drogeriemarkt meines Vertrauens spezielle “Outdoor Protection”-Gesichtscrème, mit der komme ich gut zurecht.

Auch häufen sich Erkältungen, wenn die Schleimhäute zu trocken sind. Es lohnt sich also für Leute wie mich ebenfalls, regelmäßig ein Nasenspray (simple Kochsalzlösung, geg.falls mit Panthenol o. Ä.) zu verwenden.

Welche Tricks helfen Euch im Winter?