Tomaten und Training im Herbst

Meine Tomaten reifen trotz der Kälte fleißig weiter nach. Das ist super, ich kann immer wieder welche ernten. Ansonsten ist die Balkon- und Fensterbanksaison wohl großteils vorbei. Morgen kommt ein Profi und zeigt mir, wie man das Ganze hoffentlich etwas besser winterfest bekommt als ich das in den letzten Jahren so improvisiert habe.

Ansonsten bestehen meine Tage aus Lernen, Nicht-Lernen (leider immer noch zu großer Anteil von letzterem), Radfahren, Studio. Meinen Papa besuche ich viel zu selten, weil ich dann meist nicht über’s Herz bringe, zu gehen, und dann buchstäblich der halbe Tag weg ist. Das geht gerade nicht. Und das wiederum ist derzeit die Crux, denn ich bin unruhig und will ihn möglichst andauernd sehen. Freunde treffen steht ebenfalls hintenan. Ich freue mich auf die Zeit “n. P.”.

Das Training nach dem neuen Plan gestaltet sich bisher ganz ordentlich, wobei es nicht leicht ist, etwas herumzuschmeißen, wenn das Wetter nicht passt: Vorgestern bspw. hat es geschüttet. Ich war morgens regulär im Studio, habe nach dem Split-Trainingsplan in angenehm kurzer Zeit mit insgesamt 5 Übrungen Beine und Bauch trainiert; aber an Radtraining war nicht zu denken. Stattdessen habe ich das gestern gemacht, als im Studio nur der Oberkörper und sonst Ruhe dran gewesen wären: War hart auf dem Rad und eben definitiv kein Ruhetag.

Nun stehen 3 Tage Rad an, am Sonntag zudem wieder Beine, Bauch im Studio; und das Ganze ist wegen dieser einen Verschiebung nicht ideal. Auch fällt es mir nicht leicht, so locker zu fahren wie ich es sollte: Allein geht das, aber nicht in der Gruppe. Da scheint keiner Wert auf Grundlage zu legen. Das wiederum ist schlecht. Ich muss mehr allein fahren.

Nachteile: Ich muss sehr häufig trainieren. Der gesamte Zeitaufwand ist jedoch nicht so hoch wie man denken möchte. Es ist vielmehr koordinativ wirklich massiv anspruchsvoller: Ich gehe oft ins Studio, bin aber, obwohl ich die Übungen noch nicht gut kann und dadurch sehr viel länger brauche, in durchschnittlich 90 Min. fertig. In Kürze werden es schätzungsweise 60 sein, einschließlich duschen. Dort wiederum aber kann ich mich gut auf die sehr intensiven, jedoch wirklich wenigen Übungen konzentrieren.

Auch die Kombination aus Beine + Rad und OK + Pause bzw. reinen Radtagen gestalten sich eigentlich gut. Sonntags ist es schwieriger, weil das Studio nicht so zeitig öffnet und ich dadurch Zeit verliere, die ich tagsüber bräuchte. Vorher hatte ich immer gedacht, dass Split-Pläne zeitintensiver seien. Das ist aber nur bedingt so, denn man ist längst nicht so kaputt (im Gesamten gesehen) nach dem Training wie sonst und kann mühelos Kraft und Konzentration für’s Lernen bzw. andere Alltagsaufgaben aufbringen bzw. das Ganze gut auch vor oder nach der Arbeit einbauen. Allerdings: So oder so muss man früh aufstehen und den Tag gut durchorganisieren.

 

 

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