Üble Kreise

Mir war schlecht. Kotzübel, um es genau zu sagen. Am Start stand ich hinten, zwangsläufig, und dachte mir schon, dass das bei diesem Kurs ungünstig sein würde. War’s auch: In der 2. Abbiegung wurden wir abgehängt, ich hinten dran, konnte also nichts daran ändern. Dann bin ich eine verdammt lange Zeit (gefühlt zumindest) alleine gefahren und habe mich schließlich an 2 Mädels heran gekämpft, die wiederum aber nicht wirklich gewillt zu sein schienen, besonders viel von vorn zu fahren. Also hatte ich großteils die Führungsarbeit zu leisten – mit der Zeit war zumindest die Übelkeit weg – und versuchte mich die wenigen Meter, die eine der beiden vorn fuhr, jeweils auszuruhen. Irgendwann kamen die Junioren von hinten, sie waren mit uns gestartet, wir waren eingeholt. Ich habe es nicht geschafft, das Tempo mit zu fahren und mich “hinten rein zu hängen”. Als das Begleitfahrzeug mich überholte, dachte ich, ich müsste aussteigen. Später erfuhr ich, dass dem nicht so ist, dass außerdem noch einige weit hinter mir waren. Ich hätte zwar nichts mehr an der Situation ändern können, aber zumindest die letzten paar Runden beenden. Und wäre ja nicht mal wirklich “hinten” gewesen. Stattdessen war ich ausgestiegen und frustriert. Später sagte man mir außerdem, dass das “bei den ersten Kriterien” normal sei, dass einem übel ist (sie lachten wissend, als ich das erzählte), dass man meint, es nicht zu schaffen, dass es hart ist. Letztlich hat das Ganze nichtsdestotrotz Spaß gemacht. Und ich habe wieder einmal einiges gelernt.

Nicht zuletzt sind mir einige nette Leute (teils wieder) begegnet und ich habe mich gefreut, sie zu sehen und mit ihnen zu reden. Kristina Vogel live beim Sprint zuzusehen war ebenfalls ein Erlebnis.

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