Übergangsphase

Kaum bin ich ansatzweise wieder in der Trainingsroutine angekommen, in der Übergangsphase von Trainingslager zum Alltag, steht auch – plötzlich und unerwartet – schon das erste Rennen an.

Und nein, ich bin nicht bereit!

Es geht alles viel zu schnell.

Aber hey, es ist ein Einstieg, und mehr sollte es auch gar nicht sein: Am kommenden Sonntag möchte ich einfach die 80 km durch fahren. Ich möchte das Gefühl genießen, auf dem Rad zu sitzen, bei aller Aufregung den Start überleben und ein schönes Rennen fahren. Weder werde ich daran rütteln, dass ich schlauerweise gleich die Mitteldistanz angehe noch daran, dass ich überhaupt fahre. Oder mein Rad noch nicht ganz fit ist. Und ich erst!

Nur die Ruhe; wird schon werden.

Und selbstverständlich sind die anderen alle viel stärker, routinierter, besser. Ja, natürlich sind sie das. … Ich aber fahre einfach. Punkt.

Ein weiteres Ding, das mindestens ebenso viel Raum einnimmt, ist mein Uniabschluss, der endlich, endlich (!) in greif- und erreichbare Nähe gerückt ist. Das ist einerseits natürlich toll, andererseits ist auf einen Schlag auf vielen Ebenen viel mehr zu tun als zuvor, als eines nach dem anderen an der Reihe war:

Mein Weg. Mein Ziel.

Abgabetermine, Treffen mit Dozenten, Gutachtern, Prüfern, Recherche, Schreiben, Übersichten, Literatur aller Art und ohne Ende. E-Mails, Absprachen, Rücksprachen, Aussprachen. – Das wird mich noch bis zum Jahresende begleiten, und dieser Gedanke wiederum bereitet mir gelegentlich dann doch etwas Panik. Aber es wird.

Die schönen Dinge momentan, das sind die kleinen Veränderungen im Haus, die ich gern vornehme, zwischendurch ein bisschen, und die mich aufmuntern: Ein paar Osterdekorationen waren es in letzter Zeit, neue Zimmerpflanzen, die

Eine Wohltat: Endlich Frühling!

sich bei uns offenbar auch wohl fühlen, die große Pflanzenablage auf dem Balkon, die mein Freund mir befestigt hat und auf der ich nun endlich sorglos auch schwere Töpfe abstellen kann. Die große Magnettafel für Notizen und Unterlagen, damit die zerstreute Frau Proß zumindest gelegentlich den Überblick bewahren kann.

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