Überwald Bike Marathon 2015 – Berlinde

Heute erzähl ich euch von meinem 2. diesjährigen Rennen. Ich bin mit gemischten Gefühlen losgefahren da ich ja das letzte Mal so “schlechte” Erfahrungen gemacht hab und sehr enttäuscht und frustriert war. Andererseits dachte ich mir, dass es ja schlimmer garnicht werden könne und hatte nur ein Ziel vor Augen: durchkommen! Also meldete ich mich für die 25km-Kurzdistanz an und, da das ja 8km mehr waren als beim letzten Mal, erhoffte ich mir eine kleine Verbesserung.

Die Aufregung war präsent!

Gegen 7:30Uhr war ich bereits vor Ort, da ich gerne früher als spät ankomme….also erstmal meine Sachen gerichtet, das Rad aufgebaut und gegen 8:15Uhr meine ersten Runden gedreht – aufwärmen…..Meine Schwester und ihr Freund zogen die Rolle vor und ich versteh inzwischen warum. Es ist einfach praktischer und man kann genau so aufwärmen wie man es für richtig hält…und stört dabei niemanden. Das nächste Mal werde ich das auch mal ausprobieren :-)
Um 9Uhr war schon Startaufstellung – Massenstart, was mir nicht so gefallen hat. Wir standen leider sehr weit hinten und so kam es dass zu Beginn erstmal ein Gedrängel und Stop and Go angesagt war. Erst am ersten Berg trennten sich die Wege der verschiedenen Kraftbündel und ich begann in mein Tempo zu kommen. Die ersten Hügel waren herrlich und ich kam super voran. Auch bergab ging es toll voran, jedoch, und so geht es mir bei fast jedem Rennen, nervten mich immer diejenigen die mich hochzus einholten. Langsam, mit quietschenden Bremsen, blockierten sie nahezu die gesamten Trails bergab und hinderten mich daran, vorbeizusaußen. Ich war verärgert, wo doch das runterfahren mein kleiner Vorteil ist… dennoch verlor ich nicht den Mut und kurbelte fleißig weiter. Gegen km 20 merkte ich wie meine Beine müde wurden. Ich begann langsamer zu werden aber dann kam ein älterer Herr an mir vorbei und meinte: Komm, den holen wir ein (auf einen Fahrer vor uns blickend). Also hängte ich mich an ihn ran und wir holten ihn und noch ein zwei weitere Fahrer ein und kamen ins Ziel. Mit meinem 8. Platz bin ich sehr zufrieden denn es scheint mir als ob ich ein wenig besser geworden bin. Das tollste daran: KEINE Knieprobleme! Jetzt heißt es, zu überlegen wie es weitergeht. Kann ich denn schon mehr? oder erstmal auf diesem Level verbessern?

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