Und wieder ein Wechsel!

Angekommen sind wir – erwartungsgemäß – im Frühling: 2 Tage Training in den Bergen, ein bisschen Schnee und Eis, ansonsten tatsächlich mild, an Skilaufen nicht zu denken! Gestern Nacht regnete es in Strömen, zum Morgen hin gab’s matschigen Schnee. Mittags war der wieder weg, da konnte man wiederum wunderbar wandern gehen, großteils bei strahlendem Sonnenschein. Heute hingegen wachten wir im Schnee auf, bessergesagt, im Schneematsch. Seit dem Morgen schneit es durch, die Sicht ist minimal: Nebelwand und pappnasse Flocken. Die Laune wäre nicht mal so schlecht, wenn ich einfach nur nicht mehr wüsste, ob ich nun im Ski- oder im Radurlaub bin und was ich damit nun anfangen soll. Sie ist es aber, weil ich nun schon seit Tagen an der Korrektur einer miserablen Arbeit sitze, unter Zeitdruck, den ich selbst nicht zu verantworten habe, der aber mir den Urlaub ungemein versüßt: Jede vermaledeite Entspannung kann ich vergessen, habe keine Zeit, und es kann trotzdem nichts werden. Außerdem korrigiere ich hier nicht, ich verfasse neu, um zu retten, was zu retten ist. Dass ich das tun muss, ärgert mich aber unglaublich.

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