Vergleichspolitik

Manchmal hat es doch Sinn, ein paar Vergleiche anzustellen, sogar, wenn man sich als ehrgeizige Hobbyfahrerin mit absoluten Topfahrern vergleicht. Dann nämlich, wenn man sich veranschaulichen möchte, dass bestimmte Dinge zum Radsport dazu gehören: Verletzungen beispielsweise. Und Trainingsrückstand durch verschiedenste Zwischenfälle wie Krankheit oder eben die bereits erwähnten Verletzungspausen. Aktuell sind da mehrere Fahrer zu nennen: Trainingsrückstände haben angeblich einige, aufgrund der Grippe- und Erkältungswellen der letzten Monate. Aber Ralph Näf bspw. hatte nach einem Sturz erst “nur” einen Schlüsselbeinbruch diagnostiziert bekommen und erst jetzt nach fünf ohnehin schon bitteren Wochen Trainingspause bzw. später extremer Einschränkung folgte die Diagnose eines Bruches im Handwurzelknochen…. Oder auch Elisabeth Brandau, die wegen eines beinah’ gerissenen Bandes kaum etwas tun kann bzw. das deutlich prominentere Beispiel von Julie Bresset, die den gesamten Winter über wegen starker Sehnenscheidenprobleme nicht trainieren konnte. Manchmal also ist es gut und hilfreich, neben all den positiven Beispielen kraftstrotzender Kilometerfresser – und sei’s auch nur zum Zweck statistischer Repräsentativität – auch Diejenigen im Blick haben, bei denen es gerade nicht so läuft. Mit dem Fazit, dass solche Zwischentiefs zum Alltag gehören und einen nicht aus der Ruhe bringen brauchen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>