Verpasste Chancen

Gestern hatten wir strahlenden Sonnenschein, kalt war’s ebenfalls nicht. Also top Konditionen. Außerdem sollte ich jemanden abholen und zur Gruppe begleiten. Also los!

Ich steh’ am Rad und sehe einen Platten! Ersatzschlauch hatte ich nur noch einen edlen Latexschlauch. Der Reifen wollte nicht runter (ich zu schwach, vermute ich mal, und technisch nicht besonders erprobt: Habe glücklicherweise kaum Platten). Es dauerte und dauerte: Reifen endlich unten, nach der Ursache gesucht, damit nicht irgendwas noch im Reifen hängt; dann mit Mühe den Schlauch rein, der ja empfindlich ist. Lange und sorgsam. Telefonisch Bescheid gegeben: “Fahr’ selbst schon zum Treffpunkt, sonst wird es zu spät. Und bring’ mir bitte einen Schlauch mit; hab keinen mehr.”.

Unterwegs dann ein Knall: Wieder platt. Kein Schlauch. Keine Zeit. Weit weg von allem. Zu fuß weiter zum nächsten Ort. Die Straßenbahn kommt samstags nicht oft. Also warten. Dabei die Scherbe im Reifen entdeckt: In der Sonne glänzte es am Reifen! – Sie saß tief drin und muss sich durchgebohrt haben unterwegs. Doch was übersehen!

Die Gruppe fuhr dann ohne mich. Ging auch.

Frustriert kam ich nach Hause: Nicht wirklich gefahren, jetzt nochmal los (bis das erledigt ist) lohnt nicht. Zu aufgeregt, stattdessen sinnvoll anderes zu tun. Frust, Frust, Frust. Gott sei dank selten, solche Tage.

Heute regnet es, Bindfäden nicht, aber doch stetig und “ergiebig”, wie die Wetterfrösche so schön sagen. Studio steht ohnehin an. Und ich darf meine neuen Fivefingers einweihen. Was für eine Freude!

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