Vier Fünftel

Ein weiterer “Tag davor”. Ich stecke noch immer also in meiner Prüfungsphase, nicht enden wollend, scheint mir manchmal. Dabei ist nächste Woche dann schon alles vorbei. Und das ist Teil des Problems: Die krankheitsbedingt verschobene Prüfung liegt inzwischen zwar hinter mir, aber dadurch – kombiniert mit der Tatsache, dass ich mich in einem anderen Fall lange vergeblich um einen Termin bemüht hatte – liegt nun der Abschluss viel zu dicht aufeinander: Morgen Teil 1, nächste Woche gleich Teil 2, für den ich im Vorfeld noch nichts tun konnte. Um nicht beides zu gefährden, habe ich das auch konsequent durchgehalten. Strategische Überlegungen hin oder her: Ich bin sehr froh, wenn diese ganze Chose hinter mir liegt, das könnt ihr mir glauben!

Mein Training besteht derzeit aus Kompromissen über Kompromissen: Wenn der Kopf voll ist, schaue ich aus dem Fenster und entscheide, ob ich auf’s Rad steigen soll oder zum Krafttraining gehe. Immer häufiger verzichte ich auf beides, weil die Zeit doch zu knapp ist. Bewegung nur soviel wie  nötig. Das geht nur eine Weile gut, aber eine Weile lang reicht momentan ja.

Und nächste Woche dann, da werde ich mich den weniger dringlichen, aber doch auch sehr wichtigen Dingen widmen: Meinen lieben Eltern, meiner Familie, Freunden, dem Training, tausend Erledigungen und zu verwirklichenden Ideen, der Winterverlosung, die wir weiter spinnen möchten (wie versprochen!), unseren zwei super lieben neuen Fahrerinnen, der weiteren Saisonplanung. Wie auch immer die kommenden paar Tage verlaufen werden; auf diese Dinge freue ich mich sehr!

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