Voll & ganz verzogen.

Noch ein bisschen verschlafen starre ich an die hässliche Wand, verunstaltet von Dübeln und einem schmutzigen Abdruck da, wo einst die Einbauküche stand. Mir fällt auf, dass Tisch und Stühle in dieser Ecke viel besser ausgesehen hätten.  Derweil trinke ich den Kaffee, den ich auf der geliehenen Herdplatte für die Steckdose gekocht habe: Meine improvisierte Küche. Geschirr gespült wird in einer Schüssel in der Badewanne.

Ich habe mich ja einiger Sachen entledigt, und wenn gerade jemand etwas dringend gebraucht hat, so musste ich eben ein paar Tage ohne auskommen. Wie schon erwähnt, habe ich einiges aussortiert von meinen gesammelten Gütern, aber doch auch einiges behalten, genug, um das ganze Vorhaben zu einem ausreichend stressigen zu machen: Ich ziehe ja um!

Jetzt wird es konkret: Die letzten Kisten (oh, so viele!) müssen gepackt, die letzten Schritte organisiert werden. Klar Schiff machen, Ordnung schaffen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>