Vorbereitung

Morgen geht’s nach Tschechien. Zum Malevilcup. Ein Marathon, der für mich etwas ganz Besondres ist: Weil die Strecke toll ist, erstklassige Singletrails, lange Abfahrten, anspruchsvolle Anstiege. Weil es stets das bisher größte Erlebnis war, dort zu fahren. Und auch, weil mich die Kombination aus Landschaft und Leuten in der deutsch-tschechischen Grenzregion dort oben jedes Mal aufs Neue packt. Die Tage dort gemeinsam mit meinem Freund sind für mich wie für Frederick das Farbensammeln.

Das Anforderungs- und Höhenprofil für mich immer noch sehr hart. Ich bin noch nie gut gefahren dort, war, wenn ich  mich recht erinnere, bestenfalls irgendwo hinten in den Topten vertreten. Es sind immer starke Frauen dort, an sich starke Fahrer in allen Klassen und auf allen Distanzen. Einige meiner schwärzesten Tage waren dort: Als ich nach 1/3 der Strecke so leer war, dass ich kaum mehr voran kam bspw. Oder als ich erstmals in meinem Leben solche Krämpfe bekam, dass ich meine Beine nicht mehr in der Gewalt hatte. Trotzdem liebe ich das Rennen: Es ist schön. Ein Marathon wie er sein soll. Und eines Tages werde ich es gut bewältigen. Der Rest ist nicht so wichtig.

Heute wird gepackt: Die Liste hab’ ich längst geschrieben, durchüberlegt, geplant.

Ich freu mich auf Oybin! Ich freu’ mich auf die Burg (, die werde ich mir trotz schwerer Beine sicherlich auch in diesem Jahr antun). Ich freu’ mich auf das Rennen!

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