Wieder einmal einer dieser Tage.

Ich bin schon viel zu lange am hin und her rennen, um dies und jenes kurz mal eben zu erledigen. Vorhin erst habe ich die Laufräder meines Crossers gewechselt und hoffe, dass der Hinterreifen morgen früh nicht platt ist – er war so weich, obwohl ich kürzlich erst nachgepumpt hatte (und ja, ich habe vor, recht früh schon nochmal schnell danach zu schauen morgen). Und wollte eben Schluss machen für heute, da fiel mir auf, dass ich noch essen muss, und zwar recht dringend. Also auf in die Küche.

Derweil schießen die Gedanken, springen wild umher. Kein Wunder eigentlich, denn was das Jahr auf Lager hatte, war ganz genauso: Bunt gemischt und immer für eine Überraschung gut. Und bei all dem Trubel ging’s doch stets voran, im Nachhein gesehen.

Und so tue ich auch heute nichts, was ich nicht sonst auch täte:  Weil zwischen morgen und übermorgen nichts andres liegt als ein symbolischer Grenzstein. Gelebt wird jeder Tag für sich. Und wer gestern nicht innehalten wollte, wird es auch morgen nicht tun.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>