Wieder nix

Und wieder ist es nichts geworden mit dem Radfahren heute. Dabei hätt’s theoretisch rein gepasst in den Tag. Ich war heut sehr früh im Studio, früh auch zurück, wiederum halbwegs früh unterwegs im Auto, bin gut durchgekommen und war zeitig zuhause. Dann aber musste ein bisschen außerplanmäßig was erledigt werden. Und meine Mama bestand – ebenfalls außerplanmäßig, aber ebenso sinnvoll – auf einer kurzen Kaffeepause, als ich sie später dann abholen kam. Die Pause übrigens war toll, wohltuend: Auf der Terasse in der Sonne sitzen, Kaffee und Stückchen genießen, den Vögeln zuhören und den Narzissen beim Beinahe-schon-blühen zusehen. Die Himmelsschlüssel blühen längst, die haben wir auch beschaut. Und uns ein wenig erholt. Das war schon gut.

Besonders außerplanmäßig ist alles, was mit meinem Papa zu tun hat. Den haben wir besucht und uns gefreut, ihn lächeln zu sehen. Neben all dem Schlimmen ist das schön. Und klar sind wir sehr lang’ geblieben. Und konnten dann auch erst nicht wieder gehen.

So war das Radfahren heute also Nebensache, im Hinterkopf nur war Platz dafür. Macht nichts. Ein Leben will gelebt sein.

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